×

Lieber Forenbesucher,

wer bei uns Unterstützung sucht, soll sie finden, und wer helfen möchte, ist hier herzlich willkommen. Moderatoren und Mentoren begleiten das Forum und achten darauf, dass Beiträge respektvoll bleiben. Sachliche, tröstende, wohlwollende und empathische Beiträge sind ausdrücklich erwünscht, damit sich alle Mitglieder wohl fühlen. Abwertende oder verurteilende Inhalte haben hier keinen Platz.

1926

Über Erfolgsgeschichten, die keine sind

paulaner
Zitat von Butterblume63:
dass sich Betrogenen äußerten wann sie an dem Punkt kamen wo das Verzeihen einsetzte und ihrer Beziehung einer Chance gaben

Hab z.B. ich damals sehr schnell"geschafft".
Aber heute weiß ich leider: auf einer völlig falschen, weil unwahren, Grundlage.

Ist das jetzt worst case?
Tja...keine Ahnung.

x 5 #286


F
Zitat von Scrawled:
Und genau dieses Versprechen bricht der Fremdgeher ab.



Schlechte Zeiten kann es schon vorm Fremdgehen geben.

#287


A


Über Erfolgsgeschichten, die keine sind

x 3


B
Zitat von paulaner:
Hab z.B. ich damals sehr schnell"geschafft".Aber heute weiß ich leider: auf einer völlig falschen, weil unwahren, Grundlage.Ist das jetzt worst case?Tja...keine Ahnung.

Danke,ich werte nicht sondern will nur lernen.

x 1 #288


S
Zitat von Felica:

Schlechte Zeiten kann es schon vorm Fremdgehen geben.



Und er geht dann fremd, statt es mit mir zu überstehen?

x 3 #289


paulaner
Zitat von Felica:
Schlechte Zeiten kann es schon vorm Fremdgehen geben.

Naja, der Spruch meint aber ja, dass man eben genau dann zum Partner stehen soll, und sich eben nicht abwendet.

Aber auch die Zeit nach einem Betrug ist ja gewissermaßen "schlechte Zeiten".
So kann man es auch sehen.

x 5 #290


F
Zitat von paulaner:
Naja, der Spruch meint aber ja, dass man eben genau dann zum Partner stehen soll, und sich eben nicht abwendet.Aber auch die Zeit nach einem Betrug ist ja gewissermaßen "schlechte Zeiten".So kann man es auch sehen.


Genau so.

x 1 #291


F
Zitat von Scrawled:
Und er geht dann fremd, statt es mit mir zu überstehen?


Nun, es kommt ja immer darauf an, auf den Einzelfall, um was für schlechte Zeiten es sich handelt.
Manchmal möchte man keine Hilfe.


Fremdgehen ist immer falsch.

x 3 #292


L
Zitat von Felica:
Du bist total verbittert und misstrauisch.

Ich bin nicht verbittert, und ich starte auch jede Beziehung mit einem massiven Vertrauensvorschuss. Aber warum sollte ich einer Person mein Vertrauen schenken, die es nicht zu schätzen weiß?

Du würdest ja auch keinem Menschen Geld anvertrauen, der schon beim letzten Mal dein Geld vorsätzlich verspekuliert hat, oder? Oder wenn du eine Firma hast und dein Arbeitnehmer Firmeneigentum mitgehen lässt, würdest du ihm doch auch keine zweite Chance geben? Also warum sollte man dann in einer Beziehung jemanden vertrauen, der das Vertrauen massivst missbraucht hat?

Einem Betrüger nicht mehr zu vertrauen, hat ja überhaupt nichts mit Wut, Hass oder Verbitterung zu tun, sondern mit Selbstschutz.
Zitat von Felica:
Natürlich ist eine Ehe ein Vertrag, aber auch ein Bekenntnis zueinander. Ein Versprechen, in guten wie in schlechten Zeiten.

Ich glaube nicht, dass man einen Standesbeamten und eine große Feier braucht, um sich zueinander zu bekennen. Wer sich wirklich liebt und es wirklich ernst meint, für den ist dieses Bekenntnis zueinander auch dann etwas Wert, wenn es nicht staatlich anerkannt ist und keine Rechtsfolgen hat. Wahre Liebe braucht keinen Vertrag und keinen Standesbeamten, meiner Meinung nach.

Zitat von Johanna15:
Ich weiss nicht, ob ich einen ONS oder Seitensprung wegstecken könnte.
Sicher, eine Affäre wiegt schwerer und der Vorsatz ist anders gewichtet. Aber dennoch teilt man auch in einem ONS intime Dinge mit einem anderen Menschen, was mich sehr treffen würde.
Auch zu einem ONS kann man im Vorfeld "nein" sagen.

Dagegen will ich auch gar nichts sagen. Auch ein einmaliger ONS sollte nicht in einer festen Beziehung passieren und ist eine klare Grenzüberschreitung und darf nicht sein.

