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Nach 26 Jahren Ehe möchte ich mich trennen

darkenrahl
Zitat von thegirlnextdoor:
Als Freundin von früher, Waris. 😉 Doch nicht als "feste Freundin"/Partnerin. Er hat sie nur wiedergetroffen. Von heißen Flirts und Dates war nicht die Rede. Ich denke man sollte die Kirche auch mal im Dorf lassen und nicht päpstlicher sein als der Papst selbst. 🙈 Es nützt im Endeffekt ...

Richtig, er weiss ja auch nicht, was seine Frau wirklich die ganze Zeit gemacht hat.
Ihr Benehmen ihm gegenüber lässt vieles offen.
Wegen den Finanzen sieht sie eher schlechter da, auch mit Ehevertrag. Da ist das Haus das sie gemeinsam erschaffen haben und da sie offensichtlich darin bleiben wird, müsste sie ihn auszahlen. Beide sind selbständig erwerbend und da arbeitet er ja auch teilweisen für sie und hat auch wie sie eine eigene Firma, so wir er schrieb.

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S
Zitat von darkenrahl:
Wegen den Finanzen sieht sie eher schlechter da, auch mit Ehevertrag

Zitat von Peter9871:
Im Falle einer Scheidung wäre die Sache recht einfach, weil wir einen Ehevertrag haben, jeder behält was ihm gehört, da gibt es also keine Unsicherheiten.


Zitat von Peter9871:
Wir sind beide finanziell mehr als unabhängig, keiner hängt da vom anderen ab, sie ist auch die vermögendere von uns beiden

x 1 #407


A


Nach 26 Jahren Ehe möchte ich mich trennen

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darkenrahl
Zitat von SchlittenEngel:

Das ist so ja.
Aber was ist mit dem Haus, das frage ich mich.
Und er arbeitete auch für sie, obwohl beide eigene Firmen haben.
Wie ist das geregelt, das meinte ich.
Ist das auch im Ehevertrag geregelt?

#408


Jane_1
Zitat von darkenrahl:
Aber was ist mit dem Haus, das frage ich mich.
Und er arbeitete auch für sie, obwohl beide eigene Firmen haben.
Wie ist das geregelt, das meinte ich.
Ist das auch im Ehevertrag geregelt?

Das ist doch nicht das Thema.

#409


darkenrahl
Zitat von Jane_1:
Das ist doch nicht das Thema.

Nein, noch nicht.
Kommt aber schlussendlich bei den meisten Trennungen zur Diskusion.

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Heffalump
Zitat von darkenrahl:
Nein, noch nicht.

Lass ihn doch erst mal den Weg in Angriff nehmen, bevor du ihn ein Bein nach dem anderen, stellst
😂

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unbel-Leberwurst
Zitat von Peter9871:
zuallererst eine neue Bleibe finden, wo ich auch gerne wohnen möchte.

Hat Deine Frau denn schon gesagt, dass sie im Haus bleiben will?
Ich finde es nicht so selbstverständlich, dass Du das Feld räumen musst.

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N
Er will Harmonie und so wenig Ärger wie möglich.

Da ist eigener Auszug leichter als die Frau zum Auszug zu motivieren oder erst das Haus Trennungszubersteigern, bevor das neue Leben losgehen kann.

Auch scheint der Leidensdruck noch erträglich, weil die Qualität der neuen Bleibe und Firmensitz im Vordergrund steht und nicht die schnelle Flucht.

Dass er im Betrieb der Frau mitgearbeitet hat, habe ich nicht mitbekommen @darkenrahl. Wenn dem so sein sollte, gibt's entweder nen Arbeitsvertrag mit Kündigungsfrist oder man kann es mit dem Auszug als miterledigt betrachten.

