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Suche Leute aus Berlin,nach Trennung

SCHNABI

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Nach einer schmerzhaften Trennung suche ich (w/55) neue Leute zum Gedankenaustausch und gemeinsamen Unternehmungen.
Dies ist keine Partnersuche.
Einfach das Leben nach dieser Coronakrise wieder in die Hand nehmen.
Gemeinsam das Erlebte austauschen und durch viele schöne gemeinsame Erlebnisse ,in dieser doch lebenswerten Stadt ,genießen.
Möchte aktiv dafür etwas tun ,damit ich aus dem Tal herauskommen kann. Freue mich wenn es da draußen Menschen gibt denen es auch so geht.Ich denke gemeinsam schafft man es leichter.

07.04.2020 12:36 • x 4 #1


Mine45


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Hallo Schnabi,
ich bin seit einigen Monaten hier als Gast unterwegs und lese mit großen Interesse die Beiträge durch. Es ist traurig, dass jeder diesen schmerzlichen Weg gehen und ähnliche Erfahrungen sammeln muss.

Ich (w/44) würde mich freuen, wenn wir uns dazu austauschen können.

08.04.2020 22:23 • #2



Suche Leute aus Berlin,nach Trennung

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SCHNABI


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Hallo Mine45
schön das du dich gemeldet hast
Wie ist deine Geschichte? Bist du schon lange getrennt?
Ich habe heute einen schlechten Tag.Es gibt aber auch Gute. Meine Hoffnung liegt in der Welt nach Corona.
L.G.

09.04.2020 06:54 • #3


Mine45


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Guten Morgen Schnabi, in der Tat fällt es mir an Feiertagen und an Wochenenden sehr schwer - ich spüre an diesen Tagen den Schmerz sehr intensiv. Habe heute meinen letzten Arbeitstag und "freue" mich auf die freien Tage. Meine Geschichte folgt

09.04.2020 09:41 • #4


SCHNABI


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Danke für die schnelle Antwort.Bin auch heute noch arbeiten aber auf die freien Tage kann ich mich nicht freuen.
Die Welt hat sich verändert

09.04.2020 10:26 • #5


Mister-52

Mister-52


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Zitat von SCHNABI:
Nach einer schmerzhaften Trennung suche ich (w/55) neue Leute zum Gedankenaustausch und gemeinsamen Unternehmungen. Dies ist keine Partnersuche.
Einfach das Leben nach dieser Coronakrise wieder in die Hand nehmen.

Zitat von Mine45:
ich bin seit einigen Monaten hier als Gast unterwegs und lese mit großen Interesse die Beiträge durch. Es ist traurig, dass jeder diesen schmerzlichen Weg gehen und ähnliche Erfahrungen sammeln muss.
Ich (w/44) würde mich freuen, wenn wir uns dazu austauschen können.


Hallo Schnabi, Hallo Mine !

Da ich zumindest geografisch (Berlin) zu eurer Runde passe, möchte ich (m/52) hiermit mal "Hallo" sagen.
Nach 20 Ehejahren die Trennung ausgesprochen zu bekommen (Ende 2019), macht mir nach wie vor zu schaffen und wird mich wohl noch einige Zeit beschäftigen. Ich habe aber nicht vor meine restliche Lebenszeit damit zu verbingen dem Vergangenen hinterherzutrauern, auch wenn das Kopfkino noch täglich die alten Filme zeigt.
Da es für eine Partnersuche auch bei mir noch zu früh ist, "tauge" ich zur Zeit nur als "virtueller Zuhörer" und vielleicht später mal als Teilnehmer einer netten Runde von Menschen, die ähnliches durchgemacht haben. Wenn ihr also mal eine Meinung von der M-Seite (oder eines Menschen der ähnliches erlebt hat) braucht, will ich gerne meinen Beitrag leisten.

