Hallo Dominique,
der Text ist nicht von mir, sondern von Sylvia Pellegrino.
Zudem glaube ich, dass diese Aussage nicht auf jeden zutrifft, was auch sehr vermessen wäre.
Es ist doch wie bei allen Dingen im Leben, es kommt auf die Sichtweise und die Empfindung an.
Was für den einen hilfreich ist, kann für jemand anderen absolut unbrauchbar sein.
Deswegen verwehre ich mich ja auch so, dass jemand hier Hilfe, Ratschläge oder Tipps geben kann. Es ist lediglich die Empfindung eines jeden einzelnen, ob er es als solches annimmt oder so sieht, und empfindet.
Selbst Therapeuten können dir keine aktive Hilfe geben. Sie können dir und den anderen lediglich einen Weg aufzeichnen oder Hilfestellung geben. Hilflosigkeit, tritt doch dann auf, wenn man in eine Situation gerät in der man unfähig zu handeln und zu denken ist.
Einsamkeit ist doch auch ein sehr individuelles Gefühl und jeder empfindet es doch anders.
Was ich persönlich daran verwerflich finde, ist die Tatsache, dass es Menschen gibt, die nicht lernen damit umzugehen und sich dann aufgrund der Einsamkeit in eine neue Beziehung stürzen und dann der Auffassung sind, dass der neue Partner sie vor der Einsamkeit bewahren kann.
Für mich ist es immer sehr verwunderlich, wenn ich sehe und höre, wie viele Dinge, der oder die neue Partnerin in eine Beziehung mit einbringen muss. Oft stelle ich mir die Frage, ob diese Personen von einer oder mehre Personen träumen.
Wenn ich solche Wünsche und Sehnsüchte lese oder höre, dann fühle ich mich schon vom zuhören überfordert und frage mich, wer wohl all diese Dinge bewerkstelligen kann.
Es ist mit Sicherheit ein widerliches Gefühl, wenn man nach einer Beziehung in ein tiefes Loch fällt und sich klein, verlassen und einsam fühlt, aber verantwortlich ist jeder selbst für seine Situation. Natürlich ist es auch schwer, einen Weg zu finden, um der Einsamkeit oder diesem Gefühl zu entrinnen, aber niemand kann diese Situation für dich ändern.
Ich für meinen Teil, möchte jedenfalls kein Unterhaltungsclown sein oder dazu gemacht werden.
Lerne positiv zu denken und zu handeln. Denn nur, wenn du glücklich und zufrieden bist, dann wirkst du auch auf deine Mitmenschen so, und sie werden dich auch so sehen und sich an deiner Nähe erfreuen.
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Wünsche dir auch einen schönen Tag.
Gruß
Was ist nun die Wahrheit?
Als kleine Kinder haben wir uns vielleicht oft nicht in der Lage gefühlt, unsere Entscheidungen und unser Leben zu kontrollieren. Wenn diese Erfahrung intensiv genug war, kann sie im Erwachsenenleben Phobien zur Folge haben.
Menschen, die in ihrer Kindheit häufig in Angst lebten, haben in ihrem Unterbewußtsein die Angst konditioniert.
Sie reagieren schneller und intensiver mit Panik in Stress-Situationen.
Menschen, deren Kindheit relativ angstfrei verlief, haben diese Probleme deshalb nicht.
Wir müssen uns dessen bewusst werden und erkennen, dass wir jetzt erwachsen und die Ängste von damals heute unbegründet sind und die alte Programmierung nicht mehr gültig ist.
Der Mensch schafft sich seine eigene Realität und kann sie auch jederzeit verändern. Die Realität ist deshalb nicht immer die Wahrheit.
Wir haben uns falsche Überzeugungen zugelegt, um die Kontrolle nicht zu verlieren.
zum Beispiel:
- ich gebe nach, um am Ende nicht allein zu sein.
In diesem Fall hast Du Angst, andere zu verlieren, also einsam zu sein.
Du wirst merken, bei den meisten Deiner falschen Überzeugungen, geht es darum, nicht allein zu sein.
Bei Angstkranken ist häufig die Aufmerksamkeit nach außen gerichtet.
- hoffentlich merkt keiner, das ich Angst habe.
- wie reagieren andere auf mich, usw...... (eigener Anspruch perfekt zu sein, um somit Anerkennung und Aufmerksamkeit zu erhalten. Also auch Angst vor Einsamkeit.)
Alles wird kontrolliert.
Dabei verlieren wir den Kontakt zu uns selbst. Wir sind nicht mehr so, wie wir wirklich sind.
