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Treffpunkt für Angehörige/r mit Demenz

bifi07
@HeavyDreamy
Oje! Da kommt es für den Sohn aber auch richtig dicke!

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HeavyDreamy
Zitat von bifi07:
Oje! Da kommt es für den Sohn aber auch richtig dicke!

Jepp, du sagst es. Hab ihm gesagt, dass es ihm wohl nicht zu langweilig werden darf.

Ich hab ihm Hilfe angeboten, falls er irgendwie jemand braucht, wegen Klamotten waschen von seiner Mama oder sonst irgendwie, wo ich helfen kann.

x 2 #1952


A


Treffpunkt für Angehörige/r mit Demenz

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Malea-
Zitat von HeavyDreamy:
Jepp, du sagst es. Hab ihm gesagt, dass es ihm wohl nicht zu langweilig werden darf. Ich hab ihm Hilfe angeboten, falls er irgendwie jemand braucht, ...

Der Mann kann einem leid tun.
Diese Psychische Belastung ist nicht zu unterschätzen,
gut das wenigstens die Sorgen mit seiner Mutter etwas geringer werden.

Es werden sich bestimmt Gelegenheiten für dich ergeben,Heavydreamy.

x 3 #1953


HeavyDreamy
@Malea- Ich hoffe, er rastet bei seiner Lebensgefährtin nicht auch so aus. Aber ja, das ist eben nicht mein Problem.

Ich kann ihm nur immer wieder Hilfe anbieten. Er is bissl son Bruder für mich geworden.

x 1 #1954


Error
Zitat von ZwillingsIch:
Heute habe ich endlich die Wohnung meiner Mutter gekündigt, inkl. Mitgliedschaft. Sie wollte nicht unterschreiben. Es dauerte ein gutes Viertelstündchen. (keine Brille.. und überhaupt, warum sollte ich?!? 😡 ) Nun muss ich nur noch entrümpeln, das wird nochmal zeitaufwendig und emotional.

Ohje, Du Arme. Mein Mitgefühl, auch wenn Deine Mum noch lebt.

Ich habe das nachdem meine Mum gestorben ist, auch selber gemacht. Alles Altmetall sowie die Kabel von den zu verschrottenden Elektrogeräten abgeschnitten und zum Schrottplatz gebracht.
Die Geräte an sich für den dortigen E-Schrott angemeldet und dann einen Tag vorher wieder hingefahren und rausgestellt.
Das Gleiche für die Möbel, angemeldet und wieder hingefahren und rausgestellt.

Das Schlimmste, auch emotional, war es die Kleider, persönlichen Dinge usw.. zu sichten, entscheiden zu müssen - das kann weg oder nicht.
Die Kleider, Kissen, Bettwäsche usw. habe ich in die Altkleider-Container gebracht.

Irgendwann war die Wohnung dann leer, ich habe sehr geweint. Es war so surreal, das Leben eines so geliebten Menschen einfach nur wegwerfen zu müssen Weinendes Gesicht

Halt Dich tapfer, diese letzten Dienste müssen wir für unsere geliebten Menschen, die von uns gehen, erledigen.
Danach wirst Du in ein tiefes Loch fallen, aber auch das geht vorbei.
(Unter Stress funktionieren wir, aber danach braucht es seine Zeit um darüber hinwegzukommen)

x 9 #1955


HeavyDreamy
So, ich war jetzt nochmals bei meiner Mama-Nachbarin 🤗
Ich wollte sie einfach nochmals sehen. Am Montag geht sie ja ins Heim.

Ich hab ihr gesagt, dass ich sie lieb hab und sie hat mir dann auch gesagt, dass sie mich lieb hat Herzen
Wir haben uns nochmal gegenseitig in den Arm genommen 🤗

Das mit dem Heim hat sie nicht im Kopf. Und ich hab nix erwähnt.

Am Montag werd ich ihren Sohn bitten, dass er kurz bei mir am Abend noch vorbeischaut, auch wegen dem Schlüssel für die Wohnung zurückgeben.
Hab ihm auch angeboten, ihn am Montag zu begleiten, falls er das möchte, wenn er sie ins Heim bringt, da ja seine Lebensgefährtin derzeit mit Schlaganfall eingeschränkt ist.

