Maria04
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Finanziell hatte er sich das so vorgestellt, dass wir beim Notar eine Scheidungsfolgevereinbarung schließen in der ich meinen Kleinwagen behalten könnte, er auf den Versorgungsausgleich verzichtet sowie eine ETW oder ein kleines Haus max 200.000 Euro. Die müsste er dann finanzieren.
Wir leben seit 24 Jahren in einem Zweifamilienhaus. Die Erdgeschosswohnung in der wir wohnen gehört ihm und das OG in dem er seine Firma hat mir. Es gab vor der Ehe eine Teilungserklaerung in zwei Eigentumswohnungen. Mein Mann verdient bedeutend mehr als ich umd es gibt auch Vermögen. Wir leben in Zugewinngemeinschaft. Er meint, dass was er erwirtschaftet hat steht auch nur ihm zu.
Aber das Finanzielle ist für mich zweitrangig. Ich erkenne meinen Mann nicht mehr. Fast mein ganzes Leben bin ich mit ihm zusammen und jetzt wo wir endlich eine Familie sind wirft er alles weg. Er meint er will es nochmal wissen bevor er evtl nur noch zehn Jahre zu leben hat. Er will sich auch nochmal verlieben. Mir kommt es vor wie eine Midlife Crisis. Nie zuvor hat er sich so verhalten. Wenn er nur einen Tag weg war wollte er schon unbedingt dass wir telefonieren. Um unseren Sohn hat er sich die ersten Jahre ganz viel gekümmert. In letzter Zeit nicht wirklich viel. Ich verstehe die Welt nicht mehr und bin richtig krank geworden. Unser Sohn tut mir so leid. Ich wollte ihm unbedingt die heile Familie bieten. Derzeit weiß ich nicht wie es weitergehen soll. Er weigert sich auch aus dem Haus auszuziehen da es ja seine Wohnung sei und daher leben wir immer noch in unserem Haus gemeinsam. Ich sehe auch nicht ein mir mit meinem Kind eine kleine Wohnung zu suchen. Ich wollte und will mich nicht trennen und mein Sohn hat hier seinen Lebensmittelpunkt.