20

Verlustangst durch Trennung

Lilly22

19
1
16
Hallo zusammen,

wie so viele hier befinde ich mich nach meiner Trennung in einem Zustand, in dem ich mich zur Verarbeitung am liebsten ständig über meine Gedanken austauschen würde. Da man Freunde und Familie aber natürlich nicht dauerhaft damit belästigen kann, nimmt man sich nach einer gewissen Zeit zurück. Trotzdem merke ich, dass ich ab und zu weiterhin etwas loswerden muss. Deshalb habe ich mich nun in diesem Forum angemeldet. Irgendwie ist man unter Gleichgesinnten ja doch noch immer am besten aufgehoben.
Mein Fall sieht wie folgt aus: Ich bin 30 Jahre alt und mein gleichaltriger Partner hat sich vor etwa zwei Monaten nach sechseinhalb Jahren Beziehung für mich sehr überraschend getrennt. Wir kannten uns schon aus unserer Oberstufenzeit, waren damals aber noch nicht bereit für etwas festes. Als wir uns mit 24 wiedertrafen, war es dann soweit.
Wir haben also eine Menge gemeinsamer Vergangenheit und viele Meilensteine zusammen erlebt. Wir waren beide immer sehr eng in die Familie des anderen eingebunden. Unsere Beziehung verlief all die Jahre extrem harmonisch (zu harmonisch im Nachhinein, da er sehr konfliktscheu ist). Das Ergebnis daraus war, dass er mich zu keinem Zeitpunkt an seinen Gefühlen für mich zweifeln lassen hat. Die übertriebene Harmonie hat mich während der Beziehung oft gestört, da ich Diskussionen und Reibungspunkte in einer Beziehung eigentlich wichtig finde. Gerade auch, um emotional etwas Spannung aufzubauen.
Weil ich Streit mit ihm nie kennengelernt habe, ist die Trennung von seiner Seite bzw. der plötzliche komplette Gefühlsentzug für mich vermutlich besonders hart.
Unsere letzten Jahre waren sehr schwer (ich war schwer von Covid betroffen mit vielen Spätfolgen), weshalb ich grundsätzlich auch absolut nachvollziehen kann, dass er sich trennen musste. Aber natürlich schweißen einen gerade schwere Zeiten auch auf vielen Ebenen sehr zusammen.
Ich sehe bei mir selbst viele Baustellen in Bezug auf Verlustangst, die mir bis dato gar nicht so bewusst waren, da ich mich in der Beziehung immer so sicher gefühlt habe. Ich bin selbst Einzelkind mit sehr wenig Familie bzw. sicheren Bezugspersonen, weshalb mir gerade alte Freundschaften sehr wichtig sind. Ich habe das Gefühl, meine eigene Vergangenheit zu verlieren, wenn ich diese Menschen verliere. Da ist mein Ex-Partner natürlich ein großer Faktor und mir wird erst jetzt nach der Trennung so richtig klar, dass er für mich eben nicht nur romantischer Partner sondern auch bester Freund, Bruder, Familie war. Die Tatsache, dass ein Beziehungsende zwangsläufig bedeutet, auch diese anderen Ebenen von Liebe zu verlieren, belastet mich sehr. Er hat beispielsweise meine Großeltern noch kennengelernt und kannte meine Eltern so gut wie niemand sonst in meinem Umfeld. Ich habe schlichtweg keine jungen Familienmitglieder, mit denen ich diese Erinnerungen teile.
Auf der anderen Seite war ja auch ich in seiner Familie sehr verwurzelt. Meine Nichten, die ich seit ihrer Geburt kenne und zu denen ich eine enge Bindung hatte, sind von einem Tag auf den anderen nun nicht mehr meine Nichten. Dieser Gedanke, dass ich niemals eigene Nichten oder Neffen haben werde, die mir nicht wieder weggenommen werden können, macht mich furchtbar traurig.
Ich weiß nicht, ob man meine Gedanken als Außenstehender nachvollziehen kann. Vielleicht gibt es ja hier noch mehr Menschen mit wenig eigener Familie, die solche Gefühle nach einer Trennung erlebt haben und mir Mut machen können, dass das nachlässt, wenn der Entzug vorüber ist.
Liebe Grüße an alle!

