Zitat von Ouabain:Hallo @Matroschka, willkommen hier. Alk. kann auf Dauer in eine Demenz münden. Vielleicht meinte der Arzt ja das. Machst Du Dir denn ...
Hallo ,
Naja, die Zeit mit einer abhängigen Mutter prägt einen sehr - CO Abhängigkeit . Meine Geschwister sind älter , meine Mutter bekam mich mit 36 Jahren und sie hatte nie Schutzinsinkte , dadurch bin ich traumatisiert , weil sie lebensgefährliche Situationen nicht erkannte .
Manchmal erinnere ich mich einfach an Situationen , wie sie passiert sind . Manchmal sprechen mich Menschen zu Situationen an , ein Familienmitglied zb fand es sehr schlimm , dass als ich als kleines Kind fast verhungert wäre , sie war damals sehr in Angst und Sorge und das hat sie stark geprägt . Ich kann mich daran nicht erinnern , weil ich unter 3 Jahre war , aber es sind Geschichten , die zwischen uns stehen und es manchmal schwer ist eine Neutralität zu bewahren .
Wären wir früher aufgeklärt gewesen , dass die Demenz auch bei jüngeren Frauen - ich sag Mal so um die 56 Jahre im Raum gestanden hätte, hätte es Möglichkeiten gegeben ihr zu helfen . Insbesondere als wir juristische Schritte gegen sie vornehmen mussten , wo wir schon angebracht haben ,aufgrund ihrer Abhängigkeiten , dass sie möglicherweise nicht zurechnungsfähig ist . Wir hätten ein Verfahren einleiten können , zur Entmündigung . Nur war uns das zuviel , ich hatte zb gerade als es passierte einen schweren Unfall und lag lange im KH usw
Was mir bei einem Gespräch vor ca 3 Monaten Nähe ging , war die Frage oder die Erkenntnisse auch durch die Abhängigkeiten , dass wir sie nie normal kennen gelernt haben . Meine älteren Geschwister glauben schon , aber ich halt , ihrer Meinung nach , nicht . Ich kenne es nur " Kaputt " .
Ein schlechtes Gewissen habe ich - aktuell - nicht , ich habe erkannt daß sich mein Schutzinstinkt aktiviert hat und das ich mir sehr sicher bin , dass sie uns mehrfach absichtlich geschadet hat und das waren keine Kleinigkeiten , es war ein Prozess über viele Jahre hinweg und das man das auch aus einem Menschen nicht mehr heraus bekommt .
Es gab Vorwürfe , nach ihrem Tod , an uns Kinder , wir hätten sie alleine gelassen - haben wir nicht , sie ist geplant und mit viel Schaden hinterlassen gegangen . Und wir sind uns einig , dass sie alleine sein/ leben wollte . Das hat sie dann ja auch über 12 Jahre lang und jeder ist seinen eigenen Weg gegangen und ich hatte viele Jahre Alpträume von ihr , insbesondere in meiner Schwangerschaft und danach .
Ich Versuche die Begebenheiten / Situationen besser zu erfassen und zu verstehen , auch ob wir als Kinder früher davon betroffen sein könnten und ob wir rechtzeitig die Anzeichen deuten können , zum Wohl unserer Kinder . Um sozusagen jetzt schon die Weichen zu stellen und auch ehrlich zu sein , um die Wahrheiten , die wir verschleiert haben , zum Schutz der Kids .
Ich nenne einfach ein Beispiel : So Liebeskummer ist ja auch eine sehr intensive Phase im Leben und das vermischt sich unter Demenz halt und da kommt vielleicht auch emotinal einiges Hoch , was andere nicht deuten können . Deswegen rede ich da jetzt ganz offen mit meinem Kind drüber , für den Fall später , ich bin betroffen von diesen emotionalen Wellen und neige zu Kurzschluss Handlungen , instinktiv und spontan irgendwo hin zu fahren um etwas zu klären oder ähnliches , dass man dann einlenken kann . Das man dann sagt ; Mutti / Frau Matroschka wir haben das Jahr 2000 irgendwas und nicht mehr 2014 ...weil da vielleicht etwas vorgefallen war , was mich emotional oder auch unbedeutsam mitgenommen hat .