Und zur allgemeinen Kontroverse: Ich find es weniger wichtig der Frau beim Trennungsgespräch vom Initialschmusen mit der alten Freundin zu beichten. Aber die Information, dass man jetzt schon offen für das andere Geschlecht ist, würde ich persönlich schon erwähnen. Und zwar weil erstens dann eine zeitnahe auftauchende neue Begleitung kein Schock für die (dann) Ex ist. Und zweitens, damit der Nochfrau klar wird, dass sie jetzt auch nicht mehr das Kämpfen um Peter anfangen muss, weil er sich schon final entliebt hat.
Denn aus meiner Sicht ist weniges so unangenehm wie ein frisch abgelegter Partner, der glaubt, ausgerechnet JETZT NACH der Trennung nochmal Gas geben zu müssen.

Ich rechne es Peter hoch an, dass er mit der alten Freundin zwar über ihre und seine Gefühle und Situation gesprochen bzw. geschrieben hat, aber zunächst das eine vollständig beendet haben möchte, bevor er was Neues anfängt. Das zeugt von großem Respekt gegenüber der alten Freundin.

x 7 #413


P
So ganz raus bin ich noch nicht, ich lese wirklich jeden Beitrag mit und versuche aus dem etwas heraus zu holen.
Ich kann sie aber leider nicht alle beantworten, zumal es sich hier verselbstständigt hat.

Nochmal, ich möchte das so "nett" wie möglich machen, auch wenn das wahrscheinlich nicht geht, versuchen möchte ich es dennoch. Das wird viel Zeit kosten, Mühe und viele Tränen. Aber ich möchte meiner Frau auch später in die Augen sehen können, sie ist immerhin die Mutter unserer Kinder.

Meine Freundin möchte auch nicht, dass wir zusammen gehen bevor das alles gelaufen ist, hier im Ort ist man sonst schnell abgestempelt, das möchte niemand. Da sie nicht der Grund für die Trennung ist, soll sie auch nicht als Grund herhalten müssen. Wenn wir denn je zusammen kommen, wird das daher sicher erst einige Monate nach einer Trennung geschehen können, das ist uns klar.

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darkenrahl
Zitat von Peter9871:
So ganz raus bin ich noch nicht, ich lese wirklich jeden Beitrag mit und versuche aus dem etwas heraus zu holen. Ich kann sie aber leider nicht alle beantworten, zumal es sich hier verselbstständigt hat. Nochmal, ich möchte das so "nett" wie möglich machen, auch wenn das wahrscheinlich nicht geht, ...

🎯👍🤝
Danke für diese Antwort.
Besser kann man das an deiner Stelle nicht handhaben. 👍

x 1 #415


D
@Peter9871 Offenbar war eure Beziehung schon seit 2 Jahrzehnten in Schieflage, bzw. "Beziehung" hat ja nur teilweise überhaupt stattgefunden.
Hier werden klar die "Versäumnisse" deiner Frau aufgezeigt, die zu dieser Beziehungslosigkeit geführt haben: Verweigerung auf verschiedensten Stufen. Aus eigener Erfahrung (ich bin eine Frau 😉) kann ich aber sagen, dass dieses Nicht-Wollen schon nicht einfach aus "Bösartigkeit" geschieht. Um sich öffnen zu können auf allen Ebenen, muss vieles passen, was bei euch offenbar nicht der Fall war. Die Gründe wissen wir nicht - es kann sein, dass sie dich nicht für "voll" nehmen konnte, weil du deine eigenen Grenzen nicht verteidigt hast bzw sie gar nicht kanntest. Es kann sein, dass auch sie sich nicht "gesehen" gefühlt hat, weil sie für so vieles die Verantwortung übernehmen musste und ihren eigenen "Mann" stehen musste, emotional. So was läuft doch hauptsächlich unbewusst ab und dabei vergeht einem dann leider die Lust auf den anderen. Dass du dabei die Gartenarbeit übernomnen hast, ist unwesentlich. Fakt ist, auch sie konnte sich dir gegenüber nicht öffnen, so wie auch du zu wenig zu deinen Bedürfnissen stehen konntest.