Verlassen wir das Haus, sind wir überfordert, weil wir nicht mehr alles kontrollieren können (zu viele Menschen, zu viele Autos, zu viel Verkehr....). Dadurch entsteht Angst.
Angstkranke sind häufig zu sensibel.
Fast alles wird hinterfragt, oft kann man keinen klaren Gedanken mehr fassen. Man ist unfähig abzuschalten. Eine Angstsituation entsteht, wenn man gedanklich überfordert ist. Dinge, die im Alltag passieren werden oft überbewertet. Du mißhandelst Dich selbst durch Deine (negativen) Gedanken. Wenn Du Dich verletzt fühlst, Dir etwas peinlich ist, Du Dich minderwertig fühlst, dann sind es Deine Gedanken (falschen Überzeugungen), die dies verursachen. Wir beeinflussen also unsere Gefühle selbst.
Du machst Dir über alles Mögliche Sorgen und quälst Dich mit Deinen Gedanken. Wenn wir ehrlich sind, waren 99% der Sorgen, die wir uns bislang gemacht haben überflüssig. Eine Panikattacke ist wie ein Kurzschluß, weil wir gedanklich nicht zur Ruhe kommen.
Durch diese negative Energie, die wir selbst verursachen fühlen wir uns niedergeschlagen und deprimiert.
Dann, nach der ersten Panikattacke wird alles nur noch schlimmer, weil wir nicht mehr Auto fahren können, nicht mehr einkaufen oder sogar das Haus nicht mehr verlassen können, ständig machen wir uns Gedanken und Sorgen. Wir sind einfach zu "kopflastig" und müssen das auch erkennen.
Du selbst setzt Dich unter Druck und bist gedanklich in Deinen Befürchtungen gefangen.
Dies erzeugt Enge, also Angst. Du befindest Dich in einem Zustand gedanklicher Unfreiheit.
Deine Seele und Deine Gedanken brauchen mehr Freiraum.
Deshalb ist es sinnvoll, zunächst erst einmal wieder zur Ruhe zu kommen, abzuschalten und zu üben, zeitweise gar nicht zu denken und danach:
Erforsche Deine falschen Gedanken (Gefühle).
Betrachte sie sachlich und realistisch!!
Du kennst die Wahrheit, also bewerte Deine Gedanken neu und zwar zu Deinen Gunsten. Dadurch entstehen neue Denkstrukturen, also positive Energie.
Wahrheit (Einsamkeit)
Wenn die Ursache Deiner Angst, die Angst vor Einsamkeit ist, dann kann es sein, dass Du möchtest, dass alle Dich mögen. Auch die Menschen, denen Du vielleicht nur einmal begegnest. Deshalb fühlst Du Dich oft abgelehnt.
Auch hier gestaltest Du Deine negativen Gefühle (Realität) selbst.
Du solltest Dir klar machen, dass Du niemals absolut einsam oder vollkommen allein sein wirst. Es wird immer Menschen geben, die mit Dir zusammen sein wollen.
Es wird auch immer einen Partner geben, der mit Dir eine Beziehung haben möchte. Möglicherweise wirst Du eine Weile ohne Partner sein, aber auch das bedeutet nicht wirklich Alleinsein. Du hättest immer noch Freunde.
Wenn Du Dir das immer wieder vor Augen hältst, wenn Du in Deine Angst abrutschst, wird es bald Deine Überzeugung sein und Deine Angst vor Einsamkeit wird immer weniger. Um Einsamkeit zu überwinden ist es wichtig ein Gefühl der Verbundenheit zu entwickeln. Verbundenheit ist das Gegenteil von Einsamkeit.
Denk einfach an die vielen Dinge, mit denen Du Dich in Deinem Alltag verbunden fühlst. Menschen in Deiner Umgebung, Haustiere, Pflanzen, ein Schmuckstück, Deine Wohnung, in der Du dich wohlfühlst usw....
Das Gefühl von Verbundenheit kann Dir niemand geben. Das ist ein Gefühl in Dir selbst. Verbunden kann man sich auch mit einer Aufgabe oder Tätigkeit fühlen.
Also, auch wenn ein für Dich wichtiger Mensch Dich verlässt, wirst Du niemals wirklich einsam sein.
Außerdem gibt es genügend Menschen, die Dich mögen, also bist Du auch beliebt.
Du fürchtest Dich vor einer Panikattacke, weil Du glaubst unangenehm aufzufallen. Du denkst, man wird Dich deshalb ablehnen. Du verlierst die Kontrolle und keiner wird Dir helfen. Es ist also die Angst vor Einsamkeit.
Denk immer daran, nur Du kannst Deine Gefühle (Realität) verändern. Einsamkeit und Verbundenheit sind Gefühle. Also ändere sie zu Deinen Gunsten.
