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Übergangsmänner - Eure Meinung dazu

FallingButterfl.

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Hallo ihr Lieben.
Habe vor ein paar Tagen von einer Freundin eine Zeitschrift bekommen. Sie klappte eine Seite auf, in der etwas über Übergangsmänner stand. Ich las es mir interessiert durch und das lässt mich jetzt nicht mehr los.
Was haltet ihr davon? Ist es gut, sich kurz nach der Trennung auf jemanden einzulassen? Was ist, wenn man dadurch die Trennung besser verarbeitet und dann mit demjenigen sogar eine glückliche Beziehung führt?

Bin gespannt auf eure Meinungen

29.04.2014 12:24 • #1


Mulle80


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Hallo Butterfly!

Warum lässt es dich nicht mehr los? Betrifft es dich in einer Weise?
Und wenn daraus was wird, dann ist es doch schön! !
Ich denke da spielen viele Faktoren eine Rolle.
Die alte Beziehung z.b. ist wohl ausschlaggebend.
Inwieweit man damit abgeschlossen hat.
Aber wenn's passt dann passt's.
Generell empfinde ich diese Bezeichnung nicht passend.
Übergangspartner.
Wo fängt der Übergang an und wo hört er auf?

Lg

29.04.2014 12:57 • #2



Übergangsmänner - Eure Meinung dazu

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manfredus


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Hallo Falling,

Zitat von FallingButterfly:
Ist es gut, sich kurz nach der Trennung auf jemanden einzulassen?


Meine Ex war wohl eine Übergangsfrau. Viele Zeichen sprechen dafür. Auch ich scheine ein Übergangsmann gewesen zu sein, obwohl Sie vor mir schon länger alleine war als ich.

Ich denke, man verschiebt seinen Schmerz und seine Themen auf später. Man übertüncht die dunkle Klagemauer der eigenen Verletzungen mit der hellen Farbe der Verliebtheit. Blöd, wenn nach ein paar Monaten / Jahren die Farbe abblättert. Die Wand ist dann immer noch dieselbe.

Liebe Grüße
Manfredus

29.04.2014 14:05 • x 1 #3


Catflower

Catflower


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Hallo FallingButterfly,

da stellt sich mir direkt die Gegenfrage: Wie würdest du dich fühlen, wenn du für jemanden nur die Übergangsfrau wärest?

Zitat aus dem verlinkten Text:
Aber ist es nicht selbstsüchtig einen Mann in emotionaler Zeitarbeit zu beschäftigen? Ja, diese Frage ist berechtigt. Denn dem neuen Partner nach einer schmerzvollen Trennung hängt der fahle Beigeschmack der Unwichtigkeit an. Er ist Lückenbüsser, Zeitvertreib, Seelentröster. B-Ware. Und damit irgendwie auch eine arme Sau.

Ansonsten glaube ich, wenn dieser Artikel in einer Männerzeitung erschienen wäre, als Plädoyer für die Übergangsfrau, und ein Mann würde diesen posten, gäbe das einen herrlichen Shitstorm mancher weiblichen Gäste.

LG, Cat

29.04.2014 14:07 • x 1 #4


manfredus


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Hallo Falling,

Zitat von FallingButterfly:


Ein widerlicher Artikel, der Emotionen nicht erwähnt und mit Menschen spielt. Den könnte meine Ex geschrieben haben, denn genau so hat sie gehandelt. Blöderweise fehlt dann in diesen Dingen ja meist genau das Quäntchen, das aus der Sache etwas für beide Parteien machen würde: Die Ehrlichkeit.

LG
Manfredus

29.04.2014 14:12 • #5


FallingButterfl.


