Zitat von Eifelgast:Und mehr, als der absolut zuverlässige Fels für die Kinder zu sein und nie, aber auch wirklich niemals eine Zusage zu machen, die man dann nicht einhalten kann, kann man nicht tun. Also nie sagen, dass man sie um 15 Uhr abholt und dann erst um Viertel nach da sein. Und nie Schwimmengehen versprechen, wenn noch was dazwischen kommen kann. Und nie lügen. Dann lieber sagen, "das mag ich Dir nicht erzählen".
So halte ich das auch. Meine Tochter ist mittlerweile 8. Da kann ich auch sagen, ich versuch Dich heute eher aus der Schule zu holen - ich kann es Dir aber nicht versprechen. Denn ein Versprechen wird nicht gebrochen.
Ich denk allerdings, wenn Dein Kind merkt, dass etwas nicht stimmt, dann solltest Du das Thema Papa nicht unter den Tisch kehren. Je nachdem, wie viel Fantasie ein Kind hat, kann es sich da dann selbst die abenteuerlichsten Gründe zurecht legen. Schlimmstenfalls: ICH bin dran schuld, dass Papa mich nicht mehr sehen will.
Das hier finde ich sehr schön kindgerecht erklärt.
Zitat von Eifelgast:Ich hab meinen erzählt, dass es Papa gerade nicht gut geht und er eben viel lieber bei ihnen wäre, aber gerade nicht kann.
Und dass es leider nichts gibt, das wir (also die Kinder und ich) tun können, außer zu warten und uns zu wünschen, dass es Papa bald wieder besser geht.
Bei Nachfragen, warum es ihm nicht gut geht, dass Papa ein Erwachsenenproblem hat, das er aber sicher irgendwann lösen kann, weil es für jedes Problem eine Lösung gibt und Papa ja bei ihnen sein möchte.