Eine Aneinanderreihung von BähsErst diese furchtbare Nacht. Jedes Mal wenn die Alarmanlage eines Autos losging, bin ich von Fenster zu Fenster gehuscht, um zu checken, ob ich die Polizei rufen muss. Zu sehen war auf der Straße aber niemand.
Der Ex war wieder in der Zeitung. Naja, nicht direkt, aber eine Angelegenheit von ihm.
Dann musste ich im Folterkabinett zu lange warten und der Trainer des Vertrauens war leider auch nicht da (quält mich nun Freitagmorgen um 7 Uhr *gnmpf"). Außerdem war da wieder die Olle, die es schafft, morgens den ganzen Laden zu blockieren, wel sie erst ewig die Dusche genießt, als wäre sie in einer Wellnessoase, dann gleichzeitig die Bänke und "Friesierplätze" in der Umkleide belegt, weil sie sich entweder schnaufend zur Ganzköpersalbung auf die Bank plumpsen lässt oder ihre Füße auf die Hocker stellt, um ihre opulenten Beine zu cremen. Anschließend nimmt sie dann beide Föhne (!) in Beschlag und die gesamet Spiegelbreite, weil ihre Haare dann schneller trocken sind. Das ist nicht meine Lieblingstrainings"kollegin".
Ich konnte ja aus Diskretions- und Loyalitätsgründen nie schreiben, was mir eigentlich in meinem letzten Job so aufgestoßen ist. Es ging dabei nie nur um mich sondern genauso sehr um den Umgang mit anderen. Nun scheint das nächste Opfer gefunden. Ein junger Mann (einer meiner ehemaligen Schützlinge) suchte Rat bei mir. Ich weiß nicht, was ich ihm raten soll/kann. Ich glaube, er ist der richtige Typ für einen Job in besagter Organisation, aber ich möchte ihm sagen "Lauf, so weit und so schnell und so lange du noch kannst." Ich sollte mich raushalten, aber ich fühle mich verpflichtet, denn ich habe ihn eingestellt. Mal sehen.... wir treffen uns demnächst.
Verdammt, meine Kolleginnnen sind so nett und selbst nach 1,5 Wocen Abwesenheit komme ich bei der Arbeit nicht ins Schwitzen. Oder eben nur wel das Fieber noch nachglüht. Für manche wäre das der Himmel auf Erden. Für mich ist das Folter. Es macht mich so träge. Ich laufe unrund und bin davon genervt.
Den Nachmittag ließ ich mich von einem Vortrag berieseln, der ganz gut, aber zu lang war, und startete in einen frühen Feierabend.
Nun ist heute ein Paket gekommen. Ich vermute, es ist aus UK. Ich rechnete erst zum Wochenende damit. Nun muss ich gleich zu der schrecklichen Alk. im Nebeneingang, um sie davon zu befreien, denn es ist groß. Ich will nicht, dass sie meine Sachen annimmt, auch wenn sie es nett meint. Aber ich mag das/sie nicht.
Ich weiß schon wieder nicht, warum ich nicht über die anstehende Lieferung informiert wurde und sie daher nicht mehr umterminieren konnte.
D*L nervt. Okay, D*D nervt noch mehr, weil die es noch nie (!) geschafft haben, einfach mal die Klingel zu drücken sondern lieber meine Pakete in Frankreich (Chez Jacques, Weinhändler zwei Stadtteile weiter) oder auf einem türkischen Basar (Telekommunikations-, Lotto-, Supermarktladen mit Unfreundlichkeitsgarantie und zumindest auf meiner Seite immer mit Tränengas in der Tasche, weil die Gegend so gruselig ist) abliefern, während ich da sitze und warte.
Die Busanreisen nach Frankreich und in die Türkei sind ungefähr genauso weit, als wenn ich in der Hamburger Innenstadt im Einzelhandel kaufen und meinen Krempel nach Hause schleppen würde. Heute aber gibt es nur die eine oder andere Fahne bei der Nachbarin dazu, aber vielleicht redet sie mit ihrem Hund wieder über mich als "die junge Frau (will nicht mit dir spielen, was sie immerhin richtig erkannt hat, weil der Hund so fett ist, dass er kaum laufen kann und mir leid tut)".
