Zitat von Bejl:Alles sehr schön geschrieben,(passt sehr zu einer normal endenden gesunden Beziehung)
Nur leider hier total am Thema vorbei.
So Etwas was der TE passiert ist, kann man nur verstehen wenn man es gelebt hat.
Ich mag es nicht wenn man Menschen so unter Druck setzen muss und nicht ansatzweise einen Meter in den selben Schuhen gelaufen ist.
Vielelicht solltest du mal deine Perspektive ändern.?!
Das sind eure Vermutungen, die ihr einfach so als Wahrheit postuliert.
Würde ich das Thema nicht kennen, würde ich hier nicht schreiben.
Zitat von Ortrere: Und kann mich zumindest für den besten Witz seit langem bedanken, den ein anderer User dazwischen gepostet hatte, angeregt durch eine wirklich verrückte Diskussion um Fake Accounts, Selbstgesprächen mit gleicher IP aber verschiedenen Gastanmeldungen und, ja, sehr absoluten Standpunkten.
Das, was die TE hier macht ist eine gern angewendete Vorgehensweise um andere, deren Meinung man nicht teilt, zu diffamieren.
Erlebt man immer wieder, wenn man intensiver hier unterwegs ist. Wurde auch schon von der Forenleitung thematisiert.
Ich hatte hier insgesamt 3 reguläre Accounts. Den ersten hatte ich recht bald wieder gelöscht einfach aus Desinteresse. Daran kann sich wohl niemand mehr erinnern. Ich weiß schon selbst nicht mehr den Nick.
Dann hatte ich einen zweiten Account mit dem ich länger unterwegs war und mit dem ich hier auch recht bekannt war. Da gab es einen Thread indem es extrem heiß herging und von bestimmten Usern völlig abstruse Behauptungen aufgestellt wurden, zB, über meinen Account würden mehrere Leute schreiben und ähnlich paranoide Behauptungen. Es gibt über PN User, die ganz gezielt versuchten Stimmung gegen manche Leute zu machen. Habe ich selbst mehrmals erlebt. Häufig gegen andere, dann war eben irgendwann ich dran.
Ich halte mich aus sowas völlig raus.
Irgendwann wurde mir das zu arg und ich habe mich abgemeldet.
Dann habe ich nach einer Pause den aktuellen Account angelegt. That´s it.
Mittlerweile lässt mich das ziemlich kalt. Das ist in so Foren recht normal. Ohnehin ist es im Forum seit längerem erstaunlich ruhig, da ging es vor längerer Zeit weitaus härter zur Sache.
Zitat von YsaTyto:Eine Frage vorweg: glaubst Du, dass es positiven Einfluss auf die Beziehung hätte, wenn die TE sich diesbezügich durchweg absolut korrekt verhalten hätte?
Ja, das glaube ich. Sich gegenüber anderen integer zu verhalten, sollte völlig unabhängig von deren Verhalten sein. Seinen eigenen Wertemaßstab an die "Verfehlungen" des anderen anzupassen ist nichts anderes als co-abhängiges Verhalten und macht dich selbst vollkommen unglaubwürdig.
Natürlich ist es menschlich und ich verurteile die TE auch überhaupt nicht dafür, dass sie so eine Geschichte erlebt hat und ich verurteile sie auch nicht für "Fehler". Ich verurteile generell niemanden, sondern versuche Aspekte aufzuzeigen, die mir auffallen und das eben so sachlich wie möglich.
Leute, die sie bemitleiden und auf ihren emotionalen Duktus aufspringen gibt es hier mehr als genug. Aber genau diese Emotionalität verhindert, dass sie die Sachlage klar sieht und im Status Quo verharrt.
Aus diesem Grund engagiert man unter anderem ja auch Scheidungsanwälte, also Menschen, die aufgrund der Tatsache, dass sie emotional nicht im Konflikt mitdrinhängen, versuchen bei der Klärung zu helfen.
Zitat von YsaTyto:Mit "Karma" hat das absolut nichts zu tun. Diese Frauen sind oft sogar zu liebevoll, nachsichtig usw. Ja, dann müsste das Karma ja mit voller Wucht positiv zurück schlagen,oder?
Ich finde deine Beispiele echt viel zu überzogen als dass sie sich in dieser Situation für einen Vergleich eignen könnten.
Aber klar - es gibt Menschen, die sich für ein bisschen Zuneigung umbringen lassen, die deswegen sogar die eigenen Kinder in Lebensgefahr bringen. Da kann man nun darüber diskutieren inwiefern sie aufgrund ihrer Familiengeschichte und/oder anderer Erfahrungen zur Verantwortung gezogen werden können. Aber ich denke dieses Fass aufzumachen bringt nichts außer endlosen Diskussionen.
Was die Situation de facto anbelangt kann sich die TE nun endlos mit den Anteilen des Mannes und ihren eigenen auseinandersetzen. Meinetwegen auch noch mit buddhistischen Ansätzen hinsichtlich des Loslassens beschäftigen. Wenn es hilft - alles gut.
Aber sie wird NIE bei der Partnerwahl drum herum kommen nicht nur ihren Emotionen nachzugeben, sondern auch den Kopf einzuschalten. Anscheinend hatte sie bei ihrem ersten Partner mit dem sie sehr lange zusammen war großes Glück, aber es gibt leider auch viele Idioten.
Und da sieht für mich die Sache doch recht einfach aus - ein Mann, der mir sehr lange absoluten Quatsch erzählt, eignet sich nicht für eine vertrauensvolle Beziehung. Oder hat schon mal jemand erlebt, dass aus so einem verlogenen Start eine schöne Beziehung wurde?
Selbst Dreiecke oder polyamore Beziehungen funktionieren nur dann gut, wenn Vertrauen die Basis ist und selbst dann ist es - sagen wir mal - eine extreme Herausforderung.
Ja - es geht ganz klar um Verantwortung für sich selbst und auch darum, dass man seine eigenen Probleme nicht anderen unterjubelt.
Mal wegkommen von dem - ich bin so ein wunderbarer, sensibler Mensch, mir wurde so übel mitgespielt, ich kann nichts dafür usw.
Mir hat es in ähnlichen Lagen ganz gut geholfen mal drüber nachzudenken, wann und wie ich mich mies gegenüber anderen verhalten habe. Weg von diesem gut/böse Ding kommen.
Da ich wie gesagt so ähnliche Beziehungskonstellationen aus eigener Erfahrung kenne, weiß ich: Nicht von Charme, Beteuerungen einlullen lassen, läuft die Beziehung nach einem halben Jahr nicht rund, werde ich massiv belogen, werden meine Grenzen immer wieder übertreten etc..., dann muss ich gehen.
Oder ich lasse mich bewusst darauf rein und muss die Konsequenzen tragen.
Klar tut das unglaublich weh, gerade wenn die Emotionen durch das On/Off sich ins Unendliche intensivieren, aber es gibt einfach keinen anderen Weg.