Zitat von Toloo: Dieses Muster ist mir bekannt aber ich kann es nicht durchbrechen.
Zitat von Toloo: Seitdem ist es. Seit 7 Jahren. Mal besser, mal schlechter.
Ich glaube, da bist Du etwas auf dem Holzweg, wenn Du davon ausgehst, dass sich dieses Muster erst nach dem Tod Deiner Mutter herausgebildet hat (es mag damals virulent geworden sein, aber wurde nicht ursächlich angelegt). Auch wenn der Verlust der Mutter ein schwerer gewesen sein mag, so warst Du damals ein erwachsener Mann. Dann bilden sich auch keine so tiefgreifenden und unbeherrschbaren Muster mehr.
Ich würde da also deutlich weiter zurückgehen und mir generell die Mutter-Sohn-Beziehung von Anfang an ansehen.
Wie waren denn Deine Beziehungen vor dieser letzten?
Dass Deine Partnerin irgendwann entnervt das Handtuch geworfen hat, wundert nicht. Ja auch Dich selber nicht.
An eine Beziehung solltest Du vielleicht erst dann denken, wenn Du diese (beziehungsmäßig) schwerwiegend destruktive Problematik gelöst hast (ob es da allein um Verlustangst geht und nicht um "symbiotische Beziehung", sei dahingestellt).
Ansonsten ist die Gefahr der Wiederholung sehr groß, wie Du sicher selber weißt.
Manchmal muss man einfach radikal hinter den Spiegel blicken, will man auch radikal etwas ändern. Und das scheint nötig zu sein.