Zitat von darkenrahl:Genau, und lass dir nicht Mitschuld aufhalsen, du hast schon viel zu lange geduldet, jetzt bist auch du mal dran, das Leben zu geniessen.
@darkenrahl:
Zwischen "Ich möchte in Zukunft... und werde daher..."
und "Du hast in der Vergangenheit... und daher steht mir jetzt folgendes zu..."
liegt genau die Art "mentaler Emanzipation" und Autarkie, die ich mir für Peter wünsche.
Ersteres ist ein fester Entschluss, der keiner Zustimmung bedarf.
Letzteres ist Anspruchsdenken, mit dem man sich ewig von der Kooperation anderer abhängig macht, nur um mal ums mal enttäuschter von dannen zu kriechen.
Ich denke, dass Peter seine Ansprüche und Wünsche sich selbst viel besser erfüllen kann, als das seine Frau in den letzten Jahrzehnten konnte.
Ob er "Mitschuld" trägt bzw. die Verantwortung für sein bisheriges Leben (auch) bei sich sieht, ist für die Trennung doch völlig irrelevant.
Und auch die Selbstpflege, also "mit was er jetzt dran ist", muss imho aus ihm selbst entstehen und darf nicht von den Handlungen seiner Frau in der Vergangenheit oder Zukunft abhängig gemacht werden.
Er ist nicht jetzt damit dran, glücklich zu werden, weil seine Frau ihn in der Vergangenheit nicht glücklich gemacht hat.
Sondern er ist jetzt damit dran, für sein eigenes Glück zu sorgen, weil das neben Familie und Arbeit auch seine Aufgabe ist. Immer schön. Und wenn er die jetzt wahrnimmt, indem er auszieht, ist das sein gutes Recht. Das betrifft seine Frau zwar auch, aber ist nicht von ihr oder ihrem Wohlverhalten abhängig.