kolibri
Gast
Kurz gesagt: Wenn man eine n. Mutter hat, erlernt man, das alles auszuhalten, was wir gerade, in unserer Beziehung zu dem N., erlebt haben, aushalten mussten und wollten- bis dato.
Man kennt es einfach. Seit frühester Kindheit an. Man weiß, wie man damit umgehen muss. Und genau das ist das Trügerische. Die Krux.
Wir erkennen es so spät als krank, denn es ist ja was Bekanntes....
Und weißt du, was so schräg ist?
Als ich mich seinerzeit meiner Schwester anvertraute, was mein n. Partner alles so drauf hat und mich triezt und verletzt, was er mir antut, wie er sich verhält usw., sagte sie: " Der ist doch wie unsere Mutter."
Erst dachte ich: "Häh, wie jetzt?" Und je mehr ich daraufhin sein Tun und Lassen, seine Art, für mich reflektierte, desto offensichtlicher war es.
Meine Mutter und er haben so viel gemeinsam. Und auch mein Verhalten den beiden gegenüber. 1:1:
Aushalten, still halten, für Harmonie sorgen, die Person, trotz Verletzungen, verteidigen....still leiden, loyal sein, sie/er tut mir Leid...
Und dann entdeckte ich diese besagte Seite..... Wow!
Es ging mir sehr nah. Aber auch sehr tief.
Es hat mich so viel weiter gebracht, das zu erkennen.
Und zwar insbesondere beim Loslassen.
Auch zu meiner Mutter habe ich den Kontakt sehr eingeschränkt.
Und das tut mir gut.