20.09.2022 11:25 • x 3 #1


HSV1896

3
3
Hallo Lilly,

ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen. Aus deiner Sichtweise habe ich es tatsächlich so noch gar nicht betrachtet. Aber du hast durchaus schon Recht.
Ich bin auch Einzelkind und vorallem habe ich auch eine kleine Familie, da Cousin und Cousinne, Onkel und Tante weiter wegwohnen und man auch nie so einen wirklichen Bezug/Zusammenhalt als Familie hatte. Im Prinzip habe ich meine Eltern als Familie. Das ist mir erst auch wirklich bewusst geworden wo ich die Familie meiner Ex Freundin kennengelernt habe und dort gemerkt habe was es bedeutet eine große Familie zu haben oder zu sein.

Früher war es für mich auch nie schlimm ein Einzelkind zu sein. Jetzt wo ich älter werde, merke ich einfach da fehlt mir jemand auf dieser Ebene zum Austausch. Gerade im Bezug auf gescheiterte Beziehung. Und natürlich wenn die Eltern mal älter und nicht mehr so fit werden, wird dies dann auch meine Aufgabe alleine sein.
Ich hoffe natürlich umso mehr bis dahin wieder eine Partnerin an meiner Seite zu haben.

20.09.2022 12:07 • #2



Verlustangst durch Trennung

x 3


Lilly22

19
1
16
Hallo HSV 1896,

danke für deinen Beitrag! Ich kenne tatsächlich niemanden, der meine Wahrnehmung da so richtig nachvollziehen kann. Die wenigen Einzelkinder, die ich kenne, haben zumindest einen engen Draht zu Cousins und Cousinen oder schlichtweg gar keinen Sinn für Familie. Ich glaube bei mir manchmal, dass ich in meinem letzten Leben in einer schwedischen Großfamilie gelebt haben muss, in der an Weihnachten Hand in Hand fröhlich um den Baum getanzt wurde Seit ich denken kann, habe ich mir soetwas gewünscht.
Gerade den Aspekt mit den Eltern empfinde ich auch sehr stark. Dass man später sowohl mit der Verantwortung als auch mit der Verarbeitung des Verlusts ganz allein sein wird und dann eben niemanden mehr hat, der mit einem die Kindheit teilt und mit dem man sich daran zurückerinnern kann.
Und nach einer Trennung bekommt man natürlich besonders zu spüren, wenn da keine Schwester/kein Bruder ist, bei der/dem man Trost findet oder mal ein paar Wochen unterkommen kann. Alle Beziehungen, die man hat, sind immer nur zu einem gewissen Grad belastbar ohne dass man erneut Verlustangst erfährt.

20.09.2022 12:46 • x 2 #3


CiRa78

CiRa78

839
10
1826
Weißt Du, ich habe eine ziemlich große Familie. Aber da interessiert sich kaum jemand mehr für die Anderen. Ich habe eine Wunschfamilie, die ein zusammen gewürfelter Haufen aus Freunden ist. Auf die konnte ich mich immer verlassen. Sogar Weihnachten feiere ich mit ihnen. Also Kopf hoch. Und bald wird jemand in dein Leben kommen und Dir die Familie geben, die Du brauchst.

20.09.2022 13:02 • x 6 #4


Tomi

Tomi

83
127
Ich kenne diese Verlustangst bzw. die Ansgt alleine zu sein, welche bei mir nach der Trennung durch Schichtdienst noch verstärkt wurde.
Bei mir rührte sie daher, dass ich meine Freundschaften innerhalb der Beziehung nicht ausreichend gepflegt habe. Ich hatte schlicht keine Zeit in Kombination mit dem Beruf und so wurde meine Ex die Person, der ich alles anvertraute und dann war sie weg. Das Einsamkeitsgefühl ist erdrückend, aber letztlich normal.

