Zitat von Offspring78:Wieso trennt ihr euch dann überhaupt? Ich möchte dir auch garnichts madig machen, was dir in irgend einer Form jetzt hilft. Das ist nicht meine Absicht. Aber ich denke, sie liebt dich eben nicht mehr, sie sieht dich auch überhaupt nicht so wie du sie, als Seelenverwandten. Das war vielleicht eher deine eigene ...
Habe ich gerade oben nochmal ergänzt - WIR haben uns nicht getrennt, SIE hat sich getrennt. Ich muss halt jetzt mental nachziehen, oder soll ich weiterhin der Beziehung nachhängen? Sie hält sich für zu instabil, teils auch für zu verschieden in Sachen Zukunftsplanung. Für sie ist der Stress, dem wir beide ausgesetzt sind, zu viel. Für sie ist ihre Selbstentwicklung gerade wichtiger und sie will die Beziehung weder für sich noch für mich als Ballast betrachten müssen und unsere gemeinsame Zeit in toller Erinnerung behalten. Ich sehe das, naturgemäß, nicht so. Wenn sie dann den Eindruck hat, die Beziehung hätte keine Zukunft, dann ist es doch eigentlich logisch, sich TROTZ Liebe zu trennen, wenn man nicht daran glaubt, gemeinsam Erfolg zu haben? Wie gesagt, vieles liegt in gescheiterten Beziehungen zu Familie und Freunden in ihrer Vergangenheit begraben, denke ich. Vielleicht hatte sie auch schlicht keinen Bock auf so etwas Langfristiges, wie ich es hatte? Den genauen Grund kann ich dir schlecht sagen, da auch "Seelenverwandte" nicht 24/7 im Kopf ihres Gegenübers hocken. Ich denke nur, dass ich damit verhältnismäßig nah an eine Erklärung heranreiche, mehr nicht.
Wie gesagt, die einfache (Laut dir "reelle") Variante wäre sicherlich: "Sie liebt dich nicht mehr!", ich halte den Grund der Trennung aber nicht für so banal. Dafür ist in dieser Zeit der Trennung einfach zu viel gesagt worden, dass auf das Gegenteil hindeutet. Zumal die Trennung und die Frage der Seelenverwandtschaft doch in keinem Fall zusammenhängen - Das eine ist etwas, das ich empfinde, das andere etwas, was sie für sich als bessere Zukunftsvariante erkannt hat. Es ist doch durchaus möglich seinen Ex als Seelenverwandten zu sehen, als besten Freund (Was in einer funktionierenden Beziehung ja auch durchaus gewünscht ist), selbst wenn er das nicht im gleichen Maße zurück gibt. Dann reicht es halt nicht für eine Beziehung, am subjektiven Eindruck der Verbindung für den Einzelnen ändert das jedoch nichts. Ich persönlich schließe lieber mit diesem Gedanken ab, anstatt meiner Ex-Freundin schlicht fehlende Gefühle zu unterstellen. Du kannst mich da ruhig "naiv" nennen oder denken, die Trennung wäre einfach zu kurz vorher passiert, aber ganz ehrlich? Ich würde mich mit einer Sichtweise wie deiner deutlich schlechter fühlen, auch wenn du sie als wahrscheinlicher betrachtest.
Btw.: Wieso wird eigentlich bezüglich dieses Wortes von ein Fass aufgemacht? Für mich persönlich war das jetzt kein Hauptaugenmerk in der Verarbeitung der Trennung, sondern einfach nur ein tröstliches Flackern nebenan. Es ist jetzt nicht so, als dass ich mir deswegen die wunderschönsten Reunions ausmale.