Ihr Lieben,
auf die Gefahr hin, von Euch vom Hof gejagt zu werden, möchte ich anmerken, dass ein Verzicht auf die Antwort auf das 'Warum' einem das Leben eindeutig leichter machen kann.
Das Problem ist, Bauch und Kopf soweit zu bekommen, dass sie den Verzicht akzeptieren.
Mir hat es geholfen.
Gehört in das Gesamtpaket
"Was ich nicht ändern kann, muss ich lernen zu akzeptieren."
Kann man also in Kombi angehen.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Verlassende entweder nicht genau weiß, was ihn umtreibt (Typ Gefühlsautist), es zwar weiß oder ahnt, aber nicht formulieren kann (irgendwie Gefühlslegastheniker), oder es sehr genau weiß, aber aus Gründen der Rücksichtnahme den Verlassenen nicht damit konfrontieren will (einfach nur Typ Ar.).
Gut ist die Verbindung aus schlechtem Gewissen und Rücksichtnahme. Damit mutiert der Verlassene direkt zum kompletten Gefühlsanalphabeten.
Keiner der Fälle hilft Euch weiter.
Die Akzeptanz, verlassen worden zu sein, dadurch aber nicht minderwertig, sondern einfach nur im Moment gekniffen zu sein, macht es leichter.
Echt.
Letzten Endes ändert das Wissen um die Antworten nichts, und oft sind sie doch nur vorgeschoben, weil eine Instanz in Euch irgendwie meint, damit noch rudimentären Kontakt zu aufrechtzuhalten.