Zitat von Tabea2018:Wenn man schon vor so einer schweren Herausforderung steht, sollte man auch selbst entscheiden können.
Ein sehr wichtiger Satz, dem stimme ich zu - wie steht es jedoch um die Entscheidungsfreiheit, wenn meine Krankenversicherung zwar die Kosten für die überteuerten Standard-Therapien übernehmen, jedoch für ganzheitliche Konzepte und Therapieformen, die lediglich einen Bruchteil dessen kosten, was die Leitlinien-Therapien verschlingen, nicht aufkommen möchte?
Man muß als Tumorpatient tatsächlich gerichtlich dagegen vorgehen, denn die gesetzlichen Regelungen sind hier klar auf der Seite des Patienten - das BverfG hat dies zur Genüge klargestellt. Trotzdem glauben immer noch unzählige Menschen daran, dass alternative Therapien keinen nachgewiesenen Nutzen haben sollen.
Tatsächlich, ist das nicht nur völliger Käse, sondern es ist in der Tat sogar umkekehrt - viele Krebszentren namhafter Universitäten konnten sich den Erfolgsquoten einiger Therapieformen nicht mehr verschließen - auch müssen immer mehr Forscher einräumen, dass Chemotherapie (entgegen der selbst hier mit aller Macht vertretenen Ansicht)
absolut in der Lage ist, die Metastasierung eines primären Mamma CA (Brustkrebs)
erst zu ermöglichen (man achte auf die Quelle

)
https://www.nct-heidelberg.de/das-nct/n...erung.htmlIn
Wahrheit, finden immer mehr alternative Therapieformen Einzug in die
Schulmedizin - das sind eben
Fakten, die viele nicht hören / lesen möchten - aber es nutzt ja nun nichts. Krebs ist eine
ganzheitliche Erkrankung des Körpers, daher macht auch eine ganzheitliche Therapie durchaus Sinn
- Schulmedizin - Psycho-Onkologie-Ernährungswissenschaften - Alternativ-Therapie - DAS ist ein ganzheitlicher Ansatz und man muss einfach schauen,
was macht
wann Sinn, nicht Propaganda betreiben und pauschal alles schlecht reden, das ist ein bisserl zu wenig, wenn es um Leben oder Tod geht für meinen persönlichen Geschmack.

Zitat:eine Leitlinie spiegelt den aktuellen medizinischen Wissensstand wieder
Das stimmt so leider nicht - einfach nochmal nachlesen
Zitat:In aktuellen Studien vergleicht man logischerweise nicht das neue Medikament E mit "keine Therapie"
Schau mal, solche
unwissenschaftlichen Argumente versauen Dir doch die Argumentationskette und machen ein Weiterlesen wirklich mühseelig - woher kommt denn diese Grundannahme? Wir sprechen hier doch gar nicht von Chemo vs GAR keine Therapie - diese Augenwischerei hat doch hier und jetzt gar keinen Bezug zur
Realität.
Zudem scheinst Du Dich schlicht weg zu weigern, zuzulassen - dass hier keine "Debatte" über Pro und Contra statt findet. Du spulst die ewig alten Totschlagargumente ab, die man bereits seit 50 Jahren hört, glauben musst Du selbst daran -
ich tue es
nicht (mehr) und immer mehr andere ebenfalls nicht. Was mißfällt Dir denn so sehr daran? Warum all die Mühe, wer muß denn hier "bekehrt" werden in Deinen Augen?
Alles was hier statt findet ist, dass
ein Betroffener darlegt, wie seine persönliche Einstellung zur klassischen Therapie ist (Kuddel) und ein
zweiter Betroffener darlegt, warum er sich anders entschieden hat. Das hier ist keine Wahlwerbeveranstaltung oder ein Kongress - was willst Du mit der Gegenrederei und der Abwertung meiner persönlichen Meinung denn bezwecken? Das erschließt sich mir einfach nicht. Warum ist es Dir so wichtig, jedem Menschen mitzuteilen, dass meine Schlußfolgerungen
Deiner Ansicht nach "falsch" sind?
Das kannst Du doch gar nicht
beweisen! Es ist doch nur
Deine persönliche Meinung (welche sicherlich von den meisten geteilt wird), ob diese Meinung aber nun "richtig", oder "falsch" ist - wie käme man dazu sich derart weit aus dem Fenster zu lehnen? Da verschlägt es mir einfach die Sprache - zumal ich lediglich einige Behauptungen relativiere oder eine andere, durchaus in
Fachkreisen vertretene Ansicht gepostet habe - ob diese widerum richtig oder falsch ist - diese Frage stellt sich für mich einfach nicht.
Du hingegen stellst allerhand Behauptungen an Grundwissen hier in den Raum (Leitlinie) - welche ohne eine nochmalige Überprüfung so nicht stehen gelassen werden können.
Zitat:aber eben auch objektiv informiert sein
Im Sinne von, sie nehmen
Deine Meinung als gegeben an...? Du meinst, wenn jemand nun anderer Ansicht ist, sei er nicht "objektiv informiert" worden?
Zitat:und die Informationen verstanden haben.
Da wird es dann so richtig lustig - wer anders denkt, hat's dann eben nicht verstanden ja?

Nee sorry, das ist ganz und gar nicht "objektiv" - das ist manipulative Gesprächsführung, die mit destruktiven Mitteln verstärkt werden muss - nicht so angenehm wie ich finde.
Hier geht es doch nicht um Wählerstimmen, sondern wir tauschen uns aus, Kuddel (den ich im Übrigen sehr respektiere) hat
seine Sicht geschildert und wie diese zu seiner persönlichen Entscheidung geführt hat - ich habe die meine geschildert.
Worauf es hier jedenfalls
nicht hinauslaufen wird ist, dass weder Kuddel noch ich hier beginnen werden, uns für welche Entscheidung oder Überzeugung auch immer, anfangen zu rechtfertigen oder vor Dir verteidigen, zu welchen persönlichen Überzeugungen wir gelangt sind - nicht einmal untereinander führen wir solche Diskurse - sie sind müßig und zudem ohne einen ersichtlichen Nutzen....!
Vielen Dank also für Deine
persönliche Ansicht zu dieser Frage - ob diese nun
richtiger sein soll, als die anderer Menschen - kann an dieser Stelle mal
dahinstehen.
Na mal sehen - ich werde mal spazieren gehen und wenn ich zurück komme, bin ich mal gespannt, ob sich das
eigentliche Thema endlich in Ruhe entfalten kann, oder ob hier wieder die
Lobbyisten zum Dauerthema anheizen - fraglich, inwieweit das
mir und meinem Anliegen hilft, aber was macht das schon, nicht wahr?
Simply