Ach man 😢

x 5 #1956


Winza
Mal eine Frage an diejenigen von euch, die Angehörige begleitet haben:
Habt ihr es erlebt, dass es einen plötzlichen Schub gab und der Betroffene dann fast nur noch geschlafen hat?

x 1 #1957


DieSeherin
Zitat von Winza:
Habt ihr es erlebt, dass es einen plötzlichen Schub gab und der Betroffene dann fast nur noch geschlafen hat?


schub in dem sinne nicht, aber meine schwiegermutter schläft momentan irre viel. winter, kalt, langweilig, doof... also dann halt schlafen.

x 2 #1958


Winza
@DieSeherin
Wie gut ging es dann mit Essen und Trinken?

x 1 #1959


DieSeherin
Zitat von Winza:
Wie gut ging es dann mit Essen und Trinken?

ja, sie isst - trinken tut sie nur, wenn man sie daran erinnert.

sie ist aber noch fit, im gegensatz zu deiner mom 😘

x 2 #1960


bifi07
Zitat von Winza:
Mal eine Frage an diejenigen von euch, die Angehörige begleitet haben: Habt ihr es erlebt, dass es einen plötzlichen Schub gab und der Betroffene ...

Mein Vater war ungefähr eine Woche bettlägrig. An einem Montagabend hat er die Augen zugemacht und ist am Mittwoch darauf verstorben. Bis dahin war er meistens sehr unruhig, auch nachts.

x 2 #1961


bifi07
Zitat von Winza:
@DieSeherin Wie gut ging es dann mit Essen und Trinken?

Essen und Trinken waren die letzte Woche sehr schwierig bis fast gar nicht. Davor war es auch nicht leicht.Wir haben ihm dann das gekocht, was er mag.

x 2 #1962


HeavyDreamy
13 Jahre war meine Nachbars-Mama neben mir - Seit heute ist sie es nicht mehr.

Besuchen gehen ist klar - aber ja, wenn ich sonst den Müll wegbrachte, hab ich oft auch geklingelt oder wenn ich zum Briefkasten bin, hab ich ihr schon die Werbepost vor die Tür gelegt.

Oder im Sommer gibts unten vor dem Haus immer eine Bank - Da sassen wir öfters zusammen, haben gequatscht mit anderen Nachbarn, grade am Abend war das schön - das wird mir alles jetzt fehlen, nicht mehr spontan mit ihr zusammen sein können Trauriges Gesicht

x 3 #1963


Hola15
Zitat von Winza:
Mal eine Frage an diejenigen von euch, die Angehörige begleitet haben: Habt ihr es erlebt, dass es einen plötzlichen Schub gab und der Betroffene ...

Ist denn abgeklärt, dass medizinisch nichts akutes dahintersteckt?

Meine Mutter hatte ja Anfang des Jahres eine Blasenentzündung. Die Pfleger machten sich Sorgen weil sie eben auch so schlapp war. Der Hausarzt dachte erst an einen Schlaganfall.

Zeitgleich (und anhaltend) mit der Erkrankung/dem KH Aufenthalt hat sich ihr Demenz-Zustand drastisch verschlechtert.

Zusätzlich schläft/ schlief sie auch nach dem KH sehr viel.

x 3 #1964


ZwillingsIch
Zitat von Hola15:
Zeitgleich (und anhaltend) mit der Erkrankung/dem KH Aufenthalt hat sich ihr Demenz-Zustand drastisch verschlechtert.

Zusätzlich schläft/ schlief sie auch nach dem KH sehr viel.

Genauso schaut es hier aus.
Zitat von DieSeherin:
trinken tut sie nur, wenn man sie daran erinnert.

dito

Gelegentlich werden nachts Anrufe getätigt, bei Freunden und Verwandten. Die dauern dann schon mal 1,5-2 Stunden. Davon weiß meine Mama am nächsten Tag schon nichts mehr.
Seitdem die polnische Betreuungskraft weg ist und seit den beiden vergangenen Krankenhausaufenthalten ging es mit der Vergesslichkeit rapide bergab.
Wir leben im Hier und Jetzt, wie mit unseren Hunden.

Schönen Abend Euch.

x 3 #1965


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