Zitat von Wurstmopped:Was mich bei diesem Aspekt sehr interessiert ist, wie ein verheimlichen der Affäre, beendeten Affäre, auf Dauer die Beziehung beeinflusst. Und die Frage, ob sich daraus nicht die Aufgabe ableitet, den Partner in Kenntnis zu setzen, damit er die Veränderung, das ggf. Spannungsfeld Bauchgefühl und das was ihm ...
das sind spannende Fragen - und die kann im Grunde nur jemand beantworten, der in dieser Situation lebt... als EP, der seinen EP betrogen hat und NICHTS dazu sagte.
Die verh. Frau "meiner" Affäre hat ihrem EM nichts gesagt. Der EM weiß es bis heute nicht, wird
es auch niemals erfahren. Wie deren Ehe vor, während und nach der Affäre der EF war/ist - ich weiß nur, wie sie vor und während der Affäre war. Die EF wurde jedoch von ihrem EM "abhängiger", als sie später schwer erkrankte. Da hat er sie versorgen müssen, was sie niemals wollte. Sie war immer eine Frau, die alles allein managte - auch ihre heftige Erkrankung, die "uns" erst zusammenführte. Ihr EM interessierte sich nicht für ihr gesundheitliches Befinden, fuhr nicht mit zu irgendwelchen Untersuchungen und Therapien. Und der EM - der hat nie was "gemerkt"...wie auch, war ER es doch, der auch SEIN (Lebens-)Ding machte.
Wie viele Ehen basieren auf DER Basis, dass betrogene EP eben NICHT merken, dass sich der eigene EP "anders" verhält, als vor der Affäre. Affäre - das ist Doppelleben.....und wie viele Betrüger/innen "entwickeln" sich zu Schauspieler/innen, damit die eigenen EP nichts merken?
Du sprichst Spannungsfelder an, sprichst Bauchgefühl an... aber sagt zum Beispiel das Bauchgefühl, ob tatsächlich etwas "im Busch" ist - schließlich ist das ja nur "so ein Gefühl"!
Leiten sich nicht auch dadurch sehr oft/sehr schnell Vorwürfe, Behauptungen, Vorurteile ab,
und kann damit nicht auch NOCH mehr zerstört werden, obwohl es keinen Anlass gab, wirklich
nichts "im Busch" war? Bauchgefühl und "ich sehe es ihr/ihm an der Nasenspitze an", wenn
etwas im Busch ist.... darauf gibt es keine Gewähr, mit DER Ansicht immer richtig zu liegen.
Da nutzt auch die viel zitierte "Menschenkenntnis" nicht immer was - siehe Doppelleben/ "Schauspielerei".
"Wir schauen den Menschen (und zwar allen) nur VOR den Kopf - aber niemals hinein!"
Damit will ich nichts unterstellt wissen - bei niemandem!
@NurBen
1.001 Gründe gibt es, sich wiederzufinden - 1.001 Gründe gibt es, dass es nicht klappt.
Es sind jeweils individuelle Entscheidungen/Abwägungen, ob wieder etwas zusammenkommt kurz-, mittel-, langfristig....oder nicht. Wenn es die Konstellation zwischen 2 Menschen ermöglicht - warum sollte das nicht wieder "etwas werden"? Vllt. ist es ja der 1.002. Grund, der das ermöglicht.
Und "Aufrechnung/Abrechnung" - macht das wirklich Sinn? Da kommt doch nicht wirklich Sinnvolles bei heraus. Fakt ist doch - "Stand jetzt" (nach einer Affäre) ist entscheidend.