Zitat von Golem: Es ist die Realität.
Ja. Aber auch ein wenig schwarz/weiß gedacht.
Natürlich gibt es die Fälle, in denen Betroffene überhaupt nicht über ihren Tellerrand blicken können, und wo es aufgrund ihrer Biografie wirklich nachvollziehbar ist.
Die meisten können das aber und haben durchaus ein gewisses Bewusstsein, gerade wenn sie selbst Therapien in Anspruch genommen haben etc.
Natürlich, Dinge zu begreifen und Dinge umzusetzen sind immer zwei Paar Stiefel.
Und dass es einfach wäre, sagt niemand.
Erstrecht sagt keiner, dass auch nur irgendjemand perfekt sein müsste, und: auch in nicht idealen Verhältnissen kann es tragfähige Bindungen zwischen Eltern und Kindern geben !
Die gibt es selbstverständlich nicht nur dort, wo alles ideal ist.
Worum es geht ist, dass nicht
jede einzelne egoistische Handlung oder Verfehlung damit zu entschuldigen ist, dass jemand selbst Opfer war oder traumatisiert ist.
Natürlich tun sich Menschen, die schlimmes erlebt haben, tausendmal schwerer als Menschen, die ein leichtes Leben hatten. Und natürlich läuft da nicht alles ideal.
Dennoch ist einfach nicht
alles damit zu rechtfertigen, vor Allem wenn es sich um Dinge handelt, die nicht Traumatisierte ganz genauso tun, gerade mit Affären usw. geht es oftmals extrem zu - gerade gegenüber Kindern - auch ohne dass einer der Elternteile jemals missbraucht worden wäre.
Aber wie gesagt, Off Topic hier...
Diese Debatte nützt Jules189 und den Kindern doch nichts...
Seine NF ist wie sie ist...
Er wird einen sehr langen Atem und viel innere Ruhe brauchen.
@Jules189 hast du innere Werkzeuge und Methoden zur Stressbewältigung..? Außer Medikamenten..?
Entspannungstechniken, Achtsamkeitsübungen usw..?
Du wirst gute Nerven brauchen für alles, was noch vor dir liegt.
Auf den Beinen zu bleiben, klar im Kopf zu bleiben wird essenziell für dich sein.