Zitat von Rheinfee:Nein, ich wurde komplett außen vorgelassen.
Es hieß eigentlich das wir gemeinsame Therapeutentermien haben und ich auch als Angehöriger Gesprächsangebote dort bekomme, das wurde aber alles nicht gemacht.
Es gab in den ganzen 10 Wochen nur jetzt das eine Gespräch in welchem mir die Trennung mitgeteilt wurde.
Hallo Rheinfee
allgemein wird geraten während und kurz nach der Therapie keine spontanen, vor allem keine gravierenden Entscheidungen zu treffen, unter der Käseglocke, die alles abschirmt und unter Gleichgesinnten, deren Schicksale sich ähneln fühlen sich die Patienten angenommen, verstanden und vertraut, anders als im trauten Heim, mit den ganzen Konflikten und Alltagssorgen.
Oft bilden sich Cliquen.
Die Therapie ist für deinen Mann gedacht und die Therapeuten wirken darauf ein, daß er sein Leben so lenkt, daß es ihm auf langer Sicht besser gehen kann.
Ehepartner können 1-2 mal dazugenommen werden wenn der Patient einverstanden ist und das so wünscht.
Wir leben alle zu ca. 95 % unbewusst, manchmal kann es sein, daß innerhalb einer Therapie der Knoten platzt und vieles bewusster betrachtet werden kann und neue Erkenntnisse bringt.
Vielleicht ist es bei deinem Mann so, vielleicht auch nicht.
Ich kann nachvollziehen, dass es dir den Boden weggezogen hat, da hast du mein Mitgefühl, dennoch kannst du nichts an der Situation ändern und jetzt gut für dich sorgen, dich auf dich selbst konzentrieren. Gebe deinem Mann Zeit und zeige ihm, daß du auch gut ohne ihn gut leben kannst, vielleicht ändert er noch seine Entscheidung.
Vielleicht macht es auch Sinn, daß du jetzt mal dran bist, dich um dich zu kümmern, ich kann mir vorstellen, daß sich schon lange vieles um deinen Mann und seine Erkrankung drehte ?
Alles Liebe und viel Kraft !