Zitat von E-Claire: brechen und auf einen guten Ausgang hoffen. Deine Argumentation dient wie eben ausgeführt eben nur dazu, aus meinem Verhalten, obwohl es dich nicht betroffen hat und daher schon gar hat schädigen können, einen alpgemeingültigen Vorwurf zu basteln, der es Dir erlaubt, auch mir gegenüber Opfer zu sein.
Sorry, das ist Unsinn.
Es hat nichts mit meiner Person oder deiner Person direkt zu tun.
Es ist zunehmend ein gesellschaftliches Problem dass jeder einzelne glaubt, er stünde über den Regeln.
Das fängt im kleinen an, wenn rücksichtslos geparkt wird dass Kinderwagen nicht mehr durchpassen,
Oder wenn man private Kopien auf Arbeit macht.
Und steigert sich mit Steuerhinterziehung, Rauchen in der Öffentlichkeit, bis hin zu handfesten Nötigung im Straßenverkehr oder sinnlose Gewalt.
Man kann das ganze Geschehen auf einen einzigen Umstand runterbrechen.
Ich breche die Regel, um mir persönlich einen Vorteil zu verschaffen und nehme damit bewusst in Kauf, dass andere verletzt werden.
Mehr ist es nicht. Dieses Verhalten ist zutiefst menschlich. Auf der anderen Seite funktioniert das menschliche Zusammenleben dadurch, dass sich die Menschen an Regeln halten. Möglichst freiwillig.
Und das funktioniert auch. Wenn wir alle akzeptieren würden, dass wir fehlerhaft sind und manchmal egoistisch handeln und akzeptieren dass diese Handlung eben nicht okay ist, wäre die Gesellschaft friedlicher.
Vor allem ist mir wichtig zu unterscheiden zwischen der Handlung eines Menschen und dem Menschen selbst.
Nur weil Menschen falsch handeln müssen sie nicht in Sack und Asche gehen. Für mich würde es reichen wenn sich das nächste Mal anders entscheiden.
Und das geht weit über das Thema bin betrogen worden hinaus.
Es geht mir nicht darum, dass wir ständig überlegen sollen was wir jetzt schon wieder falsch gemacht haben könnten sondern darum nicht gleichgültig seinem Handeln zu sein.
Weißt du, dier Verweis auf das Risiko des Lebens finde ich etwas daneben.