Der Punkt ist nur, in dem Fall könnte man noch eventuell von einem einmaligen Fehltritt sprechen, es hängt natürlich von den Gesamtumständen ab, wahrscheinlich würde ich trotzdem die Trennung aussprechen, aber ich sag jetzt mal, man könnte zumindest darüber nachdenken, ob man eine Rettung der Beziehung nicht vielleicht doch noch in Erwägung zieht.

Aber sobald dann noch Lügen und das Vorspielen falscher Tatsachen dazu kommen, weiß ich nicht, wie man so einem Menschen überhaupt noch trauen soll.

x 4 #293


S
Zitat von paulaner:

Naja, der Spruch meint aber ja, dass man eben genau dann zum Partner stehen soll, und sich eben nicht abwendet.



So verstehe ich das auch. Daher gibt es nach dem Fremdgehen keine Ehe mehr mit mir. Wenn ich noch da bleibe, dann ist es nur noch für s Material.

x 3 #294


F
Luk, Du suchst die 100 % in einer Beziehung, eine Garantie, und ein Schlupfloch, wenn es nicht klappt. Daher keine Ehe. Aus einer Beziehung ist man schneller und einfacher weg.

Bei mir war es immer, dass Vertrauen wuchs. Es wurde nie vorgeschossen. Ich musste und muss es mir hart verdienen.

Ja, und auch ein Mensch, der täuscht, hat eine Chance verdient.
Vllt keine 3., aber eine 2.
Das sieht sogar unser Rechtssystem vor. Bewährung.........

x 2 #295


L
Verzeihen ist das eine, aber noch einmal vertrauen?
Einer Person, die im Stande ist, ihren Mann,den sie angeblich liebt, Monate zu betrügen.
Auf Nachfrage des Mannes, beteuert, es sei alles in Ordnung.
Mit so einer Person, soll man eine Familie gründen?
Meine Werte muss ich verleugnen, wenn ich sie zurückgenommen hätte, was bin ich denn?
Diese Person hat meine Überzeugungen unterlaufen, das was eine Partnerschaft ausmacht, wie soll man mit der leben können, in dem Wissen, dass sie jederzeit wieder abhaut, wenn es eng wird, anstatt mit mir zu reden.
Dieses Läutern ist ein Lippenbekenntnis, im Grunde, sind diese Personen nicht im Stande monogam zu leben. Das hat sie unter Beweis gestellt, skrupellos.
Luk hat mit seiner These, vollkommen Recht.

x 4 #296


L
Zitat von Scrawled:
Daher gibt es nach dem Fremdgehen keine Ehe mehr mit mir.

Genauso sehe ich das auch! "In guten, wie in schlechten Zeiten" bedeutet ja, dass man auch in einer Krise nicht mit einem Dritten was anfängt. Derjenige, der fremdgeht, kündigt ja quasi indirekt das Versprechen, das man sich gegeben hat.

"In guten, wie in schlechten Zeiten" bedeutet, dass man auch in schlechten Zeiten zueinander hält und treu ist. Es bedeutet aber nicht, dass man an einer Ehe/Beziehung festhalten muss, nachdem der andere diese quasi aufgekündigt hat.

x 4 #297


paulaner
Zitat von Luk:
Es bedeutet aber nicht, dass man an einer Ehe/Beziehung festhalten muss, nachdem der andere diese quasi aufgekündigt hat.

Natürlich muss man das nicht.
Aber man kann.
Man kann sogar in der "schlechten Zeit" nach einem Betrug weiter versuchen zu seinem Partner zu stehen.
Beide!

x 4 #298


WhiteScarlett
Ich wurde nie betrogen, habe nie betrogen und bin auch strikt dagegen. Aber die Fraktion der "Unerbittlichen" wirkt hier einfach sehr verbittert und im eigenen Opferdenken gefangen.

Wenn man einen Menschen sucht, der noch nie betrogen, gelogen oder getäuscht hat, ja dann viel Spaß - da ist bereits die Behauptung eine Unwahrheit. Lieber nehm ich jemanden, der für sich aus seinen Fehlern gelernt hat, die man zwangsläufig im Leben macht, als jemand der sich in seinem vermeintlichen Anstand suhlt.

Und das heißt immer noch nicht, dass man einen Seitensprung oder eine Affäre verzeihen muss oder dass die entstandene Verletzung nicht legitim ist.
Aber Fremdgehen ist kein juristischer Tatbestand - aus gutem Grund. Warum also fühlt man sich dann als allgemeiner Richter über Anstand und Moral?

x 3 #299


Cocolores
Zitat von WhiteScarlett:
Ich wurde nie betrogen, habe nie betrogen

Zitat von WhiteScarlett:
Wenn man einen Menschen sucht, der noch nie betrogen, gelogen oder getäuscht hat, ja dann viel Spaß - da ist bereits die Behauptung eine Unwahrheit.

Äh, da widersprichst Du Dir aber dann doch selbst?! Bzw. heißt das ja, dass Du auch lügst?! O_o

x 5 #300


A


x 4