@Finii
Noch ein Danke. Vieles ist bekannt und umgesetzt. Manches in Vergessenheit geraten. Da ist es wertvoll, erinnert zu werden.
Zitat von Finii:Nun bist du aber sehr kopflastig. Du schreibst, deine Hobbys sind zeitintensiv und du musst abwägen, um dich nicht zu isolieren. Das verstehe ich. Aber wie wiegst du ab? Mit dem Kopf? Was nun besser wäre? Oder machst du tatsächlich das, worauf du gerade Lust hast?
Das ist eine gute Frage, der ich mich mal ernsthaft zuwenden werde. Die ich zum Beispiel in Sachen Sport eindeutig mit "nein" beanworten kann. Dennoch ist es gut für meinen Körper und so ist eben nicht alles schwarz oder weiß sondern auch sehr viel dazischen.
Ich glaube übrigens, dass Sprache Bewusstsein verändert und nicht nur - aber auch - umgekehrt.
Die Verbindung mit mir selbst, gelingt mir im Beruf mittlerweile recht gut. Da ich fast ausschließlich mit klimakterischen Frauen zusammenarbeite und selber ja auch mindestens perspektivisch dazu gehöre, ist das auch so gut so.
Darüber hinaus fehlt mir der Zugang derzeit tatsächlich meistens. Ich beschrieb es neulich. Ich weiß, was ich fühlen oder würde, wenn es nicht so wäre, dass ich nichts fühle - außer so etwas wie seltsames Unbeteiligtsein am eigenen Leben. Immerhin heute vormittag war ich ja schon mal ausgesprochen weinerlich und selbstmitleidig, ohne darüber hinweg zu gehen sondern indem ich es stattdessen einfach sein ließ.
Stille ist mein Stichwort. Stille ist etwas, das ich ich mir - wann immer möglich - verschaffe. Darum gibt es bei mir meistens nicht mal Musik. Für anderen unvorstellbar. Für mich eher unfassbar nervtötend, wenn ich nicht bewusst in Stimmung dafür bin und das ist wirklich selten der Fall.
Dein Weg scheint Dir sehr klar zu sein und das freut mich sehr für Dich.
Sobald es finanziell möglich ist, werde ich auch weniger arbeiten. Aber bis dahin dauert es noch ein bisschen.