Zitat von Rheinfee: Nein, einen anderen Weg habe ich bisher nicht gefunden.
Die Option "selber gehen und aufgeben" ist für mich leider nicht umsetzbar, das löst bei mir das maximum an negativem Emotionen hervor
Da kannst du mal schauen, warum das so schlimm ist. Was befürchtet du genau? Emotionen gehören ja zum Leben dazu.
Zitat von E-Claire: Also von Mut und Kraft kann überhaupt keine Rede sein. Ich war verzweifelt, grenzenlos verzweifelt und unglücklich, wenn ich heute daran zurück denke, schüttelt es mich, und mir wurde klar, daß, obwohl ich es echt versucht hatte und zwar immer und immer und immer wieder, keiner meiner ach so tollen "neuen" Versuche, irgendetwas grundlegend an der Situation geändert haben.
Das war bei mir auch so. Damals 2ar für mich auch undenkbar, eine Beziehung zu beenden. Ich hab dann gedacht, dass es aber auch nicht so weitergehen kann. Wir sind ja quasi. Immer dieselben Runden gefahren. Erst tat er das, dann ich das, dann das... Ich konnte es im Schlaf vorhersagen. Also entschied ich, bewusst zu schauen, ob sich die Situation ändert, wenn ich anders agiere. Es hat auch etwas geändert, aber nicht zum happily ever after.
Al's ich gemerkt habe, dass ich nichts mehr machen kann, um die Situation zu ändern, denn ich hatte alles probiert, habe ich die Beziehung beendet.
Zitat von Rheinfee: Muss ich weiter verletzt werden bis der Überlebenstrieb größer wird
Vertraue darauf, dass der da ist. Was kannst du denn aktiv verändern gerade?
Zitat von Rheinfee: Dieses "für mich" ist immer noch so behaftet mit "Egoismus" für mich
Hast du ihn deshalb noch an deiner Seite? Jemand, der dir ganz wenig gibt und du ganz viel investieren kannst, damit du dich nicht egoistisch fühlst? Jemand an deiner Seite, der dir sagt, was dir zusteht und was nicht?
Zitat von Rheinfee: Dabei sollte jetzt eine gemeinsame Therapie unterstützen.
Heute rudert er aber zurück.
Hmm... Da hast du etwas Neues probiert und das scheint nicht zu funktionieren