itsizak
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ich hatte mir nach meiner letzten Beziehung vorgenommen, alles, wenn es nochmal zu einer Trennung kommt, lockerer zu sehen. Meine Ex-Freundin und ich haben uns vor wenigen Tagen einvernehmlich getrennt und sind im guten auseinander gegangen. Wir haben festgestellt, dass wir unterschiedliche Ziele im Leben haben, was aber nichts an den Gefühlen ändert und ich glaube, genau das macht mich eher fertig, denn: Menschlich hat es wunderbar gepasst, nur unsere Lebensziele gingen zu weit auseinander.
Sie: 25 Jahre alt, aus gutem Elternhaus, Geschwister mit eigener und großer Familie.
Ich: 29 Jahre alt, geschiedene Eltern, etwas verzwickte Kindheit und ohne große Familie.
Wir halten aktuell eine Kontaktsperre von einer Woche und übergeben am Freitag unsere Gegenstände, die wir vom jeweils anderen haben. Ja. was tun. entschuldigt wenn ich Wirr schreibe.
Am Tag der Trennung haben wir uns nochmal an alte Zeiten erinnert, gelacht, geweint, geschwiegen, geredet, umarmt und losgelassen. Losgelassen, weil es einfach nicht mehr ging. Sie wäre gerne zusammengezogen, was nach 2 1/2 Jahren doch ein Wunsch sein sollte, der sich auch bei mir entwickelt. Er entwickelte sich nicht. Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich diesen Wunsch nach Zusammeziehen, irgendwann Kinder, Hund, Haus und Garten entwickeln könnte. Der Wunsch entwickelte sich nicht. Seit 3 Monaten haben wir gemerkt, das wir immer weniger miteinander, auf einer Beziehungsebene, kommunizieren. Unterbewusst haben wir unser inneres Unglück nach außen gekehrt und uns sind Kleinigkeiten aufgefallen, die sonst NIE gestört haben. Ein Zeichen, das wir unglücklich sind.
Tja. es tut mir unglaublich weh, diesen Menschen zu verlieren. Ja, das sagt man immer. Aber meine Trennungen zuvor sind nie so. harmonisch, ruhig, sachlich, objektiv und "freundschaftlich" verlaufen. Mir war es egal, ob man sich nochmal sieht oder was die Ex macht.
Aber bei ihr. ist es mir nicht egal. Diese "gute Art von Trennung" macht mich noch mehr fertig, als den ganzen Mist, den ich vorher erlebt habe.
Naja. nach der Kontaktsperre von einer Woche übergeben wir uns unsere Sachen. Jeden Tag denke ich darüber nach, ihr zu schreiben weil es noch so viel gibt, was ich ihr sagen möchte (ihr geht es glaube ich auch so). Aber es wäre zum jetzigen Zeitpunkt komplett falsch, in diese Form des Austauschs zu gehen.
Die Frage ist folgende: Macht es Sinn, eine Kontaktsperre von 1-2 Monaten zu verabreden, um sich danach nochmal zu treffen und über das reflektierte zu sprechen? Ich weiß es nicht.
Wie gesagt. sorry für das Wirre. Ich musste grad nur meine Gedanken los werden.
Schönen Tag.