Sag Dir die Wahrheit, denn Einsamkeit kann nicht passieren.
VERBUNDENHEIT IST NICHT VON ANDEREN MENSCHEN ABHÄNGIG.
ES IST LEDIGLICH EIN GEFÜHL UND NUR DU KANNST DEINE GEFÜHLE BESTIMMEN. WENN DU VERBUNDENHEIT SPÜRST, HAST DU KEINE ANGST MEHR!!! Man kann nicht beide Gefühle gleichzeitig haben.
Wahrheit (Selbstzweifel)
Angstkranke neigen in der Regel zu Selbstzweifel.
Nun ist es leider so, dass Zweifel sich verstärken, sie wirken wie eine Programmierung.
Die Schlußfolgerung daraus besteht darin, an seinen Zweifel zu zweifeln.
Zweifelst Du also daran, eine Situation ohne Angst zu bewältigen, dann bezweifel diesen Zweifel.
Sage Dir immer vor jeder Angstsituation:
Ich bin mir inzwischen im Klaren darüber, wodurch meine Ängste entstehen (Gedanken/Gefühle), ich kenne die Ursachen. Also bezweifel ich, dass in bestimmten Situationen die Angst wiederkommt. Es ist eher wahrscheinlich, dass ich keine Angst haben werde.
Du zweifelst in diesem Fall daran, dass Du Angst bekommst. Dieser Zweifel wird sich, wie alle Zweifel nach einiger Zeit verstärken.
Diese Programmierung passiert nicht sofort, deshalb ist es wichtig, auf die Formulierung zu achten. Sage Dir nicht, dass Du bestimmt keine Angst mehr haben wirst, sondern gebe Dich mit dem Wort "wahrscheinlich" zufrieden, sonst würde der Zweifel ja wieder entstehen.
Wahrheit (Angst vor der Angst)
Bei der Angst vor der Angst, sag Dir die Wahrheit.
Nämlich, es passiert Dir gar nichts!!!
Keiner ist je in Ohnmacht gefallen oder hat einen Herzinfarkt bekommen.
Dieses Gefühl der Angst ist Dir vertraut, Du hast es vielleicht schon 100mal erlebt.
Stell Dir vor, Du bist anfällig für Schnupfen.
Immer wenn Du Schnupfen bekommst, machst Du Dir doch auch keine Gedanken. Es ist einfach typisch für Dich und Du weißt, der Schnupfen geht wieder vorbei.
Du schämst Dich nicht, weil Du Schnupfen hast und Du fühlst Dich deshalb auch nicht minderwertig. Du akzeptierst diesen Zustand und beachtest den Schnupfen nicht weiter (Der Vergleich Schnupfen/Angst wird vielen nicht passend erscheinen, es soll lediglich aufzeigen, wie man mit der Angst umgehen sollte).
Wir ziehen das an, womit wir uns am meisten gedanklich beschäftigen. Beschäftigen wir uns hauptsächlich mit der Angst, dann fühlen wir Angst. Gedanken stehen im Wechselspiel mit Deinen Gefühlen.
Genauso ist es mit der Angst vor der Angst. Akzeptiere dieses Gefühl und mehr nicht, denn Dir passiert nichts!!!!
Durch die Gedanken vorher, kommt es überhaupt erst zur Panikattacke.
Es ist also nur Deine Fantasie, die die Angst verstärkt (negative Energie).
Wir dürfen uns also nicht mit dem beschäftigen, was wir nicht wollen (Angst/Einsamkeit), sondern mit dem, was wir wirklich wollen und uns wünschen!!
Dadurch entstehen neue Überzeugungen.
Überzeugungen sind besondere Glaubensformen, die zu Bestandteilen Deines Gefühlssystems werden. Du wirst etwas nur erfahren, wenn Du auch daran glaubst. Zuerst muss die Überzeugung (Glaube/Gefühl) da sein. Der Glaube geht also der Erfahrung voraus und nicht umgekehrt. Deshalb haben auch viele Probleme, wenn Sie sich immer wieder der Angstsituation stellen und sich nichts ändert. Erst wenn Du wirklich glaubst (fühlst) und es als Wahrheit erkennst, hast Du Deinen Weg aus der Angst gefunden.
Deine Gefühle werden hauptsächlich davon bestimmt, was Du für die Wahrheit hälst. Erkennst Du, dass es keine Wahrheit ist, verändert sich sofort Dein Gefühl.
Um die falschen Überzeugungen zu erkennen und das auch zu glauben, ist es allerdings erforderlich sich
Selbst zu vertrauen.