Zitat von Tabea2018:Den Wunsch kann sie doch zur Sprache bringen. Geht doch nicht nur um ihn. Seine Aktion finde ich panne.
Ich lese weniger Wunsch als massiven Handlungsdruck. Erwartung. Klare Ansage. Drohung, wenn du nicht ins Handeln kommst, stell ich dich komplett bloß und mach die Kollegin rund.
Zitat von Akkuträger: Das alles schien mir sehr seltsam, und ehrlich gesagt war ich ziemlich verärgert.
Zitat von Akkuträger: Jedenfalls entschied ich mich, ihn wieder damit zu konfrontieren, aber ich war schon sehr, sehr wütend.
Zitat von Akkuträger: Ich konzentrierte mich darauf, ihm zu sagen, dass ich mit dieser Art von beruflicher Beziehung nicht einverstanden bin, dass es mir respektlos erscheint, dass er sich umarmen und berühren lässt, und dass ich möchte, dass er Grenzen setzt.
Zitat von Akkuträger: Entweder er spricht mit ihr oder ich werde es bei der ersten Gelegenheit tun.
Zitat von Akkuträger: Es war eine schwierige Situation, weil er sogar weinte, sich sehr verletzt fühlte durch meine Bitte, aber ich war sehr klar
Eifersüchtig zu sein, ist eine Sache. Die in "ich"-Botschaften auszudrücken, auch. Finde ich alles ok, weil der Partner dann noch eigene Entscheidungsspielräume hat. In dem Fall geht es aber spürbar weniger darum, Lösungen für die eigenen Konflikt -Eifersucht- zu finden, sondern um die eigene Agenda m jeden Preis durchzusetzen. Wenn der Partner dafür zu schwach ist, greift eben Mutti ein. Ich würde das eigene Verhalten und die Beziehung mal auf Themen wie Macht und Kontrolle sehr genau anschauen. Oder das Kommunikationsverhalten hinterfragen.
Zitat von Tabea2018: Wir haben uns jetzt das Recht erwirkt, jeden anzutouchen, wenn uns danach ist, oder wie ist das gemeint?
Jeder hat das Recht, sich antouchen zu lassen oder nicht. Keine Fremdbestimmung über den eigenen Körper.