10.04.2020 09:50 • x 1 #6


SCHNABI


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Willkommen Mister52
Sicher ist es schön auch mal die andere Seite zu hören....man denkt ja fast das passiert nur Frauen...auch ich habe im Dezember 2019 erfahren das es eine neue Frau neben mir gibt...erst hat er sich für die Ehe entschieden...das war aber nur halbherzig.Er hat die Frau nie richtig losgelassen....nachdem ich ihn nun gezwungen habe sich zu entscheiden wird er ausziehen...Gerade ist er bei ihr und wird irgendwann nachts nach Hause kommen. Diese Situation ist einfach unerträglich

10.04.2020 18:42 • x 1 #7


Mister-52

Mister-52


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Zitat von SCHNABI:
Willkommen Mister52
Sicher ist es schön auch mal die andere Seite zu hören....man denkt ja fast das passiert nur Frauen...auch ich habe im Dezember 2019 erfahren das es eine neue Frau neben mir gibt...erst hat er sich für die Ehe entschieden...das war aber nur halbherzig.Er hat die Frau nie richtig losgelassen....nachdem ich ihn nun gezwungen habe sich zu entscheiden wird er ausziehen...Gerade ist er bei ihr und wird irgendwann nachts nach Hause kommen. Diese Situation ist einfach unerträglich


Hallo Schnabi,
Ich kann es zwar nicht mit konkreten Zahlen belegen, aber gemessen an dem was hier im Forum abgeht scheint es beide Geschlechter gleichermaßen zu treffen. Es scheint nur bei der Entscheidungsfindung und Rückkehrwahrscheinlichkeit geschlechtsspezifische Unterschiede zu geben.
Das die Situation für Dich zur Zeit unerträglich ist, kann ich gut verstehen. Der einzige Weg ein klein wenig zur Ruhe zu kommen, besteht in einer räumlichen Trennung. Aber wie soll man das in diesen Corona-Zeiten bewerkstelligen !?
Meine NF ist vor 2 Monaten ausgezogen. Ob es einen Nebenbuhler gab oder gibt kann ich nicht mit Gewißheit sagen. Es scheint ihr aber noch wichtig zu sein, das ich darüber keine Gewißheit erhalte.

Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit !

11.04.2020 00:18 • #8


SCHNABI


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Guten Morgen
wieder eine Nacht geschafft
Gestern kam er nach Hause und wir konnten in Ruhe reden....er wird Montag erstmal zu einem Kumpel ziehen...ich glaube wir brauchen das jetzt Beide...auch ich weiß nicht mehr wer dieser Mann ist....
Er sagt dass er vor einem Chaos steht und er keinen Plan hat was er machen soll...damit aber kann ich nicht mehr umgehen

Mister52 wie hast du es geschafft mit den Abenden nach der Trennung fertig zu werden..was ist mit euren gemeinsamen Freunden...irgendwie verliert man doch noch viel mehr als nur den Partner

11.04.2020 07:34 • x 1 #9


Mister-52

Mister-52


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Zitat von SCHNABI:
Guten Morgen
wieder eine Nacht geschafft
Gestern kam er nach Hause und wir konnten in Ruhe reden....er wird Montag erstmal zu einem Kumpel ziehen...ich glaube wir brauchen das jetzt Beide.

Hallo Schnabi !
ja das kenne ich, die Nächte sind in der Anfangszeit ätzend. Ich habe damals vielleicht 2-3h pro Nacht geschlafen. Jetzt bin ich bei 5-6h angekommen. Im Vergleich zu meinem normalen Leben fehlen da noch 1-2h.

Zitat von SCHNABI:
..auch ich weiß nicht mehr wer dieser Mann ist....
Er sagt dass er vor einem Chaos steht und er keinen Plan hat was er machen soll...damit aber kann ich nicht mehr umgehen

Mich hat damals die Gefühlskälte, Ablehnung, usw. meiner Frau absolut geschockt. Es kam mir vor, als hätte man sie geclont oder im Gehirn umprogrammiert. Einfach nicht wiederzuerkennen. Mittlerweile verstehe ich aber, was da vor sich geht. Nach einem sicherlich längeren, quälenden Entscheidungsprozeß war die Trennnungsentscheidung und die Zeit danach für sie eine Art Erlösung. Gefühlsmäßig steht der Trennende dann ganz woanders als der Getrennte.
Fluch oder Segen besteht für Dich darin, das Männer die Trennungsentscheidung i.d.R. impulsiver treffen und eher dazu neigen, diese zu bereuen. Rein statistisch ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Dein Mann eines Tages wieder zurück will.

