Zitat von Kroenchen_richten: Wird dir aber vielfach suggeriert.
Mir?
Du meinst bestimmt allgemein, durch z.B. toxische Menschen oder durch Vorwürfe, Bewertungen.
(Ein Wort, bei dem du die Situation für dich prüfen darfst)
Zitat von Kroenchen_richten: Das Viereckige Klötzchen paßt noch immer nicht in das kreisrunde Loch.
Doch, anders, siehe deinen anderen Beitrag.
Zitat von Kroenchen_richten: Da heißt es nur akzeptieren, dass es solche Menschen mit toxischen Verhaltensmuster gibt.
Akzeptanz, bei sich selbst bleiben, heilen und dazulernen. Wir sind nicht allem schutzlos ausgeliefert, können dazu lernen und unser eigenes Verhalten ansehen.
Zitat von Kroenchen_richten: Es ging ja auch nur darum, ab wann man endlich Ruhe hat.
Ab wann du endlich ruhe hast oder ich oder die TE?
Wie es bei dir ist? Noch nicht am gewünschten Ziel lese ich raus. Die TE? -noch im Stabilisierungs Aufbau.
Ich? Habe vor toxischen Ex Freund/en Ruhe und soweit verarbeitet, dass sie mir egal sind. Gucke nur noch bei mir und das ich gut prüfe, lerne und für mich sorge.
Gerate ich doch nochmal an irgendein neuen toxischen Menschen oder Verhaltensweisen, bin ich viel schneller weg/ reagiert mein Körper und schlägt Alarm/ verändert sich mein Verhalten.
Es gibt - sollte jeder für sich festlegen, eigene Grenzen.
Die Grenzen sollten dann wie Mauern sein, egal wie anziehend, hübsch, lieb oder sonst noch an gutem Eigenschaften da ist.
Liste schreiben.
Bedeutet am Beispiel der TE, Kontaktsperre zum Ex,
stabilisieren, Clean bleiben, Therapie machen, eigene Verhaltensweisen ansehen, Verlauf und vorallem den Beginn der mit der Ex Beziehung angucken (wo waren die ersten Warnzeichen und was sind das für welche, wie war ihr Verhalten darauf und wie hätte sie mit Abstand darauf reagiert) .
Und das was sie nicht lesen mochte, ihr Konsum der eigene Wahrnehmung und eigene Grenzen erschwert und den Grund ihres langen Konsums, wäre ein Ansatz.
Erstrecht, wenn sie Kinder hat. Ein Einbruch und das ganze Verhalten, sollte kein Kind mitbekommen. Geht die Mutter zurück zu genau diesem Mann, hat das auch mitunter Einfluß auf Kinder.
Konsum eines Familienmitglieds, kann auch Einfluß auf die ganze Familie haben.
Co- Abhängigkeit oder ungesunde Dynamiken entstehen auch ohne Süchte/ Konsum. Nicht hinter jeder toxischen Beziehung steht eine Kindheitsbelastung, aber nahezu fast immer hinter Konsum/Sucht irgend ein Bruch/Verlust/Kriese/ Problem.
Es geht auch nicht um Schuld! Sondern um verstehen, lernen und für sich sorgen.
Keiner muss irgendwas aufarbeiten oder in Therapie, jeder kann für sich entscheiden was das richtige ist und mit wem oder was Zeit verbracht wird.
Jeder ist soweit, wie er ist und alle an unterschiedlichen Punkten im Leben. Ich möchte am liebsten niemanden Bewerten warum und wieso was passiert ist oder was versäumt wurde zu tun, warum das Verhalten war wie es war und auch ungern ungefragt Rat geben.
Wenn es doch vorkommt, darf ich an meinem Punkt nachprüfen.
In diesem Thread habe ich mir rausgenommen einen andere "Ton" zu wählen.
Das mag nicht nett rüberkommen oder als "hilfreich" verstanden werden, aber es soll zum nachdenken anregen und da treffen wo es wehtut. Es soll weh tun, aber nicht um zu verletzten. Der ein oder andere wird es verstehen.
Mir sagte mal jemand, du hast zwar damit Recht, aber ich möchte das nicht hören.
Einer will es nicht hören, findest es blöd und ein anderer ist dankbar.
🌼