74126
@ Catflower
Was ist aber, wenn der Übergangsmann sich auch erst getrennt hat und man füreinander sowas wie ein Übergang ist? Es war ja auch nicht direkt dieser Artikel. In der Zeitschrift stand das etwas anders. Und dass aus einem Übergang eben auch eine glücklich Beziehung werden kann, wenn beide sich lieben.
Aber ansonsten hast du Recht. Ich würde mir da ausgenutzt vorkommen.
Aber ich wusste ja bis Dato nicht, dass es sowas überhaupt gibt

29.04.2014 14:17 • #6


Catflower

Catflower


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Vielleicht bin ich altmodisch, aber ich glaube nicht, dass das funktioniert, ohne dass jemand wieder verletzt wird. Wenns bei beiden jedoch funkt, ist es kein Übergang mehr, sondern eine neue Beziehung.

LG, Cat

29.04.2014 14:21 • x 2 #7


sanin

sanin


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Es kann funktionieren, wenn sich beide klar sind und keiner Erwartungen stellt.

Aber, beide müssen wissen, dass das Ziel nicht die große Liebe ist.

Sollte sich allerdings daraus für beide die große Liebe entwickeln (was ich für nicht unmöglich halte) dann ist das doch wunderbar.

29.04.2014 14:28 • #8


manfredus


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Hallo Sanin,

Zitat von sanin:
Es kann funktionieren, wenn sich beide klar sind und keiner Erwartungen stellt.


Wer geht eine solche Beziehung ein ohne Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft? Dann ist es nur eine Affäre, ein Spass, ohne Tiefgang. Eine reine Bettfüllung und Freizeitgestaltung. Dann kann ich mir gleich regelmäßig neue Betthasen suchen, dann habe ich den Alltag wie er im Artikel genannt wird, auch nicht. Weniger Probleme, keine eigenen Verletzungen und immer wieder Abwechslung in Haus und Kissen. Aber auch ohne echte Emotionen und die Freude, die damit verbunden sein kann.

Wenn ich eine Beziehung eingehe, und ich denke, ich stehe damit nicht allein, dann will ich das mit Blick auf eine gemeinsame Zukunft tun. Werde ich dann so abgefüttert, dann trage ich die Verletzungen davon, von denen ich mich jetzt, nach 3 Monaten, immer noch nicht voll erholt habe. Genau so eine Beziehung haben wir laut beiderseitigen Gesprächen geführt: für uns beide war Nachhaltigkeit wichtig. Letztlich war ich Ihr Übergangsmann. In die große Liebe, nach 6 Wochen gleich der Neue? Vielleicht leben manche Menschen nur mit Übergangsmännern?

MfG
Manfredus

29.04.2014 15:37 • #9


Klee86

Klee86


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Wieso nehmt ihr solche Artikel überhaupt für voll?
Für mich sind die genauso ernst zu nehmen, wie wenn in irgendeiner Klatsch-Zeitschrift beschrieben steht wie man in 10 Schritten glücklich wird, oder woran man den Traumpartner erkennt oder wie man in 2 Wochen 5 Kilo abnimmt (na durch Liebeskummer! )

Übergangspartner? Absolutes No-Go. Menschen haben Gefühle und Werte, damit ist nicht zu spassen.

Wenn beide offen und ehrlich miteinander sind und sich auf einer unverbindlichen Spass-Ebene einlassen, dann nennt sich das Affäre und hat mit einer Beziehung nix am Hut.

Man man man, Übergangspartner? Um sich die Zeit zu versüssen? Welch ein Schwachsinn!
Schon bei der Überschrift klick ich da weg...solche Artikel überhaupt zu lesen ist verschwendete Lebenszeit.

29.04.2014 16:08 • #10


Übergangsfrau


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Ich lese soetwas immer beim Frisör und glaube da felsenfest dran

29.04.2014 16:14 • #11


Klee86

Klee86


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Zitat von Übergangsfrau:
Ich lese soetwas immer beim Frisör und glaube da felsenfest dran


Sollte ich auch mal versuchen, vielleicht krieg ich dann auch die anderen Baustellen im Leben auf die Reihe

29.04.2014 16:16 • #12


sanin

sanin


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Zitat von manfredus:
Wer geht eine solche Beziehung ein ohne Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft?