Zitat von SCHNABI:
Mister52 wie hast du es geschafft mit den Abenden nach der Trennung fertig zu werden..was ist mit euren gemeinsamen Freunden...irgendwie verliert man doch noch viel mehr als nur den Partner

Meine Art die Situation und den Schmerz zu verarbeiten besteht u.a. darin, das Geschehene, alle Gedanken und Gefühle in einem Tagebuch (PC) aufzuschreiben. Neben dem Tagebuch ist auch das Forum hier eine große Hilfe. Mir hat es geholfen die Entscheidung zu fällen ob ich in unserem Haus bleibe oder, wie meine Frau verlangt hat, eine Wohnung zu suchen.
Ich bin geblieben und bereue es nicht. Auch wenn mir damals meine Frau gedroht hat, dass ich sie verliere, wenn ich im Haus bleibe. Heute hat sie etwas von unserem Hochzeitsgeschirr geholt und mir gesagt, das ich sie endgültig verloren hätte, als ich ihr diese Entscheidung mitgeteilt hatte. Ich bereue meine Entscheidung aber nicht. Denn ich weiß, dass ich es nicht geschafft hätte auszuziehen und unseren 17-jährigen Sohn zurückzulassen.
Das mit den gemeinsamen Freunden ist schlimm, für mich aber nicht das Hauptproblem, weil ich meine besten Kumpel schon vor meiner Frau kannte. Viel schlimmer für mich ist der Verlust meines Lebensentwurfs. Wir sind seit 20 Jahren verheiratet. Mit dieser Frau wollte ich alt werden. Wir wohnen seit 10 Jahren in unserem Haus (war ihr größter Wunsch).
Wenn es zur Scheidung kommt, muss ich sie auszahlen oder das Haus verkaufen. Auszahlen übersteigt wahrscheinlich meine finanziellen Möglichkeiten. Wenn wir das Haus verkaufen verliert unser Sohn endgültig sein Zuhause, seinen Ankerpunkt.
Du siehst, ich befinde mich auch erst am Anfang meiner Tragödie. Die harten Sachen kommen erst noch (Scheidung, Haus, etc.). Höchsten Respekt habe ich für die Leidensgenossen, die mit kleinen Kindern die Situation meistern müssen.

11.04.2020 15:37 • #10


Mine45


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Hallo Schnabi und Mister52,

ja, nun meine Leidensgeschichte. Mein Mann hat mich nach 23 Jahren Ehe betrogen. Er war über 2 Jahre mit einer anderen Frau zusammen. Durch seine Selbständigkeit und den vielen Dienstreisen hat er genug Zeit, die er mit ihr verbringen konnte. Weihnachten 2017 habe ich dann die Wahrheit erfahren, er ist kurzerhand zu ihr gezogen und ich war auf einmal alleine mit meinen Jungs (20/14). Der Mann, für den ich jederzeit die Hand ins Feuer legen würde, hat mich, seine langjährige Ehefrau und seine Kinder für eine andere Frau aufgegeben. Ich wollte es nicht wahrhaben, habe es mir schön geredet, dass er sich in einer Midlife-Crises befindet, Stress durch die Arbeit hat, dass ich vielleicht zu dominant bin uvm. Er würde bestimmt merken, was er falsch gemacht hat und würde zu seiner Familie zurückkehren. Ich konnte meinen Mann nicht erkennen, eiskalt, egoistisch und nur auf sein eigenes Wohl bedacht. Er war dann eine Zeit (weitere 6 Monate) lang mit seiner Geliebten zusammen und hat sich dann getrennt. Er versuchte nun die Beziehung mit uns aufrecht zu erhalten. Anrufe, Mails usw. erst habe ich mich nicht darauf eingelassen und dann aber gemerkt, dass ich auch noch nicht die Hoffnung aufgegeben hatte. Lange Rede kurzer Sinn, er zog 2018 im Sommer wieder ein. Schon nach einigen Monaten merkte ich, dass er "zuhause" nicht glücklich war. Er sprach immer wieder von "er fühlt sich eingeengt, möchte seine Freiheit haben und keine Verantwortung tragen" und kam dann mit dem Vorschlag, eine offene Ehe zu führen. Jeder lebt in seiner eigenen Wohnung und wir sehen uns dann eben 2 mal die Woche und die Kinder können bei mir bleiben. Dieses Lebensmodell kam für mich nicht in Frage und ich versuchte ihn zu überreden. Ihr könnte euch nicht vorstellen, was ich erneut für Ängste durchlebt habe. Es war wie ein Horrorfilm - schlaflose Nächte, Unruhe, Panikattacken. Obwohl er sah, wie dreckig es mir ging, ging alles spurlos an ihm vorbei. Nur er war wichtig, nur seine Bedürfnisse standen im Mittelpunkt. Ostern 2019 packte er früh Morgens seine Sachen und verließ uns erneut. Und wieder fing alles von vorne an. Meine Jungs haben seither keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Vor drei Wochen war ich beim Anwalt und habe die Scheidung beauftragt. Die erste Reaktion meines noch Ehemann war, ich will mich nicht scheiden lassen. Er empfindet angeblich noch etwas für mich usw. Es wartet ein sehr anstrengendes Jahr auf mich! Ich kann Euch nur sagen, ich bin einmal durch die Hölle durchgelaufen und versuche wieder rauszukommen. Soviel zu mir!

