Effi
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Zitat:Bei euch ist das alles so offensichtlich dass X ein N. ist. Meiner war viel subtiler, mit religiösem Deckmäntelchen, er laberte immer von Pflicht, verpisste sich an den WE zu Ex u Kids und überließ es mir, seine häuslichen Pflichten zu erfüllen da er ja wichtige "Erziehungsarbeit" Leistet. Dabei saß er nur rum, ließ sich von "Übermutter" (auch Narzisstin) bedienen, stopfte sich den ganzen tag das essen rein und spielt dann noch ausdauernd den depressiven als er zurück kam... dabei war alles super gewesen!
Das fett unterstrichene kann ich total nachfühlen.
Meiner war äusserst subtil und jetzt erst 4 Monate später sehe ich das ganze nochmal anders. Ich sah während der Beziehung auch viel und versuchte oft mit ihm zu kommunizieren (z.B. bezüglich der zugesagten Scheidung, weil es ja auch für ihn völlig klar war, bezüglich SAchen die er versprach und nie einhielt), Er wollte ja mich und das es mir gut geht und die Ehe mit seiner Frau war schon lange vor mir kaputt. Er kam für mich chaotisch rüber und ich verzieh ihm aber tief drin fühlte es sich komisch an, aber er war lieb, wenn er den da war.
Er wollte mich seinen Eltern vorstellen zu jeder Zeit und immer: Nach eineinhalb Jahren wurde ich auf Drängen von mir vorgestellt und ich hatte das Gefühl, dass es nur auf Drängen von mir war - für ihn war es einfach zeitlich noch nie ausgegangen, da sie weiter weg wohnten und auch wir eine Fernbeziehung führten.
Ich fühlte mich schuldig, ich war impulsiv und war manchmal echt wütend auf ihn und warf ihm bösartig seine Verfehlungen vor.
Er wurde darauf hin nicht wütend, manchmal ein leichter Groll, aber er liebte mich ja und wusste, dass ich eben eine emotionale Frau bin und würde er mich nicht so lieben würde er sich das nicht antun. Aber ich wisse ja gar nicht wie sehr er mich liebt und nur mich, ich sollte einfach die kleineren Schritte die er machte (fürs Zusammenleben) akzeptieren und auch auf ihn ein wenig Rücksicht nehmen, mit seiner Frau verband ihn wirklich gar nichts mehr, da müsse ich mich nciht sorgen und auch im Reiturlaub war er jedes Jahr mit Paaren oder vergebenen Frauen, die er schon lange kannte. Wie konnte ich nur denken, dass er dort eine Freundin hat. War mal mehr so eine rhetorische Frage von mir, na ja nicht ganz rhetorisch aber auch nicht todernst.
Er kam auch nicht ständig mit Geschenken an, nein wenn er kam war jeder Streit von vorher oder am Telefon vergessen und es begann von neuem. Er brauchte seine Harmonie, ich flippte manchmal echt aus, weil nichts wirklich besprochen wurde, wenn ich nciht nachhakte.
Er wusste von Anfang an genau, dass ich einen N. als Exfreund hatte und unendlich gelitten hatte, dieser war auch ein subtiler und kein Böser aber eben viel mehr extrovertiert, darum war X-man so toll für mich, diese ruhe und diese Nähe, diese Sanftheit und der Gleichklang.
Er liess mich lange nicht an seinem Leben teilhaben, ausser seinen Eltern und seinem Bruder mit Familie habe ich auch niemanden kennen gelernt. Da er angeblich kein Pferd mehr hatte (es war ja gestorben) erledigte sihc auch die Frage nach den PFerdefreunden.
Der hat mir so ins Gesicht gelogen und blieb dabei so lieb und nett auch wenn ich ausflippte, es ist kaum zu fassen.
Es gibt nicht nur Sadistische N.s wie einige hier das erlebt haben, aber den Selbstwert untergraben auch diese anderen mit ihren subtilen Verdrehungen der Tatsachen, richtig mörderisch.
Und am Schluss reagieren sie dann äusserst ungehalten wenn man in ihr Leben dringen will und dort mal die Leute informieren will, das war meinem nämlich nicht egal, obwohl er andererseits am Schluss betonte, wie unwichtig ihm seine REputation vor den Leuten sei, er wolle nur nicht die beiden Frauen verletzen, es würde ja reichen wenn ich verletzt bin, die anderen hätten das nie so hinterfragt. Ich solle ihm sein Leben nicht zerstören.
Viel zu viel geschrieben.
Ich finds toll wie selbstreflektiert hier schon einige sind, weiter so und lasst euch drücken


