Hallo Ete,
ich bin stille Mitleserin, will aber nun kurz doch was loswerden.
Hast du schonmal drüber nachgedacht zu einer Psychologin/ einem Psychologen[/b] zu gehen?
Mein Freund hat sich Ende April von mir getrennt. In mir hatte ich nichts außer Zukunftsängste, Selbstwertprobleme und Verzweiflung.
Mit einer neutralen Person zu reden, die sich auskennt, dich stärken kann und dir die Angst ein Stück weit nehmen kann ist seitdem eine super große Hilfe. Eine gute Psychologin zu finden, die keine lange Warteliste hat ist schwer, aber möglich

.
Ihr Job ist es dir zu helfen und aus dieser Krisensituation rauszukommen!
Denk immer daran: der aktuelle Zustand lässt sich nicht auf dein ganzes Leben übertragen. Nur weil es dir jetzt so geht wird es dir in der Zukunft nicht immer so gehen. Man kann seine aktuelle Gefühlslage nicht pauschalisieren. Die Ängste sind da, das stimmt. Aber mit der Zeit vergehen sie, werden immer leiser.
Trennungsgefühle sind wie eine Krankheit, eine Depression. Man muss die kleinen Dinge schätzen lernen, wieder neu lernen zu lachen, lernen aus der Dunkelheit zu entfliehen.
Reden bzw. seine Gefühle aufzuschreiben hilf da extrem viel.
Und ganz wichtig ist auch (das habe ich in den letzten drei Monaten gemerkt, die auch super super schwer für mich waren): lass die getrübte Stimmung dich nicht vollkommen einnehmen. Das ist niemand, nichtmal die Frau die dich sicher super tollen Mann verlassen hat, wert!
Kenne deinen Wert und lerne dich neu kennen. Verlieb dich neu in dein Leben und such dir evtl. ein neues Hobby das dich genauso erfüllt wie das Klettern.
Und mach dich selbst nicht so fertig! Ablenken, ablenken, ablenken. Trauer gehört dazu, aber lass dich da nicht so tief reinfallen.
Und nochmal ganz wichtig: Therapeuten sind deine besten Freunde
