SkadisWinter
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bin neu hier und fange einfach mal an.
(Es ist nicht meine erste Trennung)
Ich (männlich, 24) war bis vor 6 Tagen mit meiner Freundin (25) etwas mehr als 18 Monate zusammen.
Es war meine beste und erfüllteste Beziehung bisher. Es war ihre längste Beziehung und Sie wirkte bis Mittwoch auch noch glücklich mit mir.
Wir hatten oft Momente wo wir das selbe gesagt oder gedacht haben...
Hatten manchmal selbe Träume...
Und haben uns gerne gegenseitig verarscht...
Die Einzigen Knackpunkte waren allerdings der Sex und meine reife.
Ich studiere im 6. Semester und habe einen 450€ Job. Sie arbeitet viel, auch am Wochenende, hat eine kleine Wohnung zur Miete (in der wir seit Anfang des Jahres mehrere Tage der Woche verbrachten) und ein Auto und ist sehr Zielstrebig und diszipliniert in ihrem Karriere weg.
Sprich sie ist sehr Selbständig (schon seit Anfang der Beziehung gewesen) und ich bin grade ehrlich gesagt in einer Umbruchphase, Studium, Nebenjob und wohl daheim ausziehen.
Ich lies es dieses Semester mal wieder lockerer angehen und verlor zu Anfang April meinen Nebenjob den ich seit Studium beginn hatte. Mitte Mai hatte ich dann wieder etwas, nachdem Sie mir in den Hintern treten musste. Da kommen wir auch zum ersten Knackpunkt.
Es gefiel ihr nicht wie ich das Leben habe schleifen lassen und sie mir immer in den Hintern treten musste. Sie kam sich manchmal vor wie meine Mutter sagte Sie.
Der Sex lief eigentlich fast immer gleich ab und ich musste Sie meist irgendwie "Heiß" bekommen.
Manchmal kam es auch von ihr.
Es war ok aber meistens nur 1 mal jede Woche oder alle 2 Wochen.
Wir redeten viel deswegen weil es uns beide nervte.
Ich war öfter deswegen genervt, allerdings hätte ich nie deswegen Schluss gemacht.
Nun zum eigentlichen Thema.
Es war meine erste richtige Beziehung mit richtigem Vertrauen, einer Zukunft, vielen unternehmungen (sogar eine Woche Urlaub nur zu zweit).
Sie half mir wo Sie nur konnte, genauso wie ich bei ihr.
Haben uns in der Beziehung nie wirklich gestritten oder angeschrien.
Nun ist es so das es seit ungefähr Anfang Juli komisch wurde.
Sie wirkte öfter gereizter, wollte nicht immer Körper nähe und auch keinen Sex.
Am Mittwoch morgen (29.07) fuhr Sie mich wie sonst auch zum Bahnhof. Fing allerdings an zu Weinen.
Ich wollte mit ihr reden jedoch hatten wir nicht mehr wirklich Zeit, weil der Zug kam.
Mittwoch Abend traffen wir uns wieder auch zum reden. Alles wie sonst auch.... Sie holte mich ab, wir begrüßten uns mit einem Kuss und redeten über den Tag.
Bei ihr redeten wir dann...
Ich dachte das wir wieder über das Thema Sex reden müssen, deswegen fing ich an.
Als ich sagte das ich Sie liebe und nur wegen dem Sex nicht verlassen würde, sagte Sie das es dass der Knackpunkt sei und fing an zu weinen.
Zusammengefasst sagte Sie das ihre Gefühle mir gegenüber immer weniger wurden und Sie oft sagte was Sie stört, ich es auch etwas geändert habe aber nicht zu ihrer Zufriedenheit. Sie sah mich nur noch als ihren besten Freund und nicht mehr wie ihren Partner weil Sie meist die Hosen anhatte und Entscheidungen traf. Das kam daher weil es Themen waren in denen ich Blauäugig war oder noch kaum bis keine Erfahrung hatte.
Sie sagte aber auch das Sie eigentlich nicht Schluss machen will und es ihr leid tut.
Sie würde den Knopf zum ändern drücken wenn es ihn gebe.
Wir weinten beide sehr und waren beide wie versteinert.
Sie fuhr mich nach Hause und sagte nochmal das es ihr leid tut und umarmte mich.
Sie sagte auch das es vielleicht in 1-2 Jahren nochmal was wird wenn ich bis dahin gelernt habe, gas zu geben und das das Leben auf Deutsch kein Ponyhof.
Sie sagte auch das sie den Kontakt auf längere Sicht nicht abbrechen möchte.
Wir schrieben 2 Tage, in denen ich versprach mich zu ändern (weil ich eigentlich nicht so schlurich bin und es auch so für mich ändern muss und will).
Sie machte mir klar das ich mir keine Hoffnung machen soll und Sie uns zur Zeit nicht zusammen sieht.
Sie ist und war mir eben in Lebenserfahrung und Eigenständigkeit um einiges voraus.
Der Weg der Trennung tut ihr auch weh und Sie möchte einen Menschen wie mich eigentlich nicht missen.
Das Problem ist das ich es irgendwie nicht akzeptieren kann das Sie weg ist.
Auch wenn Sie sagt das die Zukunft nicht ohne Sie sein muss.
Und es sich so anhört als würde Sie es vielleicht nochmal mit mir probieren wenn ich gelernt habe gas zu geben.
Es ist grade sehr schwer Sie aus meinem Leben zu streichen, da die Beziehung sonst sehr innig war
und wir uns trotz unterschiedlichen Interessen etc. doch gut ergänzten.
Tut mir leid wenn das alles etwas wirr geschrieben ist. Bin aber eben mit halben Gedanken bei ihr...
Wenn etwas unklar ist oder Fragen sind bitte einfach fragen.
Danke.