Mats11
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Ich versuche mal, das alles etwas zu ordnen:
Wir haben durchaus versucht, Eltern zu werden. Es gab eine Fehlgeburt, die uns schwer zu schaffen gemacht, uns aber näher zueinander gebracht hat.
3 Mal dürft ihr raten, was aus unserem "sowas passiert eben" nach meiner Herzgeschichte wurde.
Ich formuliere jetzt mal frech: ich war schuld.
So dachte ich, so dachte sie.
Ich hab mir und ihr das nicht mal übel genommen.
Das noch einmal zu erleben würde mir allerdings das Herz brechen (schöne Metapher diesbezüglich)
Ich weiß nicht, ob dies mit ein Grund war, aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass ab diesem Zeitpunkt eine Menge in ihrem Kopf vorging. Und ihre Zweifel stärker wurden, ob das mit mir überhaupt klappt.
Ich weiß es nicht.
Die Trennung war alles andere als einfach und nicht "mal eben" zwischen Kaffee und Abendbrot.
Natürlich quält mich der Gedanke, warum ich es nicht einfach trotzdem durchziehe.
Eine passende Antwort habe ich noch nicht gefunden.
Mir geht es momentan gesundheitlich den Umständen entsprechend gut.
Wie lang das so ist, weiß der Himmel.
Der Gedanke daran ist immer da und ist wie ein Kloß im Kopf.
Ob er verschwindet, weiß ich nicht.
Ob der Kloß normal ist, auch nicht.
Letztendlich geht es mir darum, eine Antwort darauf zu finden, warum sie selbst die popeligsten WhatsApps ignoriert. Also nicht antwortet.
Nicht mal das, was man vielleicht erwarten könnte wie: mach es uns nicht noch schwerer. Oder sowas ähnliches.
Das würde meiner Verarbeitung helfen. Darum bin ich hier.
Für auch alles andere: Danke.