Sie scheint für sich den Ausweg aus dieser eurer Beziehungslosigkeit gefunden zu haben, indem sie sich ihr eigenes Leben aufgebaut hat. Du suchst nun den Ausweg in der Trennung.

Was ich damit sagen will: nicht sie allein ist verantwortlich für eure Beziehungslosigkeit. Vielleicht kannst du das bei einer (wahrscheinlichen) Trennung so kommunizieren: dass es bei euch nicht funktioniert hat, aber nicht, weil sie die 'Böse" war. Sondern weil das Zusammenspiel von euch nicht funktioniert hat.

Natürlich nur, wenn du das auch so siehst...

x 2 #416


D
das einzige was man ihm vorwerfen kann das er solange gewartet hat, während seine NF die Pferde abschmust, während er den Bediensteten gespielt hat, in der Hoffnung das es besser wird

x 3 #417


darkenrahl
Zitat von DasWird:
m sich öffnen zu können auf allen Ebenen, muss vieles passen, was bei euch offenbar nicht der Fall war. Die Gründe wissen wir nicht - es kann sein, dass sie dich nicht für "voll" nehmen konnte, weil du deine eigenen Grenzen nicht verteidigt hast bzw sie gar nicht kanntest. Es kann sein, dass auch sie sich nicht "gesehen" gefühlt hat, weil sie für so vieles die Verantwortung übernehmen musste und ihren eigenen "Mann" stehen musste,

So wie er schrieb war sie eher mit ihren eigenen Bedürfnissen beschäftigt, wie konnte sie sich da nicht gesehen fühlen? Haus und Garten waren ja auch kaum ihr Bedürfnis zu pflegen und hegen, na ja...
Verantwort übenahm sie für ihr Hobby aber Verantwortung für die Familie lese ich da nicht viel.
Klar, der TE hat das viel zu lange erduldet, aber ihm das jetzt ankreiden ist nicht unsere Sache, er hat so gehandelt und dachte da wahrscheinlich an die Familie. Wissen wir nicht.
Sie hatte anscheinend auch übers Wochenende keine Zeit über alles zu reden und Ferien mit ihm standen auch nicht in ihrem Zeitplaner.

x 3 #418


D
@darkenrahl Ja, so sieht es auf den ersten Blick aus.
Fakt ist aber, dass sie sich ein Leben aufgebaut hat, indem sie sich ihre Bedürfnisse "selbst" befriedigt hat, unabhängig vom TE.

Kann man jemandem vorwerfen, keine Lust auf den anderen zu haben?

Ich habe in meinem Leben beides erlebt mit unterschiedlichen Partnern: sehr wenig und sehr viel Lust auf Sex. Und das hing und hängt bei mir ganz wesentlich davon ab, wie sehr ich mich geliebt fühle, ob ich merke, dem anderen geht es um Sex oder eben um mich. So krass wie beim TE war es aber natürlich nicht im Entferntesten.

In meiner Ehe habe ich dann auch angefangen, sehr mein eigenes Leben aufzubauen. Weil ich meine Bedürfnisse nach Nähe und Getragensein nicht bei ihm finden konnte, viel eher bei Freundinnen und Hobbies. Und er hat sich ja dann schlussendlich getrennt.

Ich kann das nur aus meiner Perspektive beitragen, das mit der Lust. Vielleicht ist es ja im Fall vom TE ganz anders.

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darkenrahl
Zitat von DasWird:
Sie scheint für sich den Ausweg aus dieser eurer Beziehungslosigkeit gefunden zu haben, indem sie sich ihr eigenes Leben aufgebaut hat. Du suchst nun den Ausweg in der Trennung.

Und was ist daran falsch?
Auch er hat das Recht auf ein erfüllendes Leben auf das er jahrelang zu Gunsten Familie verzichtet hat. Und ich glaube, ihm geht es nicht ausschliesslich um verweigerten Sex.
Und sein Vorgehen ist vorzeigewürdig und verzichtet auf irgwelches Zurücktreten.

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A


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