merretich
Mitglied
- Beiträge:
- 1427
- Themen:
- 3
- Danke erhalten:
- 3324
- Mitglied seit:
meine Partnerin und ich sind seit 2 Jahren zusammen. Sie ist alleinerziehend, ich unterstütze sie
und weiss, dass es ihr aktuell mit Scheidung, finanziell etc chaotisch ist.
Nun merke ich immer mehr, dass sie sich bloss nicht verplichten will.
Thema Ehe und Kinder ist gegessen. Okay. Meistens passe ich mich an ihre Kinder orga an,
helfe, zahle etwas mehr als sie im Urlaub etc.
Meine Bedürfnisse und Termine scheinen jedoch irgendwie nicht so wichtig zu sein.
Als ich neulich bisschen witzelte, weil ich bei der Hitze Kreislaufprobleme hatte, wer im
Fall meines Ablebens Gebinde organisiert, kam es von ihr gleich zurückgeschossen:
sie sei zu garnix verpflichtet, wenn ich sterbe.
Ich fand das ziemlich daneben. Wir haben das Thema öfter, dass sie nach ihrer
gescheiterten ehe nicht mehr in Beziehung "investieren" will.
Wie fändet ihr das, wenn eine Partnerin, die ihr in einer schwierigen Situation
unterstützt meint, wenn Ihr sterbt, wäre sie "zu nix verpflichtet"? Ich war ziemlich entsetzt.
Und finde es total lieblos.
Oder bin ich überempfindlich?
Ich finde, eine Beziehung ist nicht nur zum absahnen in guten Zeiten da, sondern auch
in schlechten..unabhängig ob man verheiratet ist oder nicht. So verhalte ich mich auch.
Danke für Meinungen!