Zitat von alleswirdbesser:Na ja, Optik, Anziehung, toller 6 und bei vielen noch andere Dinge, führen schnell oder mit der Zeit dazu, dass man sich verliebt. Das Geld tut es nicht.
Interessantes Thema und ja eigentlich einen eigenen Thread wert!
Ich denke der Fehler liegt schon oft daran, dass man vorher klar machen sollte was überhaupt gemeint ist. Reden wir über eine erwünschte Affäre, oder den Wunsch nach einer Bindung?
Bei ersten dürfte wohl die Attraktivität für alle ausschlaggebend sein.
Reden wir allerdings über Beziehungen ist der größte Fehler meiner Meinung nach, dass man einfach so tut als wenn Frauen und Männer gleichen ticken würden, was halt einfach nicht stimmt. Man kann ja nicht zehntausende von Jahren Menschheitsgeschichte leugnen.
Natürlich ist auch hierbei die Attraktivität wichtig und vor allem bei den berühmten ersten zehn Sekunden von hoher Bedeutung. Aber dann fangen die Unterschiede schon an.
Männer sind halt viel mehr aufs Äußerliche fixiert als Frauen. Das ist einfach so von der Natur und bevor der erste aufschreit – natürlich ist das nicht alles und natürlich kann man nicht pauschalisieren. Ich versuche es nur so allgemein wie möglich zu formulieren.
Frauen hingegen haben einen tieferen Blick auf Männer, wobei es natürlich auch auf das Alter ankommt. Eine 21-Jährige Studentin im Erasmus Semester in Sydney sucht vermutlich einen anderen Typ Mann als eine fest im Leben stehenden 33-Jährige mit Job und sozialen Umfeld. Wobei der „tiefere Blick“ natürlich romantischer klingt, als der oberflächliche Blick der meisten Männer – nur versteckt sich dahinter auch nichts anderes als eine Selektierung – Welcher Mann kann mir was bieten?
Wenn es wirklich auf „Intelligenz, Humor und Mitgefühl“ ankommen würde – ja, dann müsste es ja Hunderttausende von Männer da draußen geben, die kein Job haben, im schlimmsten Fall sogar keine Wohnung – aber Frauen, die ihnen scharenweise hinter herrennen, weil sie so klug und lustig sind. Ist aber nicht so, oder?
Im Gegenteil: Den oberflächliche Blick kann man shamen, okay, aber er ist immerhin ehrlich. Anders gesagt: Dem Mann ist es doch oft ziemlich egal, ob seine Partnerin ihren Job verliert, oder wo sie überhaupt steht – weil es darum nicht geht. Andersherum ist es leider nicht oft so, vor allem, wenn bessere männliche Alternativen in Greifweite sind. (Das Forum hier ist voll davon).
Ich meine, irgendwo her muss das doch alles kommen. Warum ist es so, dass viel häufiger der Mann älter ist in einer Beziehung? Was ist häufiger: Der Vorstandschef, der mit einer Angestellten zusammen ist, oder die Vorstandschefin (Oder von mir aus Uni Professorin), die einen arbeitslosen Mann als Partner hat? Das kann man ja doof finden – aber so sind die Menschen nun mal.
Und nochmal: Es gibt natürlich Ausnahmen! Der Blick ist verallgemeinert.
Besonders auffällig finde ich wird es dann, wenn man sich überlegt was Mann/Frau tut, um beim anderen Geschlecht gut anzukommen.
Frauen achten auf ihren Körper, kaufen sich teure Klamotten, machen Sport. Alleine die komplette Make Up Industrie.
Und was ist das MakeUp der Männer?
Statussymbole, sprich am Ende Geld. Weil was machen sie? Sie drücken Sicherheit aus. Der Mann hat sein Leben im Griff, wenn er sich für 75.000Euro ein Auto kaufen kann – was die Attraktivität steigert. Nicht das Auto an sich, sondern was es aussagt.
Auch hier ein Blick in die Gesellschaft und jedem fallen wohl sofort 50 Beispiele ein von Männern, die eher so semi aussehen und eine überdurchschnittlich gutaussehende Frau an ihrer Seite haben.
Auch hier ganz einfaches Gedankenspiel:
Was ist häufiger? Der Mann, der eine Partnerin hat, die vielleicht gerade ihren Doktor gemacht hat, aber von der Attraktivität eher im Mittelfeld ist, oder hat er als Partnerin eine Frau, die ansprechender findet, vielleicht humorvoll, völlig egal was sie beruflich macht, oder wo sie gerade im Leben steht?
Was ist häufiger? Die Frau, die einen Mann an ihrer Seite hat, der zwar ein Sixpack aus Stahl hat, aber leider mit 36 noch bei Mutti wohnt und sich vom Bürgergeld finanziert, oder nimmt sie den Mann, der vielleicht nicht aussieht wie Brad Pitt, aber auch kein Blob ist, der sein Leben im Griff hat, selbständig ist, respektvoll, Kinderlieb und eigenständig?
Das kann man alles doof finden und wie mehrfach gesagt gibt es Ausnahmen – aber dennoch kann man die Realität nicht weg leugnen.