Im Prinzip ist es egal was für einen Namen man gibt. Übergangsmann/frau, Affäre, Freundschaft plus oder Beziehung.
Dass aber diese Beziehung ohne Tiefgang ist, ist eigentlich die Vorraussetzung.

Ich kenne schon solche Beziehungen, eine Art von Übergangszeit. Menschen die lieber Affären oder Geliebte sind als in einer festen Beziehung eignen sich wunderbar als Übergangsmenschen.

Natürlich ist es nicht jedermanns Sache, aber wem es taugt? Warum eigentlich nicht? Oft enden solche Beziehungen sehr friedlich weil einer sich verliebt hat. Der eigentliche Traummensch kann also immer noch kommen.

Zitat:
Wenn ich eine Beziehung eingehe, und ich denke, ich stehe damit nicht allein, dann will ich das mit Blick auf eine gemeinsame Zukunft tun.

Das ist dein gutes REcht.
Zitat:
Werde ich dann so abgefüttert, dann trage ich die Verletzungen davon

Deshalb finde ich es auch nur dann fair, wenn beide keine tieferen Erwartungen in die Beziehung investieren.

Zitat:
Genau so eine Beziehung haben wir laut beiderseitigen Gesprächen geführt: für uns beide war Nachhaltigkeit wichtig. Letztlich war ich Ihr Übergangsmann.

Dir war aber nicht klar, dass du hier nur der Übergangsmann bist.
Und ja, ich glaube dass einige sich von Übergangsmann zu Übergangsmann hangeln. In vielen Fällen hat es eher mit de anfänglichen Verliebtheitsphase zu tun, die diese Personen immer und immer wieder durchleben wollen.
Dem klassischen Beziehungsmenschen, ist die ungewissheit der Verliebtheitsphase eher unangenehm und er möchte so schnell wie möglich die Phase der Sicherheit und des Zuhauses erreichen.

Ich bin auch deiner Meinung, sich einen Übergangsmann zu halten und den Mann im Glauben zu lassen es könnte draus was werden verheizt Männer.

29.04.2014 16:25 • #13


Olli69

Olli69


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Zitat von Catflower:
Ansonsten glaube ich, wenn dieser Artikel in einer Männerzeitung erschienen wäre, als Plädoyer für die Übergangsfrau, und ein Mann würde diesen posten, gäbe das einen herrlichen Shitstorm mancher weiblichen Gäste.


Na aber hallo, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Und dann hier im Forum, da wurden welche schon für weniger gelyncht.

Der Artikel, typische feminine Boulevardpresse. Frisörlevel halt.

29.04.2014 16:34 • #14


bifi07

bifi07


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Hallo ihr Lieben,
ist ja eine interessante Diskussion hier...da lernt man doch gleich die verschiedenen Gesichtspunkte kennen...
Meine Meinung ist, man kann alles tun, nur nicht auf Kosten anderer...hab ich hier irgendwo gelesen und finde ich nach wie vor sehr zutreffend! Wenn beide offen und ehrlich miteinander reden...über ihre Ängste, Vorstellungen, ect....kann eigentlich nichts schiefgehen! Dann kann jeder für sich entscheiden, ob er mit der Einstellung seines Gegenübers leben kann oder nicht!
Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass manche Menschen Ü-Menschen (wie sie auch genannt werden) brauchen, um mit der alten Beziehung abzuschließen. Leider wird das dann aber auch im Vorfeld nicht erwähnt, wodruch der andere (mein Mann) genauso in ein tiefes Loch fällt, wie der, den er (mich) gerade verlassen hat....
Ich sollte es als ausgleichende Gerechtigkeit sehen, aber so bin ich nicht. Wünsche ihm zwar nicht, dass er ausgerechnet mir IHR glücklich wird, aber es soll ihm trotzdem gut gehen!

bifi07

29.04.2014 16:45 • #15



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