Knabbernde
Gast
Ich bin von meinem Ex seit einigen Wochen getrennt - er hatte sich über mehrere Monate immer mehr von mir entfremdet und mich dann verlassen. Das Drum und Dran der Beziehung und Trennung will ich in diesem Thread aber gar nicht genauer beleuchten, es geht mir um den folgenden Punkt:
Ich weiß, dass die Trennung unvermeidlich war und wollte ihn denke ich auch nicht zurück. Aber: mich lässt jetzt bei der Verarbeitung die Frage nach seiner Treue nicht mehr los. Denn ich hatte während der Beziehung nie das 100%ge Vertrauen in ihn wie ich es in andere Partner hatte. Schon immer gewisse Zweifel, ein vages, zwar nicht alarmierendes aber doch immer wiederkehrendes, feines Bauchgefühl. Ich hatte das bei anderen Partnern noch nie, bin bisher auch noch nie betrogen worden. Habe Angst davor, das zu erleben, weil ich nicht abschätzen kann, was es in mir auslösen wird, auch für künftige Beziehungen.
Mich lässt jetzt also die Frage nicht mehr los, ob dieses Bauchgefühl gestimmt hatte oder nicht... Ob in der letzten Phase der Beziehung was parallel lief... denn die Veränderungen bei ihm, die ich wahrnahm würden damit schon problemlos zusammenpassen.
Folgende Fragen/Unsicherheiten plagen mich also:
1. stimmt denn mein Bauchgefühl, dass er mir untreu war? (->Ich konnte bisher doch immer naiv dran glauben, dass ich für solche Dinge ein gutes Gespür habe und an einen solchen Mann schon gar nicht rangerate.
2. ist es schlimm, wenn ich das ggf. nie herausfinden würde? (Denn das ist sehr gut möglich - wie soll ich es jetzt auch herausfinden)
3. wäre es besser für mich und die Verarbeitung des Verlassen-werdens, wenn ich es wüsste, falls er mich betrogen hätte? Oder wäre es ev. sogar gesünder, wenn ich das dann nicht erfahren würde?
Habt ihr mir hier irgendwelche Gedankenanstöße, die mir vielleicht weiterhelfen?
Dieser Typ (Stichwort beziehungsunfähig

bifi07