@shediagast
Zitat von Troubadix: Ich bin 62, habe meine Frau erst mit 45 kennengelernt. Seit 7 Jahren sind wir nun verheiratet. Unsere Ehe ist harmonisch, die ganz große Liebe und Leidenschaft ist/ war es jedoch nicht.
Zitat von Charla: Du hast deine Frau so kennengelernt wie sie ist und vieles schätzt du an ihr,
es kann sein das sie aus Selbstschutz um nicht verletzt zu werden nur wenig Emotionalität zeigen kann, eine Möglichkeit wäre es dieses behutsam zu thematisieren.
Siebzehn Jahre kennt er seine Frau nun schon, da ist damit zu rechnen, dass sie nicht mehr hundertprtozentig die Frau ist, die er mal kennen lernte. Wir alle verändern uns. Und dass sich Ehepartner besondern hinsichtlich der Sexualität verändern, ist ein bekanntes und viel beschriebenes Phänomen.
Der Tipp mit dem "vorsichtig thematisieren" klingt gut, ist aber keinesfalls eine garantiert gute Methode. Genau das könnte die von Carla benannte Verletzung bewirken.
Ich habe auch keinen besseren Vorschlag im Köcher, es ist halt ein Problem, wenn die sexuellen Wünsche auseinanderdriften. Offen darüber reden kann man in einer Partnertschaft, in der grundsätzlich offen über alles geredet wird. Das ist aber keineswegs immer der Fall. Und wenn nicht, dann ausgerechnet zum Thema Sexualität dem Partner kommen mit: "Schatz, wir müssen reden."? Nicht sehr wahrscheinlich, dass das zum gewünscten Ziel führen wird.
Troubadix wird herausfinden müssen, wie wichtig ihm eine Veränderung zu seinen Gunsten ist. Oder sich mit weniger zufrieden geben, damit die Harmonie nicht leidet. Aber gerade daran sind schon viele Ehen zerbrochen, da verrate ich kein Geheimnis.