Mit der Zeit wurde es aber besser. Ich pflegte die Freundschaften wieder, sodass sich Kontakte intensivierten und sich mein soziales Umfeld stabilisierte und wuchs.
Neue bzw. tiefergehende soziale Kontakte sind so wichtig bei Liebeskummer

20.09.2022 13:34 • x 1 #5


Klio

Klio

259
493
Hallo Lilly,

Zitat von Lilly22:
Unsere letzten Jahre waren sehr schwer (ich war schwer von Covid betroffen mit vielen Spätfolgen), weshalb ich grundsätzlich auch absolut nachvollziehen kann, dass er sich trennen musste

Wie geht es dir bezüglich der Spätfolgen denn jetzt?
Und warum ist das nachzuvollziehen, dass er sich wegen deiner Erkrankung trennen musste?
Er hat wahrscheinlich nicht angesprochen, das ihn dies oder jenes mitnimmt, schwer für ihn ist? Wie ihr gegebenenfalls einen Umgang - bezüglich deiner Spätfolgen - miteinander findet?

Was waren denn sonst seine Trennungsgründe? Situationen, Gefühle, Ereignisse, die sich bei ihm innerhalb der Jahre aufgestaut haben?

Zitat von Lilly22:
Ich bin selbst Einzelkind mit sehr wenig Familie bzw. sicheren Bezugspersonen, weshalb mir gerade alte Freundschaften sehr wichtig sind

Ich empfinde das durchaus als eine bereichernde, ehrenwerte, verlässliche, wertschätzende Einstellung deinen Freundschaften gegenüber!

31.10.2022 18:43 • #6


Lilly22

19
1
16
@Klio Hi Klio,

lieb dass du schreibst. Unsere Story ist noch seeeehr viel umfangreicher und ich hab mich hier auf den Aspekt Verlustangst beschränkt.
Die Beziehung war schon in vielerlei Hinsicht einfach nicht so kompatibel, weil wir zu unterschiedlich sind. Mir war immer bewusst, dass er sich viel anpasst, aber nicht wie extrem es wirklich war. Deswegen schrieb ich in dem anderen Beitrag, ich habe den Eindruck mein Ex ist vielleicht nie der Mensch gewesen, der er in der Beziehung zu sein schien. Anders kann ich mir seine Veränderung kaum erklären.

Mir geht es bezüglich der Spätfolgen noch immer recht schlecht und ich weiß auch nicht, inwiefern sich alles wieder normalisieren wird. Mittlerweile kann ich meinen Alltag wieder allein bewältigen, aber arbeiten ist noch nicht denkbar.
Mein Ex hat da schon extreme Dinge mit mir durchgemacht. Es gab Phasen mit Todesangst, viele Krankenhausaufenthalte, ne OP, ne lange Phase der fast-Bettlägerigkeit, sehr viel Verzweiflung und Ohnmacht. Er hat die ganze Zeit über gesagt, er kann das und es sei kein Problem. Er würde daran wachsen. In der Rolle des Kümmerers ist er total aufgegangen und war viel selbstbewusster als im normalen Alltag. Das war wohl einer der Gründe, weshalb wir alle nicht gesehen habe, wie sehr es ihn wirklich belastet. Seine Familie hat dieses Verhalten immer mehr oder weniger erwartet. Von der Seite gab es sowieso fast nie Wertschätzung oder Interesse an seinem seelischen Zustand. Meine Familie hat sich darum immer viel gekümmert, aber da war er dann vermutlich nicht ehrlich.
Und ja genau, er hat gar nicht darüber gesprochen. Ich habe es desöfteren angesprochen und auch immer wieder mein schlechtes Gewissen ihm gegenüber thematisiert. Zuletzt sind wir in eine neue Wohnung gezogen und davor gab es natürlich von meiner Seite auch viele Gesprächsansätze, ob er sich damit sicher ist. Es hieß immer, er würde mich über alles lieben und sei ganz sicher. Bis zum letzten Tag haben wir super viel Liebe und Arbeit in die Wohnung gesteckt. Und dann konnte ich dort nach 5 Monaten wieder ausziehen, als gerade alles fertig war...sehr hart nach 2 so schweren Jahren auch noch das Zuhause zu verlieren.

