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Lukrethia
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@anna-lena1
Mein Ex-Mann war auch jemand, der kein großes Bedürfnis nach Körperlichkeit hatte. Am Anfang fand ich das sehr gewöhnungsbedürftig, weil der Freund, den ich vor ihm hatte, das genaue Gegenteil war. Aber es war jetzt auch nicht so, dass ich große Probleme damit hatte. Beim Schlafen den Arm um ihn rumlegen ging gar nicht, umgekehrt hat es ihn zum Glück nicht gestört. Händchen halten beim Spazieren gehen wollte er zb auch gar nicht. Das ist eben auch zu akzeptieren - wenn man damit nicht klar kommt, wird es sehr schwierig. Denn tendenziell wird es eher weniger werden als mehr.
Zu sagen, dass du ja Schluss machen könntest, wenn es dir nicht passt, finde ich persönlich wenig erwachsen von ihm, aber genauso könnte man natürlich argumentieren, dass es mühsam ist, wenn immer wieder auf einem Thema herumgeritten wird, das nicht änderbar ist.
Wenn es dich jetzt schon stört, wird es dich in 10 Jahren massiv stören. Und überleg dir, wie es in 20 Jahren sein wird - möchtest du den Rest deines Lebens so verbringen? Ist das vorstellbar für dich? Wenn du genau andersrum gestrickt bist, wird dich das zermürben, egal wie gut alles andere läuft. Denn dieses Nähebedürfnis, das er nicht hat, wird gerade in Krisenzeiten, wenn du Trost und eine Umarmung suchst, besonders wichtig für dich sein. Und dann ist es eben besonders schlimm, wenn da nix kommt in die Richtung.
Schwierige Situation, in der du da steckst. Die Erkenntnis wird irgendwann kommen und das Pendel in eine Richtung ausschlagen; entweder lebst du damit und bleibst in der Beziehung oder du möchtest es für deine Zukunft nicht und trennst dich. Er wird sich nicht ändern können, denn dieses Bedürfnis ist eben bei jedem unterschiedlich und jeder hat das Recht, das auf eine Weise auszuleben, die ihm guttut.
Mein Ex-Mann war auch jemand, der kein großes Bedürfnis nach Körperlichkeit hatte. Am Anfang fand ich das sehr gewöhnungsbedürftig, weil der Freund, den ich vor ihm hatte, das genaue Gegenteil war. Aber es war jetzt auch nicht so, dass ich große Probleme damit hatte. Beim Schlafen den Arm um ihn rumlegen ging gar nicht, umgekehrt hat es ihn zum Glück nicht gestört. Händchen halten beim Spazieren gehen wollte er zb auch gar nicht. Das ist eben auch zu akzeptieren - wenn man damit nicht klar kommt, wird es sehr schwierig. Denn tendenziell wird es eher weniger werden als mehr.
Zu sagen, dass du ja Schluss machen könntest, wenn es dir nicht passt, finde ich persönlich wenig erwachsen von ihm, aber genauso könnte man natürlich argumentieren, dass es mühsam ist, wenn immer wieder auf einem Thema herumgeritten wird, das nicht änderbar ist.
Wenn es dich jetzt schon stört, wird es dich in 10 Jahren massiv stören. Und überleg dir, wie es in 20 Jahren sein wird - möchtest du den Rest deines Lebens so verbringen? Ist das vorstellbar für dich? Wenn du genau andersrum gestrickt bist, wird dich das zermürben, egal wie gut alles andere läuft. Denn dieses Nähebedürfnis, das er nicht hat, wird gerade in Krisenzeiten, wenn du Trost und eine Umarmung suchst, besonders wichtig für dich sein. Und dann ist es eben besonders schlimm, wenn da nix kommt in die Richtung.
Schwierige Situation, in der du da steckst. Die Erkenntnis wird irgendwann kommen und das Pendel in eine Richtung ausschlagen; entweder lebst du damit und bleibst in der Beziehung oder du möchtest es für deine Zukunft nicht und trennst dich. Er wird sich nicht ändern können, denn dieses Bedürfnis ist eben bei jedem unterschiedlich und jeder hat das Recht, das auf eine Weise auszuleben, die ihm guttut.