Zitat von Kleeblatt99:Und was ist deine Ausrede ihr keine Grenzen zu setzen?
Ich habe es durchaus versucht. Ich gestehe, zu viel zugelassen zu haben und das ist auch die Schuld.
Unterschwellig könnte man ihre Haltung in den Aussprachen auch so beschreiben:
1. Zwinge ihn, ein Beispiel zu nennen
2. War er da unterwürfig, zeige Unverständnis, dass er erst heute mit der Klage kommt
3. War er nicht unterwürfig und behauptet er habe sich beklagt, dann sage ihm, dass er sich nicht laut genug beklagt hat
4. Ist es ein Beispiel, bei dem er sogar Konsequenzen (wie ein Streit oder Aussprache) folgen ließ, bewerte die Konsequenzen und wie sehr sie dich gekränkt haben, weil Du dich geopfert hast
5. Pocht er darauf, dass das damals aber anders war und fragt, was dich damals zu deinem Verhalten bewogen hat, sage dass du es unerhört findest, dass er jetzt mit so ollen Kamellen kommt und die Ehe für längst erledigte Dinge aufs spiel setzt.
...
Solche Grenzen wie: "Hör bitte damit auf!", oder "Danke! Ich habe es verstanden" oder "Ich will keine Vorwürfe mehr hören!"?
Das sind keine Grenzen, das sind für Sie Kränkungen. Weil sie ja die Wahrheit spricht. Alles schon durch.
Am Ende der Aussprache fasst sie gern noch einmal zusammen, was sie alles an Kränkungen "entnommen" hat. Sie nimmt diese niemals als positiv auf.