Zitat von Yoffi: Das kannst du so sehen. Ich denke, ich setze eher sein Trauma in Perspektive, welches hier ja von vielen klein geredet bzw negiert wird.
Es wird hier nicht klein geredet, aber aus meiner Sicht, wird der Fokus vielmehr auf den Partner ( Zuschauer ) gerichtet, als auf Te ( Erlebte). Mein Gott, sie hätte sterben können.
Ich selbst habe es selbst erlebt. Mein Sohn wurde vom Auto überfahren, als er 11 Jahre alt war...er hätte sterben können...
Gott sei Dank, hatte er tausend Schutzengel. Es geht ihm gut. Und die Zeit danach war auch sehr anstrengend.
Meine Gefühle waren für mich zweitrangig, weil es ging um ihn. Fokus war, für ihn da zu sein, dass er sein Trauma bearbeit und mein Trauma zu bearbeiten als Mutter habe ich separat für mich gemacht, weil das war dann mein Ding und vor allem stark für ihn zu sein.
Klar , werden vielleicht einige sagen, dass ist ja noch ein Kind gewesen und meine Aufgabe. Klar! Und es stimmt und was ich gut gemeistert habe.
Was ich eigentlich damit sagen will, ist folgendes: auch bei erwachsenen Menschen, wie Partnerschaft, Familie, Mutter, Geschwister sollte doch dieser Mensch im Fokus stehen, wer dem Tod ins Auge geblickt hat. Und wenn man das aus eigener Kraft nicht schafft, unterstützend für die Partnerin da zu sein zwecks eigener Traumatisierung, dann wäre es ja gut, sich Unterstützung zu holen.
Wie heißt es so schön: Hilfe zur Selbsthilfe.
PS: Aber einfach in den Urlaub zu fahren, ist einfach eine sehr schwache Leistung und die Partnerin im Stich zu lassen, obwohl sie hätte sterben können.
Liebe kann ja so schön sein...
🤣🤣🤣