Zitat Grace:
"Warum kann ich dies nicht auch 1:1 ins Private übernehmen? Warum bin ich im privaten so klein, so unsicher, warum haut mich eine Trennung so aus dem Ruder, dass ich regelrecht gelähmt bin? Warum funktioniert das da nicht?"
-Ungesunde Beziehungsstrukturen, die besondere Abhängigkeiten förderten, welche einen Absprung noch schwerer machen
- unbewusste Ängste nie wieder jemanden zu finden, weil z.B. die 50 in Riesenschritten näher rückt.
- zu denken, dass man niemals mehr jemanden finden wird, wo dies oder jenes so toll mit ist.
Ich wusste, in dem Moment, als sie zur Tür für immer rausging, dass ich vieles wie mit ihr niemals mehr erleben werde. So ist es auch gekommen, was allerdings weniger mit ihr als mit gesundheitlichen Einbrüchen bei mir zu tun hat, die es mir mittlerweile unmöglich machen, ein Leben wie zu Zeiten mit ihr zu führen. Mein Gehirn hatte das nur erstmal in einen Topf geworfen gehabt.
- zuviel Stress auf einmal. Job weg und Trennung. Vielleicht wäre die Trennung gefühlt gar nicht so schlimm, wenn Du deinen alten Job noch hättest.
- Vielleicht, lassen wir mal Charakter u.s.w. alles außen vor, war er einer der wenigen Menschen in deinem Leben, die das besondere Gefühl in der ausgelöst haben und sowas kommt halt nicht so oft.
- sch. Wetter, dunkel, diesig, da sieht die Welt sowieso nochmal düsterer aus, als sie in Wirklichkeit ist.
- Das Gefühl , als Single nicht wertvoll zu sein.
- Das Gefühl wieder gescheitert zu sein.
- Die Angst vor der Einsamkeit
Wer weiß, woran es wirklich liegt. Reicht es nicht, anzuerkennen, dass es gerade schwer ist? Eine wirklich zufriedenstellende Antwort wird es erstmal sowieso nicht geben, weil vieles erst mit Abstand sichtbar wird.