Zitat von Brightness2:Liebe @Perzet, mein Mitgefühl, zwei Monate ist noch Zeit des Realisierens. Ich wünsche dir, dass du dir die Zeit zum Trauern nimmst. Und die Trauer ...
Danke Dir!
Es ist eigentlich so, daß ich ganz schnell auf Aktionen von Personen reagieren mußte, die auch betroffen sind. Erst als der, der am meisten Druck machte, in seinem vor langem gebuchten Sommerurlaub war, hatte ich die Chance zusammen zu brechen. Aber trauern ist nochmal anders. Dazu kam ich tatsächlich deswegen bisher nicht wirklich. Mal einen kurzen Moment oder so.
Leute, die mich besser kennen (Osteopath, Hausärztin, gute Leute), wünschen mir alle unabhängig voneinander, daß ich mal ein paar Monate (!) raus komme, um die Chance zu haben, mich zu erholen. Denn zb auch in meinem Blutbild kann man Langzeitstress ablesen. Es gibt da bestimmte Werte, die dafür stehen.
Ich sage allen, die mich fragen, wie es weitergeht, daß ich keine Ahnung habe. Solange ich noch in diesem von anderen gemachtem Streß bin, kann ich nicht in Ruhe nachdenken. Den Luxus gönne ich mir zu warten, bis der Zeitstempel auf dieser Situation weg ist.
Erst langsam kommen auch andere Gedanken auf, außer dem "wann muß ich wie wo sein, damit Vatern..".
"Was muß ich noch besorgen, erledigen etc, damit Vatern ok ist."
etc pp
Alles mögliche drehte sich in erster Linie um ihn, wie bei ihm alles läuft. Meine Sachen wurden darin eingepasst, soweit es ging. Jetzt mit neuem Denksystem klar zu kommen ist ungewohnt. Ich fange jetzt erst an, - für mich - einkaufen zu gehen und nicht für ihn und nebenbei schauen, was ich auch gebrauchen könnte. Muß ich mich dran gewöhnen. Ein paar mal bin ich ohne etwas zu greifen wieder raus, weil ich einfach keine Idee hatte, was ich würde haben wollen. Falls das Sinn macht für Euch.