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Trennung wegen Verlustangst

S

sina_wlr
Mitglied

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Mitglied seit:
Hallo. Ich bin gerade sehr hilflos und verzweifelt und hoffe einfach auf ein paar offene Ohren. Ich möchte gleich ehrlich über mich selbst sprechen. Ich bin 26 Jahre alt und seit Anfang 20 depressiv, mit immer wieder schweren Episoden. Ich war lange Zeit aufgrund von traumatischen Erlebnissen durch den Vater und Mobbing-Erfahrungen in Therapie. Bin es vereinzelt auch immer noch. Ich habe besonders Schwierigkeiten mit zwischenmenschlichen Beziehungen. Den Aufbau, Halten, etc. Ich habe starke Verlustängste. Gedanken, nicht gut genug zu sein. Angst, fallen gelassen, betrogen, alleine gelassen zu werden. Das äußert sich zum einen dadurch, dass ich häufig nach Rückversicherung suche und aktiv frage. Schnell misstrauisch werde. Mich schnell abgelehnt fühle. Manchmal sind es auch unvorhersehbare Trigger, die diese Ängste in mir hervorrufen. Beschreibbar ist es für mich so, als würde in Momenten der Angst, diese Angst das Steuer übernehmen. Im Kopf kann ich alles verständlich reflektieren. Mein Verhalten analysieren und den Entschluss zur Besserung fassen. Das gelingt mir jedoch nur mangelhaft.

Jetzt die Situation, die mir so weh tut. Ich habe vor einem halben Jahr einen Mann auf einer Dating App kennengelernt. Ich weiß, in meinem Zustand keine sinnvolle Sache. Die Einsamkeit und Sehnsucht hat mich jedoch dorthin getrieben. Ich habe angefangen mit einem zu schreiben und wir haben uns dann auch regelmäßig einmal die Woche getroffen. Wir haben Sachen unternommen, was auch schön war. Oft hatte ich jedoch Zweifel, weil es häufig vor kam, dass wir uns nur anschwiegen, obwohl ich versuchte verschiedene Gespräche aufzubauen, lustig zu sein, etc. Für ihn war immer alles in Ordnung, wenn ich das ansprach. Wir küssten uns beim 3. Date. Er hat mich nie zu Körperlichkeiten gedrängt und mir Zeit gelassen.

Meine Angst kam auf ab dem Zeitpunkt, ab dem ich mich emotional knüpfte. Ich konnte mich nicht wirklich fallen lassen. Hatte Angst, er würde es nicht ernst meinen. Ich fragte dann häufig nach, ob er mich mag, etc. Er versuchte mir eine ganze Zeit lang auch mit Worten das zu versichern. Er fragte auch nach Treffen.

Immer wieder hatte ich jedoch das Gefühl, ich mag ihn mehr, als er mich. An meinem Geburtstag ließ er mich wegen eines Konfliktes zwischen uns stehen. Auch zwischendurch immer wieder, wenn ich ihn zu sehr nervte.

Ich öffnete mich ihm dann und über meine Ängste. Er meinte er habe Verständnis. Mehr kam dazu nicht. Im Endeffekt reagierte er jedoch jedes Mal genervt, wenn meine Zweifel wieder kamen.

Ende November fragte er mich nach einer Beziehung. Es war meine erste. Es fühlte sich für mich jedoch selten wie eine an. Wir waren uns zwar körperlich nah, aber emotional schien er mir so oft so weit weg. Er stellte selten tiefgründige Fragen zu mir, auch nachdem ich mich ihm öffnete.

Die Lage spitzte sich jedoch immer wieder zu. Weihnachten und Silvester verbrachten wir nicht zusammen, wie ich es gedacht hatte. Er wollte nicht mehr. Ein Wochenendausflug, den ich vorschlug, war katastrophal. Er sprach teilweise kaum mit mir und das machte mich fertig, sodass ich anfing zu weinen. Er ging dann auf Abstand und meinte, es war doch alles Ok. Er schwieg mich dann den Rest des Tages nur an und meinte auch, dass er die Beziehung so nicht führen kann.

