Zitat von Nostraventjo:Was mich wundert ist auch, das ein Mann in einer Ehe ein Haus allein auf sich schreibt, eigentlich macht man es doch 50/50 ? Oder hat er es geerbt? Das spricht jedenfalls auch nicht gerade für ihn, bzw frage ich mich wie die Ex ihn ausgenutzt haben soll wenn er doch jetzt Haus etc besitzt. Meint er damit den ...
Mich hat das auch gewundert.
Sie waren 20 Jahre zusammen.10 davon verheiratet.
Mit Ende 20 haben sie gebaut, und da seine Eltern mehr
beigesteuert haben zum Bau, hat er sich als alleiniger Eigentümer ein-
geschrieben. Ja, mich hat das auch gewundert. Weil ich denke, wenn schon
Heirat, dann doch auch das Haus teilen.
Aber nachdem dann das erste Kind kam, hat sie reduziert, es war wohl nicht
ganz einfach mit schwieriger SS und allem, und dann kam das zweite Kind.
So hat er gearbeitet und die Raten bezahlt.
Sie hat die Kinder versorgt, die Familie organisiert, beim Hausbau geholfen,
gewaschen, geputzt, eingekauft, und nur noch stundenweise gearbeitet
für viele Jahre.
Daher sagt er, das Haus gehört ihm und sie war wohl nicht so intelligent,
dafür zu sorgen, dass sie auch im Grundbuch steht.
Ausgenutzt fühlt er sich, weil er jetzt für die 10 Ehe jahre Versorgungsausgleich
bezahlen muss. Und weil er "in eine Frau investiert hat, die dann einfach gegangen
ist"- also umsonst. So der Tonus.
Wobei ich denke: er hat ja auch Steuerklasse 3 gehabt durch die Ehe und viele
finanzielle Vorteile. Er findet es aber ungerecht, jetzt Versorgungsausgleich zahlen zu
müssen.
Ich kann das schlecht beurteilen, ich hab immer mein eigenes Geld verdient.
Ich glaube er wirft ihr vor, "gemütlich zuhause gewesen" zu sein nach den Geburten,
während er gearbeitet hat. Und dass er "umsonst" investiert hat, weil sie ist ja jetzt weg.
Sie hätte dankbar sein sollen und bei ihm bleiben.