Zitat von Femira: Okay, also ich interpretiere in eine Entschuldigung immer Reue
Klingt plausibel. Also, dass er keine zeigt.
Mitgefühl als solches habe ich auch nicht. Es ist eher ein komisches Gefühl der Erleichterung? Oh Gott, ich fühle mich ganz schlecht. Aber so leide immerhin nickt nur ich. Wobei mein Ego da gerade auch extrem mitspielt.
Zitat von Femira: Was soll dann die Entschuldigung machen? Wofür entschuldigt er sich? Und bei wem? Bei sich?
Vielleicht für die Art und Weise? Dafür, wie es endet? Ich weiß es nicht. Habe ja auch nicht nachgefragt.
Auch dieses "irgendwann wird's leichter" fand ich seltsam.
Zitat von Femira: Aber ich möchte betonen, dass mir klar ist, dass es dir dreckig geht, aber du dich deutlich stabiler liest als in diesen Schwebmomenten. Das on off war ein Problem, das dich destabilisiert hat.
Es ging so ja auch nicht weiter. Das war mir ja auch klar. Ich hatte doch auch den Gedanken, es dann einfach gut sein zu lassen. (Hatte man hier ja schon rausgelesen, dass ich immer mehr Zweifel hatte.)
Ich hätte es nur anders gemacht. Oder gewollt. In einem normalen Gespräch. Besser noch bei der PT. Und nicht eine Flut an bösen Worten die das ganze irgendwie zum Krieg werden lassen. Und ganz deutlich signalisieren wie wenig wir auf Augenhöhe sind.
Ich hatte ja sogar donnerstags vor der Mail den dummen Gedanken die "betreute Trennung über ein Jahr" durchziehen zu wollen. Um zu schauen, was passiert. Das was die PT wollte und ich noch nicht konnte, weil ich Angst hatte, ihn dann komplett zu verlieren. Aber es wäre das richtige gewesen. Fokus auf Odette. Er auf sich. Minimaler Kontakt und nach Wochen/Monaten eventuelles neu kennenlernen. Damals klang es unheimlich, jetzt total logisch. (Wie gesagt, sowas wollte ich am WE ansprechen, doch so weit kam es ja nicht) und jetzt fühle ich mich handlungsunfähig.
Wie die PT schon sagte, ist es tragisch, da sie sieht wie sehr wir uns lieben. Und wie viel da aber noch zu tun ist. Aber sie hielt es damals auf keinen Fall für unlösbar.