AnereV87
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Jetzt habe ich mich doch endlich dazu „ durchringen“ können mich hier anzumelden.
Wie fasst man 16 Jahre am besten zusammen?!
Kennengelernt haben wir uns 2008 in einer Disco, hatte frisch Abitur und eigentlich gar keine Lust auf Beziehung, aber dann lernte ich meinen Noch-Ehemann kennen . Kennenlernphase ging bei uns 6 Monate, weil er erst nicht so recht wollte ( erst frisch ins Ausland gezogen, 1 Job nach dem Studium und dann gleich Fernbeziehung) . Haben uns unverbindlich alle paar Wochen für *** getroffen ( Anziehung war bei uns an der 1 Sekunde sehr krass) , irgendwann wollte er die Treffen dann doch nicht mehr, habe ihm noch eine Karte zum Geburtstag geschickt und daraufhin kamen wir dann auf seine Initiative doch zusammen ( wahrscheinlich schon die 1 red flag) . sind 2 Jahre später dann zusammengezogen ( ich zu ihm ins Ausland, dort Studium begonnen und nebenher gejobbt). Er hatte von Beginn an der Beziehung immer wieder „Abstürze“ ( Alk., einfach auf Parties immer übertrieben) und selbst seine Familie ( „ sehr einfache Leute „) rollte bei diesem Thema nur noch mit den Augen.
In der Zwischenzeit hatte ich starke gesundheitliche Probleme , mir wurde eine Rente zugesprochen und ich musste Studium/Job abbrechen. Jobmässig lief es bei ihm in den 16 Jahren ( müssen 6 verschiedene Arbeitsstellen gewesen sein) auch sehr holprig , er wurde oft gekündigt, fand dann aber schnell eine neue Stelle - ich musste dies aber immer vor seiner Familie verheimlichen. Geheiratet haben wir dann auf seine Initiative hin 2021 , aber da ging es extremst bergab mit der Beziehung! Bisher hatte ich keine Probleme mit seiner Familie, Mutter zwar Tendenz zum übergriffigen Verhalten ( in 2 Stunden besuchen wir euch , hätte gerne angewärmte Tasse für den Kaffee) , aber es war nicht belastend ! Ab Eheschließung schlug es aber um: meine Familie wurde von der Schwiegermutter belächelt, schräg von der Seite angemacht, mein Mann bemerkte dies nicht bzw. wiegelte ab, dass das gar nicht so sei und ich das einfach falsch sehe. 2023 kam unser Sohn zur Welt , Schwiegermutter wollte sich gleich nach Geburt ins Krankenhaus einladen, wurde von mir aber abgelehnt und mit den Worten ja, aber es wäre doch weniger Arbeit für dich als dann später daheim .
Ab da war Madame schwerst beleidigt mit mir: sie besuchten uns im Wochenbett ( ich bat darum, dass sie Essen mitbringen, da ich nach Kaiserschnitt/Präeklampsie noch nicht sonderlich fit war) . Nach der obligatorischen Wohnungsbesichtigung von ihr ( jedes Zimmer wurde mit hochgezogener Augenbraue und einem „naja“ quittiert) , wollte sie sich ans Familienfoto machen, entweder ich oder Schwiegertochter 2 sollten das Foto machen, wir waren auf dem Foto also nicht erwünscht ( hat mich in diesem Moment irgendwie fassungslos gemacht). Später wurde dann unsere/ meine Namenswahl von ihr mit dem Kommentar „ Ich habe mich damals beim Namen nicht eingemischt“ ( alle Männer väterlicherseits in der Familie tragen den gleichen Vornamen, war für uns aber nie ein Thema den zu wählen). Blieb weiterhin alles unkommentiert von meinem Mann, bis mir Tage später der Kragen platzte und ich ihn bat doch mal mit seiner Mutter zu sprechen und ihr Grenzen zu setzen , da auch bei diesem Besuch meine Familie wieder herabgewürdigt werden musste .
Wieder kam nur, sie meint es nicht so, sie ist eine liebe, alte Frau und mag mich ( was mich gelinde gesagt nicht mehr sonderlich juckte) . Wenn wir nicht ans Telefon gingen , kam postwendend eine WhatsApp von ihr „ wo seid ihr, ruft zurück“ ( handelte sich nie um Notfälle, einfach so) , hinter meinem Rücken wurden Termine besprochen ( Besuch der Oma im Altersheim) und wurde erst dann darüber informiert wann wir da mit Baby aufzutauchen haben ( hätte mir gewünscht , dass er sowas erstmal mit mir bespricht) , als ich dann auch mal darüber reden wollte, dass für mich so eine Ehe nicht funktionieren kann, „ erwischte“ ich ihn am Telefon mit seiner Mutter wie sie über die Arbeitspläne meiner Mutter diskutierten.