"Die Hoffnung: sie ist in Wahrheit das Übelste der Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert." (Friedrich Nietzsche)
Und weißt Du was, liebe Blitzy? Ich bin zwar nicht unbedingt ein spiritueller Mensch, dennoch glaube ich, dass es mehr in diesem Universum gibt als man naturwissenschaftlich begreifen kann. Ich glaube, Deine verzweifelte Hoffnung strahlt eine Energie aus, die er vielleicht unbewusst wahrnimmt. Du machst Dich abhängig von ihm und das spürt er. Und das macht Dich uninteressant/unattraktiv und treibt ihn noch weiter von Dir weg.
Jeder Mensch will nur eines: glücklich sein. Aber was soll man mit einem unglücklichen Partner anfangen? Ein unglücklicher Partner macht nicht glücklich. Es sind die glücklichen Menschen, die anziehend sind. Sie strahlen eine Energie aus, die verführerisch ist.
Wenn ich traurig bin und an sie denke, dann meldet sie sich nie. Wenn ich aber nicht an sie denke und einen Moment habe, in dem ich mir völlig selbst genüge und alleine glücklich bin, dann kommt ab und zu eine kurze Nachricht von ihr. Sie hat jetzt zwar einen neuen Freund - so dass dies nicht viel zu bedeuten hat. Dennoch zeigt es mir: Brauche ich sie nicht, dann werde ich wieder interessanter - für sie und für andere Menschen.
Damit will ich sagen: Wenn es überhaupt Grund zur Hoffnung gibt, dann paradoxerweise nur dann, wenn man nicht mehr hofft.
Wünsche Dir auch einen schönen Tag
PS: Versuche, Deinen Planungshorizont langsam zu erweitern. Ich kenne das: In der ersten Zeit plant man immer nur tageweise. Aber irgendwann sollte man anfangen, wieder längerfristige Pläne zu schmieden.