Zitat von Sternenblitz: Aber zu viel Verständnis für den Ehemann aufzubringen, da kann ich nicht mitgehen, denn er zeigt augenscheinlich keine Bereitschaft mit dem Traumata umgehen zu wollen, sondern er will abhauen in den Urlaub.
Wenn ihm es nicht bewusst ist, dass er hier ein Trauma hat, ist es doch nur logisch, wenn er falsch handelt.
Es ist Mal wieder so eine typische Sache:
Die TE schildert ihre Geschichte.
Viele schreiben so ein Idiot.
Und dann kommt jemand, der sehr gut begründet, warum er eine andere Erklärung anbietet. Zu diesem Zeitpunkt war es lediglich ein Erklärungsversuch, der sofort auch eingeschränkt würde. Es war zu diesem Zeitpunkt nur eine Möglichkeit und keine gesicherten Erkenntnis.
Anstatt das erst einmal stehen zu lassen würde instantan von einigen Mitgliedern hier sofort geschriehen das kann gar nicht sein, weil jeder vernünftige Mensch unterstützen würde.
Also würde mit Engelsgeduld versucht zu erklären, dass das Verhalten auch durch ein Trauma verursacht sein KANN, nicht IST.
Es wurde ziemlich viel Energie investiert zu erklären, warum es so sein kann.
Vergeblich - für die meisten bleibt der Ehemann ein rücksichtsloser Schuft.
Und diejenige, die erklärt, warum sie diese Erklärung anbietet wird noch als Opfer dargestellt.
Großes Kino.
Ich finde es nicht in Ordnung hier so zu werten.
Von außen betrachtet ist es himmelschreitend ungerecht falls das so zutrifft, weil der te wirklich hilfsbedürftig.
ist.
Das nützt aber nichts. Nützlich wäre es vielmehr herauszufinden woran das ganze so liegt.
Wenn man die Situation klärt, dann erst kann man adäquat handeln.
Und noch eins gilt es zu betrachten:
4 Wochen nach einem schweren Unfall ist es viel zu kurz um zur Tagesordnung über zu gehen. Natürlich ist es toll, wenn man weiß, dass es Hilfsmittel gibt, die das Leben erleichtern können. Aber ich bin der Meinung, es ist für die te viel zu früh.
Was den Ehemann betrifft. Um sich Hilfe zu suchen muss er erst einmal verstehen dass er ein psychisches Problem hat.