Seine Trennungsgründe waren eine Mischung als Midlife-Crisis und Burn-Out, wenn ich das so zusammenfassen soll. Er weiß nicht, wer er ist. Ich war immer sein Leben, aber nun ist er mal dran. Er hat jetzt Priorität. Viel Rumgeheule wegen verpasster Optionen in seinen 20ern (er war immer die Couchpotato von uns). Und der Rest war eine Reduktion meiner Person auf meine gesundheitliche Situation, was mich besonders verletzt hat. Kam mir vor wie eine Wachkomapatientin, für die man die Verantwortung endlich abtreten will. Und das nachdem er zuvor immer der liebevollste Partner ever war und es nie Anzeichen für ein solches Denken gab. Das war schon traumatisch für mich.
Rational weiß ich, dass da sehr viel Projektion im Spiel sein wird, weil er keine Verantwortung für seine Situation übernehmen will. Aber natürlich tut's trotzdem weh.

Na ja...dazu gäbe es noch unendlich viel zu sagen...

31.10.2022 19:52 • x 1 #7


Scheol

Scheol

14850
14
23692
Zitat von Lilly22:
...Das war schon traumatisch für mich.

Die ganze Geschichte vielleicht auch traumatisch für ihn . Schon mal aus diese Perspektive geschaut ?

31.10.2022 20:05 • x 1 #8


Elfe11

Elfe11

5507
2
5610
Ja, ich habe so einen Liebeskummer in meinen 40ern erleben müssen ebenfalls nach schwerer Krankheit... Ich wurde gleich 2x ausgetauscht durch eine Andere. Bei der ersten Affäre konnte ich ihn zurück erobern nach meiner Reha in der Schweiz. Bei der 2. Fernaffäre gab es eine kurze Versöhnung und dann ging er wieder. Es war grosse Liebe und Leidenschaft. Ich hatte 5 Jahre Liebeskummer. Daher empfehle ich dir radii len Kontaktabbruch, lerne das Alleinseinbwertzuschätzen und fülle deine Leere und deine Zeit und setze Gesundheit auf Prio 1 im Leben. Dann hast du eine gute Chance auf ein neues besseres Leben ohne diesen Ex. Verschwende keine Zeit auf Stalking oder Reunions versuche. Du brauchst jetzt deine Energie für dich und deine Heilung und dein Leben. Meine Eltern sind bereits verstorben und er war alles für mich do wie du sagst. In den Liebeskummer Jahren habe ich täglich diszipliniert ein neues veganes Rezept nachgekocht. Ich habe meine Wohnung mit Pflanzen kreativ gestaltet. Ich liebe Pflanzen. Mein neues Hobby. Auch ein Gästezimmer habe ich mir aufgebaut. Und 2 Rassekatzen Babys gekauft. Und es kommen dann immer neue Dinge auf Einen zu. Bei mir war das eine Ayurveda Kur in Goa. Das hatte ich mir immer schon gewünscht. Wichtig ist, dass du weiter gehst und an dich glaubst, dich selbst motivierst und dir eine therapeutische Begleitung suchst und natürlich Trauerarbeit leistest. Du bist jung, du schaffst das!

31.10.2022 20:21 • #9


Lilly22

19
1
16
@Scheol Ja, stell dich mal vor! Und zwar sehr, sehr, sehr eingehend! Wie ich geschrieben habe, habe ich immer versucht, mit ihm darüber zu sprechen und war immer besorgt. Bei der Trennung habe ich es auch alles nochmal viel thematisiert und war die ganze Zeit über vor allem auf sein Wohlergehen bedacht und sehr verständnisvoll. Ich denke, man kann meinem Text entnehmen, dass ich viel Verständnis für seine Position habe.
Deswegen kann ich ja aber von seiner Art und Weise trotzdem verletzt sein - selbst, wenn er vielleicht in seiner Situation nicht anders handeln konnte.

