Manchmal_Hexe
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es tut mir sehr leid, was ihr als Familie in den letzten Jahren alles durchmachen musstet. Du hast unglaublich viel für deinen Mann und deine Kinder durchgestanden. Man merkt in deinem Text auch, wie sehr du deinen Mann liebst und wie viel du versucht hast, ihn zu unterstützen.
Aber seine Krankheit und sein Weg liegen letztlich bei ihm. Wenn er sagt, dass er im Moment Abstand braucht oder gehen will, kannst du ihn leider nicht festhalten und ich würde es ihm gewähren, auch wenn es furchtbar weh tut. Damit ihr alle mal wieder Luft holen könnt. Auch deine Kinder.
Versuche jetzt, den Fokus auf dich und eure Kinder zu legen. Ihr braucht Ruhe und Zeit, um euch von den letzten Jahren zu erholen. Du hast unglaublich viel getan und getragen, aber du kannst ihn nicht gesund machen. Sein Weg liegt letztlich bei ihm. Auch wenn möglicherweise eine andere Person dahintersteckt, kannst du nicht mehr geben, als du schon getan hast. Für mich hört sich das auch nicht nach einer normalen Beziehungskrise an. Dein Mann ist krank, betrachte es so. Auch wenn es dich unheimlich schmerzt, vielleicht „braucht“ er das jetzt, um wieder aus rauszukommen. Ob verantwortungsbewusst oder nicht.
Vielleicht wird er irgendwann wieder klarer und findet zu euch zurück. Aber im Moment darfst du auch an dich und eure Kinder denken und darauf achten, dass ihr wieder etwas Luft und Kraft bekommt.
Lass ihn seinen eigenen Weg jetzt gehen und lerne wieder, mehr auf dich und deine Bedürfnisse zu schauen. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute!
. So einen ungewollten Neustart wünscht sich niemand. Ich bemerke aber jetzt nach fast 8 Monaten Trennung, dass es mir in vielen Bereichen gut getan hat, dass wir nicht mehr zusammen sind. Natürlich vermisse ich ihn, aber ich vermisse nicht diese schwermütige Aura, die ständige Negativität, sein toxisches Schweigen und die Anspannung, die am Ende zuhause geherrscht hat. Ich hab mich übrigens durch die Trennung therapeutisch begleiten lassen, das war sehr wichtig für mich, damit ich weiter stabil meinen Verpflichtungen nachkommen kann und gleichzeitig achtsam mit mir umgehe.