Zitat von barterblau:Kurzfassung:
Dezember: In der Wohnung neues Bad bekommen.
Januar: Freundin erwischt wie sie sich heimlich mit dem Handwerker getroffen hat und fast jeden Tag über Wochen mit ihm Kontakt hatte.
Februar: Trennung nach 14 Jahren Beziehung
Du hattest dazu auch einen anderen Thread, gel? Ich erinnere mich. Du hast jetzt zwei Baustellen - einerseits musst Du ja noch die Trennung von Deiner Partnerin verkraften und andererseits machst Du Dir Sorgen, die Beziehung zu Deinem Sohn zu verlieren. Auf eine Beziehung zu Deinem Sohn hast Du ein gutes Recht und auch er hat ein Recht auf eine Beziehung mit Dir. Das Festhalten am Kind durch Mütter entsteht aus der selben Panik - sie haben Angst, dass ihr Kind sich von ihnen entfernt und Horror davor, dass eine neue Partnerin kommt und quasi 'Ersatzmutter' spielt. Meistens wir das Kontakt-Verhindern noch schlimmer, so bald eine Next auftaucht. Hier helfen klare Strukturen und Absprachen - ich bin kein Freund von 'spontanen' Wechseln. Alle Beteiligten tun sich leichter, wenn sie Wissen wie das Familienleben und der Wechselrhythmus aussieht. Das schafft eine gewisse Gewohnheit und gibt allen Beteiligten Sicherheit - vor allem dem Kind!
Wichtig ist, dass sich neue Partner erst mal zurückhalten und akzeptieren, dass beide Eltern noch da sind und eigentlich dritte bei der Erziehung wenig mitzureden haben - zwei Parteien reichen da auch schon.
Ich muss sagen, dass meine Nachfolgerin diesen Spagat sehr gut hinbekommen hat. Sie hat sich von Anfang an auch mit mir abgesprochen z.B. vor gemeinsamen Urlauben mit meinen Exmann und den Kindern nach Besonderheiten gefragt. Sie ist schon wieder Ex, aber die Kinder haben immer noch ein gutes Verhältnis zu ihr - ähnlich wie zu einer Tante oder so. Aber ich musste mich da auch hart zusammenreißen - er machte mit der neuen auf Happy Family, während ich zu hause hockte und die Trennung vertrauerte - aber das hat nichts mit den Kindern zu tun und diese Trennung im Kopf ist wirklich hart, aber muss zwingend stattfinden.