31.10.2022 20:22 • x 1 #10


Fanta1

Fanta1

1084
1
3509
Sein Schlussmachen ist schon ein wenig seltsam. Ein Mann, der derartig konfliktscheu ist und ansonsten den Mund nicht aufkriegt und jeder unangenehmen Diskussion aus dem Weg geht, beendet von jetzt auf gleich mit einer ungeahnten Entschlossenheit die Beziehung mit dir ohne auch nur vorher mal ein Sterbenswörtchen der Unzufriedenheit geäußert zu haben.

Kannst du ausschließen, dass der irgendwo eine andere kennengelernt hat ? Dieses holterdipolter-Vorgehen würde dafür sprechen....

31.10.2022 21:04 • #11


Lilly22

19
1
16
@Fanta1 Ja genau, deswegen hat es mich auch so schockiert. Ausschließen kann man das natürlich nie, aber es würde mich arg wundern. Ich habe eher den Eindruck, bei ihm ist einfach das Fass recht plötzlich übergelaufen und er ist in eine Art Selbstschutz verfallen. Da hängt mit Sicherheit auch sehr viel mehr dahinter als nur unsere Beziehung. Er ist sein ganzes Leben nie so richtig für sich selbst eingestanden und hat immer nur an andere gedacht. Ich vermute, dass das daher rührt, dass er in seiner Familie nicht gesehen wurde. Es war seine Programmierung, lieb zu sein, um geliebt zu werden. Das fällt einem irgendwann auf die Füße. Ich bin allerdings sicher, dass irgendein Schlüsselereignis passiert sein muss, was ihm diese Klarheit gegeben hat, sich selbst zu priorisieren und das auch so entschlossen durchzusetzen.

31.10.2022 21:10 • #12


Scheol

Scheol

14850
14
23692
Zitat von Lilly22:
@Scheol Ja, stell dich mal vor! Und zwar sehr, sehr, sehr eingehend! Wie ich geschrieben habe, habe ich immer versucht, mit ihm darüber zu sprechen ...

ich soll mich vorstellen ? Oder ist das ein Schreibfehler ?

Du hast also selbst eine Traumatherapie gemacht ?

Bei der Geschichte , muss ich an Professor Ruppert seine Vorträge denken. Zwei traumatisierte ziehen sich an.

Verständnis haben ist das eine , verstehen was anderes.

Wenn zwei traumatisierte aufeinander treffen ist sehr viel Energie im Spiel.

31.10.2022 21:14 • #13


Fanta1

Fanta1

1084
1
3509
Ja, da gehe ich auch von aus, dass es da irgendein Schlüsselerlebnis gab. Aus meiner Erfahrung trennen sich derartig kommunikationsscheue und harmoniesüchtige Menschen nicht einfach so und sagen aus heiterem Himmel: Jetzt bin ich auch mal dran!. Die werden eher noch stiller als ohnehin schon oder schlagen halbherzig eine Beziehungs-Pause vor, ohne aber so konkret zu werden wie er es wurde. Da muss ein bisschen mehr hinterstecken. Meistens ist es eine andere Frau ( hat er möglicherweise während deiner Krank-Phasen Kontakte im Internet geknüpft ? Könnte er auf der Arbeit jemanden kennengelernt haben ?). Es muss aber nicht immer eine Frau sein, kann auch ein guter Kumpel sein, der ihm da einen Floh ins Ohr gesetzt hat.

Dass es für dich völlig überraschend kam und somit schlecht zu verarbeiten ist, kann ich gut verstehen. Wenn man vorher schon einen gewissen Unmut bei dem anderen spürt, wenn er mal gemeckert hätte oder geäußert, dass ihm alles zu viel wird, dann wärest du ja auch ein bisschen vorbereitet, aber so kam es von jetzt auf gleich und das ist hart, insbesondere weil eure Familien so eng verwoben sind. Denkst du , es ist eine endgültige Entscheidung ?

31.10.2022 21:18 • #14


Scheol

Scheol

14850
14
23692
Dein Krankenhaus Aufenthalt war 2020 ?

31.10.2022 21:18 • #15



x 4




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag