BernhardQXY
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dass Du verlassen wurdest tut mir sehr leid. Erfahrungsgemäß sind Rückgewinnungsversuche selten bis nie erfolgreich. Der Hintergrund ist der, dass der Verlassende da wenn überhaupt überredet oder erpresst wird.
Ich verstehe auch sehr deine Verzweiflung- sie springt einem förmlich ins Gesicht. Vielleicht kann ich Dir ein paar punkte zeigen, die mir aufgefallen sind.
Der erste Punkt: Du wärest nicht mehr seine Nummer eins gewesen, seitdem die Kinder da sind. Das ist für mich so ein Schlag ins Gesicht. jede Frau und Mutter hier wird mir bestätigen können, dass im Grundsatz das herz in unterschiedlichen Ebenen liebt und von daher der Vater und das Kind keine Konkurrenz darstellen. In gesunden Beziehungen gibt es da keine Diskussion. Es gibt höchstens im Zeitmanagement Konfliktpotenzial, aber jeder Vater weiß auch, dass die Kinder, insbesondere wenn sie sehr klein sind auf jeden Fall die uneingeschrenkte Fürsorge- vornehmlich der Mutter brauchen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, in denen die Mutter vielleicht nur noch ums Kind kreist und den Vater nicht sieht. Das ist mit Sicherheit eine schwierige Situation und dann sollte man auch darüber sprechen und gemeinsam überlegen, wie es weiter geht.. Der Punkt ist aber gemeinsam. Babysitter existieren. Für Paarzeit ist immer ein Slot zu finden, meine ich. Aber wenn ich Mittags nach Hause komme und die 3h verpenne bis meine Frau nach Hause kommt und ihr dann beim Haushalt zuschaue, dann zeigt das für mich eine große Portion Egoismus- es sei denn, er kann es nicht richtig machen. das kann ich für Euch nicht beurteilen, es wäre aber für Dein Verständnis wichtig, wenn Du Dich auch mit solchen Fragen beschäftigst.
Zu raten: Einfach atmen. Erstmal. Danach solltest Du etwas essen. 30 kg Verlust in kurzer Zeit ist ungesund.
Auch wäre es von Vorteil, Dich in ärztliche Betreuung zu begeben oder auch bei einem Psychologen vorstellen, damit Du ein bisschen aus dem Strudel befreit wirst, dich befreien kannst. Der nächste Schritt ist dann, zu lernen, auf eigenen Füßen zu stehen. Wenn Du Dich fragst, wie Du das schaffen sollst- das ist jetzt nicht Deine Aufgabe- diese ist? Richtig Atmen. Es gibt auch Techniken, sich über bewusstes Atmen zu regulieren und die Panik und Angst herunter zu fahren. @Scheol fiele mir da ein, als Ratgeber.
Und dann fahre den Kontakt zu Deinem Mann soweit herunter, wie es Dir gut tut. Was es zu regeln gibt ist nicht akut. Und Freundschaft- das kann nur funktionieren, wenn Du heil bist und akzeptiert und angenommen hast, dass er Dich nicht (mehr) liebt. Die langjährig Getrennten werden Dir bestätigen, dass für einen respektvollen Umgang zur Klärung der Einzelheiten und auf Elternebene völlig ausreicht. Das wäre mein Primärziel nach der Akzeptanz der Trennung. Ein respektvoller Umgang.
Aber zuerst? Atmen