Ich versuchte immer wieder, mich und meine psychische Erkrankung zu erklären. Am Ende kamen jedoch dennoch immer wieder Sätze wie, ich habe von Anfang an nur Psycho-Terror gemacht, ich hätte einfach annehmen sollen, war er sagt, ich habe uns nur Steine in den Weg gelegt.

Ich mache mir ohnehin schon die ganze Zeit Vorwürfe und wäre gerne einfach so, wie andere. Das hat mir dann noch den Rest gegeben. Ich habe oft gekämpft, dass der Kontakt nicht abbricht.

Ich habe ihm dann offen gesagt, dass ich auf einen Klinikplatz warte. Diesen habe ich nun auch für nächste Woche bekommen. Er meinte dann nur ‚Mach einfach dein Ding.‘ Irgendwann, als er nicht so schwer lief, meinte er zwar mal, er komme mich besuchen und das sei kein Problem für ihn, aber ja.

Ich fühle mich sehr schlecht und alleine. Das, wovor ich so Angst hatte, ist gekommen. Dennoch hätte ich nicht damit gerechnet, dass er mir nicht die Chance gibt, erstmal in der Klinik mich zu stabilisieren und da zu sein.

Er meinte vor ein paar Monaten, er habe Gefühle. Daher tut das so weh, weil ich auch die schönen Momente vor Augen habe. Da war jemand, der mir jeden Tag schrieb, was jetzt seit Tagen weg ist. Das hinterlässt ein Loch, was ich nicht weiß, wie ich es füllen soll. Ich fühle mich sehr leer und hilflos. Bat ihn um Verständnis. Um eine Chance. Er meinte, ich mache doch eh nur da weiter, wo ich aufgehört habe.

Es ist unglaublich schwer, diese Ängste selber zu zügeln und gleichzeitig diese Sehnsucht nach einem Partner zu unterdrücken. Ich hatte mir auch nur jemanden gewünscht, der da ist. Ich weiß, dass meine Baustellen groß sind, aber ich habe Gutes gewollt. Ich bin oft stundenlang gefahren, um ihn zu sehen. Habe Zeit investiert. Es fiel mir sehr schwer, mich zu öffnen.

Ich fühle mich einfach maßlos verzweifelt.

x 1 #1


Canis_Lupus
Ich leide unter selbigem Problem und kann sehr gut verstehen, wie es dir geht. Meine Verlustangst hat meine lange Beziehung auch zerstört. In dieser Angst sehen wir, glaub ich, nicht, wie wir sind...ich sehe es zumindest nicht...da ist dann nur *beep* Angst, das zu verlieren, was man liebt.

x 1 #2


A


Trennung wegen Verlustangst

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Sonnenschein85
Oh. Fühlt euch gedrückt 🍀 Das klingt schlimm und belastend.

Ich denke deine Gesundheit hat nun vorrang. Lass dir helfen und konzentriere dich nur auf dich selbst.

x 1 #3


DieSeherin
Zitat von sina_wlr:
Er meinte vor ein paar Monaten, er habe Gefühle. Daher tut das so weh, weil ich auch die schönen Momente vor Augen habe. Da war jemand, der mir jeden Tag schrieb


lassen wir doch mal deine verlustangst beiseite und sogar mal deine depressionen - was genau hat er dir denn gegeben? was genau hast du an ihm so sehr gemocht? war das wirklich er, oder hast du auf ihn deine sehnsucht nach einer liebevollen beziehung projiziert?

für mich klingt das, was du von ihm erzählst eher nach einem maulfaulen kerle, der nicht gerne redet, schon gar nicht über gefühle, liebe, beziehung...

ich wünsche dir von herzen, dass du bald über ihn hinwegkommst, einen therapieplatz bekommst und irgendwann einen mann kennen lernst, der mit dir eine liebe lebt, wie sie sein sollte... vertraut, gelassen, unbeschwert, zugewandt, liebevoll und auf augenhöhe 😘

x 3 #4


S
Zumindest kam es mit der Zeit, also wir kennen uns seit einem halben Jahr, nicht dazu, dass man wirklich über tiefergehende Themen gesprochen hat. Wenn ich ihm was anvertraut habe, blieb er zwar, aber es kam wenig Reaktion oder Input. Bzw. auch nur irgendwelche Nachfragen.

Immer wenn ich nachfragte, meinte er es sei doch alles gut. Mir fehlte halt häufig diese Zuneigung, geäußert in Taten. Wie dieses einfache spontane ‚Ich will dich sehen, lass und Treffen.‘
Zu meinem Geburtstag, den er Woche vorher wusste und wir beide ausmachten, den zusammen zu verbringen, hat er mich ein Tag davor gefragt ob es für mich okay sei, dass er gar kein Geschenk hat. Er hat dann ein Tag vor meinem Geburtstag als wir unterwegs waren kurz bei Rewe gehalten und dort Blumen und eine Torte gekauft.

Mir geht es nicht um ein Geschenk, versteht es nicht falsch. Ich hätte mich um eine abgepflückte Blume aus dem Park gefreut. Nur hat mir das irgendwie so dieses Gefühl gegeben, dass er sich darum keine Gedanken gemacht hat. Er meinte zwar generell Geburtstage seien ihm nicht wichtig. Er feiere seinen eigenen nicht, aber ja.
An meinem Geburtstag ist er in der Früh Nachhause gefahren, weil er sich durch meine Zweifel schlecht gelaunt gefühlt hat.

Das Problem ist halt, dass ich selber nicht weiß was richtig und was falsch ist. Gerade wegen meiner psychischen Probleme weiß ich, wie schnell man in diesen Modus fällt, im Partner einen Therapeuten zu suchen. Ich wollte ihn dafür nicht missbrauchen. Hatte aber ehrlich gesagt als ich davon erzählte einfach mit einer gewissen Empathie, Nachfragen, etc. gerechnet.

Als es sich dann zuspitzte kamen dann auch Sätze, die mich einfach verletzt haben. Dass ich doch eh vor allem Angst hatte seit Anfang an. Dass es ihm sche*ss egal ist. Wenn ich mit ihm reden wollte und anbot zu kommen, schrieb er einfach Nein. Mehrere Male. Einmal musste ich vor ihm weinen, weil es mich so belastet hat. Es kam nichts. Keine Umarmung. Keine Worte. Nichts. Nur das Festhalten daran, dass ich seit Anfang an nur Steine in den Weg gelegt habe.

#5


DieSeherin
diesen baitrag solltest du dir ausdrucken und an den kühlschrank hängen! und jedesmal lesen, wenn der liebeskummer wieder hochkommt. der fasst genau zusammen, was er alles nicht war! er war kein mann für dich - punkt.

x 2 #6


D
@sina_wlr , ist das hier auch dein Thread?

konflikte-direkt-am-anfang-der-beziehung-t77055.html

Deine Verzweiflung kann ich absolut nachvollziehen, tut mir leid, dass es dir so schlecht geht. Du wirst hier aber, denke ich, ähnliche Antworten bekommen wie in deinem letzten Thema auch schon. Dieser Mann ist nicht dafür geeignet, mit dir zusammen eine schöne Beziehung aufzubauen. Da kannst du dich noch so sehr bemühen und für ihn mitdenken, es braucht beide dazu.

Deine Aufgabe wäre nun eher, deine Gefühle, die du offensichtlich ja hast, nicht auf ihn zu projizieren, sondern deiner Verlustangst zuzuordnen. Und je länger du dich an die Hoffnung klammerst, ihn bekehren zu können, desto schmerzhafter wird es für dich. Kannst du herausfiltern, welcher Anteil es ist in dir, der aktuell so laut ist?

x 1 #7


S
Danke für eure Antworten. Ich fühle mich gerade dennoch sehr leer. Es sind diese Selbstvorwürfe. Dass es anders gewesen wäre, wäre ich einfach normal. Hätte ich einfach meine Angst besser unterdrückt und ihn nicht ständig damit konfrontiert. Erklärungen hin oder her. Die haben nichts verändert. Ich fühle mich wie eine Psychotante, wo man froh ist, die losgeworden zu sein. Ich hatte mich nach einer Beziehung und Liebe gesehnt. Die ersten 3. Treffen waren auch sehr schön. Ich habe halt immer nach Gründen gesucht, ihm nicht zu vertrauen. Es gab halt Dinge, die mich verunsicherten. Jetzt ist es halt wieder wie davor. 6 Monate lang war da jemand. Jetzt ist da diese Leere. Er antwortet auch nicht auf meine Kontaktversuche.
Ich hatte gehofft, dass er mir die Zeit in der Klinik erstmal geben kann. Das scheint aber nicht mehr möglich zu sein für ihn

#8


Canis_Lupus
Diese Leere lässt sich glaube ich auch nicht füllen. Zumindest mir gelingt das nicht.
Aber ich habe den Eindruck, das eben an deiner Person kein Interesse besteht. Nicht weil du krank bist oder etwas falsch an dir wäre. Ich finde es macht ein Unterschied. Manchmal passt es eben nicht...auch wenn es nicht den Schmerz und die Enttäuschung nimmt.

#9


S
Dann frage ich mich aber schon etwas, wieso er mich nach einer Beziehung fragte und mich ein halbes Jahr lang jede Woche traf, wenn kein Interesse besteht

#10


M
Zitat von sina_wlr:
Dann frage ich mich aber schon etwas, wieso er mich nach einer Beziehung fragte und mich ein halbes Jahr lang jede Woche traf, wenn kein Interesse ...

Er wollte bestimmt eine Beziehung, aber vielleicht hatte er nicht genug Kraft dich auf deinem weg zu unterstützen?
Jeder hat ja unterschiedliche Ressourcen zur Verfügung.

Gehe deinen Weg, toll das du diesen gehst.

x 1 #11


GreenTara
Liebe @sina_wlr, es tut mir sehr leid, dass du in einer derart schwierigen Situation steckst. Es ist verständlich, dass du dich nach Nähe und Beziehung sehnst. Und dich einem Menschen öffnen möchtest. Allerdings, und das schreibst du selbst, kann ein Partner kein Therapeut sein. Und er kann dir auch nicht die Stabilität geben, die du dringend brauchst. Es ist für einen nichtversierten Menschen sehr schwer, traumatisches Verhalten nachzuziehen. Selbst dann, wenn dieser Mensch selber sehr belastende Erfahrungen gemacht hat. Ich glaube, der Mann hat sich seine Überforderung eingestanden. Deine Unsicherheit gibt ihm ja nun einmal auch keine feste Basis.
Ich hoffe sehr, dass du mit einer guten professionellen Unterstützung deine Probleme in den Griff bekommt. Du liest dich sehr reflektiert, dass ist die Grundvoraussetzung zu einer Veränderung. Es kommt einem wirklich ungerecht vor, dass Menschen mit schwerwiegenden Erlebnissen auf sich selbst gestellt sind, wo sie doch eigentlich besonders bedürftig nach Zuspruch und menschlicher Wärme sind. Aber leider führt kein Weg daran vorbei, in sich selbst eine Ebene zu schaffen, in der ein gutes und gesundes "Wir" möglich ist.

x 3 #12


Catalina
Zitat von sina_wlr:
Ich habe vor einem halben Jahr einen Mann auf einer Dating App kennengelernt. Ich weiß, in meinem Zustand keine sinnvolle Sache. Die Einsamkeit und Sehnsucht hat mich jedoch dorthin getrieben.

Ich möchte dich nicht verletzen, aber du hast ja selber schon erkannt, dass du momentan eigentlich gar nicht in der Lage bist, eine stabile Beziehung zu führen, denn 🔽
Zitat von sina_wlr:
Das Problem ist halt, dass ich selber nicht weiß was richtig und was falsch ist.

Und das wird auch dein jeweiliges Gegenüber merken und im schlimmsten Fall, so wie hier, darauf mit Unverständnis und Ablehnung reagieren. Denn auch wenn du das gar nicht willst, wird dein Partner ständig mit deinen Ängsten und Unsicherheiten konfrontiert und das ist gerade am Anfang einer Beziehung den Meisten zu viel, denn da sollte eigentlich alles leicht und fluffig sein und man die Zeit miteinander unbelastet genießen können.

Auch wenn ich natürlich verstehen kann, dass du dich nach einer Beziehung sehnst, würde ich an deiner Stelle erstmal schauen, dass du dich emotional auf stabilere Füße stellst. Und dir dann jemanden suchen, der empathischer und zugewandter ist als dieser Mann hier. Er hat dir ja schon von Anfang an ziemlich deutlich gezeigt, dass ihn deine Probleme nicht sonderlich interessieren und das solltest du dann auch ruhig glauben und nicht auf irgendeine Änderung hoffen.

#13


Jane_1
Ich würde dir sehr wünschen, dass du deinen nächsten Partner im Freundes-und Bekanntenkreis kennenlernst und ihn tatsächlich schon etwas besser kennst, bevor du ihn küsst und intim wirst.

Beim OD passiert es gerne, dass man in jemanden alle möglichen Eigenschaften hineininterpretiert oder wünscht, weil derjenige sich für einen interessiert. Man darf aber nie vergessen, dass man das Gegenüber nicht kennt, das ist ein Fremder. Und genauso wenig wie man den Kassierer im Supermarkt nach 3x oder 30x einkaufen nicht kennt, kennt man einen Mann nach drei Treffen.
Zitat von sina_wlr:
Oft hatte ich jedoch Zweifel, weil es häufig vor kam, dass wir uns nur anschwiegen, obwohl ich versuchte verschiedene Gespräche aufzubauen, lustig zu sein, etc.

Da hättest du dich zB fragen können: will ich das?
Zitat von sina_wlr:
Ich fragte dann häufig nach, ob er mich mag, etc.

Wichtiger ist die Frage:"Mag ich ihn?"
Und ganz ehrlich,wenn ein Mann einen mag, muss man das nicht fragen. Er zeigt es. Der hier hat es nicht gezeigt.
Zitat von DieSeherin:
für mich klingt das, was du von ihm erzählst eher nach einem maulfaulen kerle, der nicht gerne redet, schon gar nicht über gefühle, liebe, beziehung...

👍
Zitat von sina_wlr:
Dass es anders gewesen wäre, wäre ich einfach normal.

Dann hättest du ihn nach paar Treffen abgeschossen.
Außerdem: Du bist normal! Du hast traumatische Erlebnisse hinter dir und dein Körper und deine Psyche haben Mechanismen entwickelt,die dich geschützt haben. Nur dass du sie jetzt nicht mehr brauchst und daran arbeitest du ja.

x 4 #14


Nur-ein-Mensch
Hallo

Auch hier wieder eine altbekannt Dynamik.

Verlustängstler (in),zieht Vermeider an und macht sich emotional abhängig,in dem sie sich so verhält ,das es für ihn passt,die kämpft ,damit die Beziehung läuft.

Kann das nur zu gut nachvollziehen.

Es entwickeln sich dann sehr schädigende Dynamiken zwischen diesen beiden .

Diese Verlustangst kann aus der Kindheit kommen,aber auch durch Verlust eines geliebten Menschen.

Ich hoffe dein Klinikaufenthalt hilft dir, etwas klarer zu werden.

Wenn du es nicht schaffst ,diese Verlustangst zu kontrollieren,wirst du früher oder später jeden Partner wieder vergraulen.

Selbst sicher gebundene Menschen ,können hier am ihre Grenzen kommen.

Alles gut für dich.

#15


A


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