11.04.2020 16:43 • x 2 #11


Mister-52

Mister-52


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Zitat von Mine45:
Hallo Schnabi und Mister52, ja, nun meine Leidensgeschichte. Mein Mann hat mich nach 23 Jahren Ehe betrogen. Er war über 2 Jahre mit einer anderen Frau zusammen. Durch seine Selbständigkeit und den vielen Dienstreisen hat er genug Zeit, die er mit ihr verbringen konnte. Weihnachten 2017 habe ich dann die Wahrheit erfahren, er ist kurzerhand zu ihr gezogen und ich war auf einmal alleine mit meinen Jungs (20/14). Der Mann, für den ich jederzeit die Hand ins Feuer legen würde, hat mich, seine langjährige Ehefrau und seine Kinder für eine andere Frau aufgegeben. Ich wollte es nicht wahrhaben, ...

Hallo Mine45,
auch wenn meine Frau keinen Warmwechsel hingelegt hat, so kann ich nachempfinden wie Du Dich fühlst. Der Mensch der einem am nächsten steht, zu dem man ein Urvertrauen entwickelt hat, begeht Verrat am gemeinsam aufgebauten Leben.
Man kann es nicht fassen und will es nicht akzeptieren. Das Leben gerät aus den Fugen
Die letzten zwei Jahre müssen für Dich die Hölle gewesen sein. Du brauchst aber die Männerwelt nicht zu verdammen. Ihr Ego-Ding können Frauen auch durchziehen.
Wäre von der Scheidung Dein Zuhause (Haus, Wohnung) bedroht oder geht es "nur" noch um einen Verwaltungsakt ?

11.04.2020 17:41 • #12


Mine45


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Hallo Mister52,
Leider steht mir ein Rosenkrieg bevor. Wir haben uns in den vielen Jahren schon so einiges aufgebaut. Wohnungen und Erspartes.
Ich habe ihm zwar angeboten, alles außergerichtlich zu klären, aber darauf geht er überhaupt nicht ein. Ich möchte nur noch alles so gut wie möglich hinter mir bringen. Aber das wird nicht so kommen.

11.04.2020 18:25 • x 1 #13


SCHNABI


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Liebe MINE 45
ich hoffe wirklich ihr findet einen guten Weg und könnt den Rosenkrieg vermeiden
Auch bei uns gibt es eine Eigentumswohnung und oft hört man ja das bei Geld die Freundschaft aufhört
Ich wünsche dir viel Kraft
Jetzt heisst es erstmal die Feiertage zu schaffen...Gott sei Dank scheint die Sonne

11.04.2020 19:08 • x 1 #14


Mister-52

Mister-52


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Zitat von Mine45:
Hallo Mister52,
Leider steht mir ein Rosenkrieg bevor. Wir haben uns in den vielen Jahren schon so einiges aufgebaut. Wohnungen und Erspartes.
Ich habe ihm zwar angeboten, alles außergerichtlich zu klären, aber darauf geht er überhaupt nicht ein. Ich möchte nur noch alles so gut wie möglich hinter mir bringen. Aber das wird nicht so kommen.

Oh weh,
es tut mir leid von Dir zu hören, das er so auf stur stellt und es drauf ankommen läßt.
Bis jetzt versucht jeder von uns das Gesicht zu wahren. Bei mir ist es der positive Nebeneffekt beim Pflegen der Resthoffnung auf eine Versöhnung. Wer weiß welche Stimmung herrschen würde, wenn meine Wut, die machmal aufkommt, durchbrechen würde. Wenn es ans Finanzielle geht, habe ich aber auch so meine Zweifel

11.04.2020 19:25 • #15



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