@Lantis die Frau kann Bindungangst haben , auch wenn sie 12 Jahre oder langer verheiratet war. Das kommt ganz auf die Person gegenüber an. Ist es eine Person die eher sein Ding durch zieht , kommt sie nicht in Gefahr.
( siehe Buch „jein“. Von S. Stahl)
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x 1#16
Worrior Mitglied
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Bindungsangst ist nur ein Symptom, keine eigenständige Diagnose. Dahinter sind dann unerledigte Baustellen welche diese Bindungsangst auslösen.
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#17
A
Trennung nach vier Monaten, Bindungsangst, eure Meinung
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M
Marly7 Mitglied
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Zitat von Lantis:
Sie hat ebenfalls zwei Kinder, von zwei Vätern, eins eben volljährig, das andere im Grundschulalter.
Bitte um Erläuterung, ob dieser Umstand für Promiskuität spricht, ich dies irgendwo überlesen habe, oder diese lediglich unterstellt wird.
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#18
L
Lantis Mitglied
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Danke nochmal für eure ganzen Gedanken. Auch wenn es an der Situation natürlich nichts ändert, ist es gut darüber mal diskutieren zu können.
@Scheol ja das Thema Bindungsangst kam mir letztlich auch in den Sinn. Sind beides Menschen, die gerne auch in Beziehung mal ihr Ding machen. Also ich glaube, von meiner Seite gab es da auch keinen Druck, sie einzuengen. Das hat sie mir auch auf Nachfrage gesagt, dass das nicht an mir liegen würde. Sie wäre halt jemand, der das alles lieber mit sich ausmacht, anstatt zu reden. Und kann auch nicht so Hilfe annehmen. Würde letztlich schon ein paar Jahre so gehen...
@Worrior, das bestimmt, sie leidet ja auch an Depressionen und hatte da auch schon eine Therapie gehabt. Wenn das jetzt wiedergekommen ist, laut ihrer Aussage, dann kann es schon auch sein, dass sie Angst vor diversen Sachen hat.
@Marly7 nein, also gar nicht, und auch nicht unterstellt. Es ist halt ein größeres Kind aus einer länger zurückliegenden Beziehung und das jüngere aus der vorherigen. Da war sie auch nicht der Typ dazu, zum Glück.
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x 1#19
Sashimi Mitglied
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Sie war nicht fähig zu Dir eine Beziehung aufzubauen. Zu ihrem Ex hatte sie ja noch eine. Letztendlich wäre es auch nur eine Facette ihres Lebens. Da sind so viele Red-Flags, dass Du hinterher nur froh sein kannst, dass es für Dich nur mit einem Piekser geendet hat. Nach vier Monaten ist es eine Erfahrung und dein ruhiges und gelassenes Wesen wird es Dir ermöglichen schon bald woanders anzuknüpfen.
Da kam ein Garten, das war schon vor unserem Zusammenkommen festgemacht. Umzug in eine neue Wohnung stand an, da günstiger und ruhiger gelegen. Bei allem war ich dabei, hab geholfen wo es ging
Vielleicht hat sie einfach nur einen Mann, Übergangsmann benötigt der sie hier unterstützt? Du warst verfügbar, aber letztendlich haben die Gefühle für eine feste Beziehung nicht ausgereicht. Ich würde meine Kids, ob nun erwachsen oder nicht , in der Kennenlernphase nicht mit reinziehen, das finde ich persönlich zu früh.
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x 1#21
L
Lantis Mitglied
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@Sashimi Eine Erfahrung ist es auf jeden Fall mal wieder und ja, ich stimme dir da voll zu, dass man froh sein kann, wenn es sich in der Anfangszeit noch regelt. Habe langsam ausreichend Erfahrung gesammelt um zu wissen wann es besser ist, loszulassen. Und am Ende gehören ja trotzdem immer zwei dazu, wenn man irgendwo unterschwellig merkt, dass irgendwas nicht so läuft wie es sein sollte, verhält man sich ja auch anders, als wenn es rund läuft.
Gerade wenn eine Beziehung noch nicht so gefestigt ist, reichen ja manchmal Kleinigkeiten aus, um zur Erkenntnis zu gelangen, daß es vielleicht doch nicht passt. Kenne ich ja selbst. Herausfinden werde ich das jetzt nicht mehr, aber man kann es mal wieder mitnehmen. Ich danke dir auf jeden Fall für deine aufbauenden Worte.
@Wurstmopped Ja auch das ging mir schon durch den Kopf... ist halt jemand da, der einen unterstützt und da ist, weil es mental sehr schwer ist. Wobei ihr das unangenehm war, dass ich durch sie so eingespannt bin, gibt ja auch Freunde und Familie. Und habe es ja auch selbst angeboten zu helfen, gehört in einer Beziehung eigentlich für mich dazu.
Was die Kids angeht, kennenlernen ist bei mir sowieso erst, wenn es fest ist oder es sich deutlich abzeichnet. Das ist ein Punkt, der da auch sehr schmerzt. Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätten sich die Kinder schon eher kennengelernt, da hab ich aber deutlich gebremst. Sie war da schon etwas schneller. Und es passte halt zu dem Zeitpunkt gefühlsmäßig sehr gut. Ich denke in dem Moment hat es ihr mit der Depression richtig gut getan, der Fall kam dann eben ein paar Monate später. Aber ich werde es eben nicht mehr herausfinden, was ernst war oder vielleicht doch nur gut gespielt, wobei das auch keine Rolle mehr spielt...